Bevor ihr loslegen könnt: 

 

Wenn ihr mit dem Working Holiday Visum in Australien seid, dann dürft ihr auch legal dort arbeiten.

Alles was ihr dazu braucht ist eine Tax File Number (TFN, Steuernummer), ein australisches Bankkonto und ein Konto für die Superannuation (Rente).

 

Die TFN könnt ihr ganz leicht im Internet beantragen. Allerdings dauert es zwischen 2-4 Wochen, bis ihr sie letztendlich bekommt. Ganz selten geht es schneller, bzw. dauert es noch länger.

Meine war nach genau zwei Wochen erstellt.

 

Für das Bankkonto und das Rentenkonto müsst ihr einfach nur einen Termin in einer Bank machen und könnt dann dort beides beantragen. Ich bin bei der Commonwealth. Das bedeutet ich kann an jedem ATM (Bankautomaten) der Commonwealth in Australien kostenlos Geld abholen. Das bietet aber jede Bank an (wie auch in Deutschland, solange es natürlich keine Internet Bank ist). Das Konto bei der Commonwealth kostet mich ebenfalls auch kein Geld (bis zum ca. 21 Lebensjahr). Nur für das Rentenkonto muss man $5 im Monat zahlen (wenn es in Gebrauch ist).

 

Die von euch gezahlten Steuern könnt ihr einmal während eurer Zeit in Australien, am Ende des Steuerjahres zurückfordern. Das gleiche gilt für die Rente.


 

Petals & Pinecones  Atherton Supa IGA Bayleaf  Restaurant Great Adventures

Piccones

IGA

Rock Ridge Farming Café in Cairns
             
 Casual Casual Casual Part-time Casual Casual Casual
Waitress/Barista Nightfill Waitress Cruise Attendant Cashier Packer Cahsier/Barista
             
Mo-Fr. Mo-So. Mo-Fr. Mo-So. Mo-Sa. Mo-Do. Mo-Fr.
$19.44 $19.44 $22.00 $21.26 $21.00 ca. $23.00 ca. $22
Sa - Sa. - - - Sa.
$23.33 - $26.00 -   - ca. $25.00
So. - So. - So. - So.
$27.22 - $35.00 - $29.00 - ca. $30.00

Tipps zur Jobsuche: 

Seitdem ich in Australien bin kann ich mich so glücklich schätzen und sagen, dass ich nie Arbeitslos war. Hier nun ein paar persönliche Tipps, wie ich meine Jobs gefunden habe: 

  • Stelle keine zu hohen Ansprüche: Wenn du als Backpacker mit dem WHV in Australien bist, darfst du nicht länger als 6 Monate bei dem gleichen Arbeitgeber bleiben. Das bedeutet, dass viele Betriebe nicht gewillt sind in dich zu investieren und dich vollständig auszubilden und einzuarbeiten, wenn sie wissen, dass du sowieso nach einem halben Jahr wieder gehst. Deshalb halte lieber Ausschau nach Berufen, in denen du Erfahrungen mitbringen kannst, bzw. in denen ständiger Personalwechsel gang und gebe ist. 
  • Ein angepasstes CV: Auch bei deiner Bewerbung solltest du darauf achten, dass die Informationen und Erfahrungen die du von dir preisgibst relevant sind. Wenn du keine ehemaligen Jobs auf den neuen beziehen kannst, erwähne sie nicht in deinem Lebenslauf. Australische Chefs sehen dass nur als Zeitverschwendung an. Allerdings ist es sehr willkommen auch Praktika in dem speziellen Bereich, etc. zu erwähnen, denn diese steigern das Interesse an deiner Person.  
  • Ein gutes Erscheinungsbild:Es ist immer gut bei einem Interview einen gepflegten Eindruck zu machen. Es bietet sich also an auch in der Wärme mal eine lange Hose zu tragen, als in Hotpants zum Bewerbungsgespräch zu erscheinen. 
  • Geduld und Ausdauer: Reiche dein Resume/ CV an so vielen Orten ein, wie nur möglich ein und auch wenn du nichts zurück hörst, gebe nicht auf und mache weiter!
  • Motivation ist alles: Das wichtigste ist aber immer noch, dass du auch wirklich einen Job finden möchtest, denn wenn du dich anstrengst und unbedingt Arbeit finden willst, dann funktioniert das auch mit dem nötigen Elan!

Blogposts zum Thema Arbeiten

Arbeitswechsel - Jobben mit Backpacker Konditionen

G'Day ihr Lieben,

 

sieht es gut in Australien mit dem Arbeiten aus?

Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, hatte ich bereits viele Jobs seitdem ich hier bin.

Ich hatte die Möglichkeit viele Bereiche zu entdecken und Erfahrungen zu sammeln, was ich wirklich zu schätzen weiß. Ich habe viele Dinge gelernt. Nicht nur weiß ich jetzt sicher, was ich machen möchte wenn ich zurück in Deutschland bin, sondern ist mir auch bewusst geworden, dass man Menschen nicht nach ihrem Beruf beurteilen sollte. Letztendlich geht es nämlich nicht darum,  wie viel man verdient oder wie der eigene Beruf in der Gesellschaft angesehen wird, sondern dass man mit dem was man macht glücklich ist.

 

Glaubt mir, ich kann da ein Lied von singen, denn wenn man mit dem Working Holiday Visum unterwegs ist und noch nicht die größte Arbeitserfahrung mit sich bringt, dann nimmt man eigentlich alles an, was man bekommt.

In diesem Post erzähle ich euch ein bisschen etwas über jeden Job, inkl. den Arbeitsbedingungen, den ich hier in Australien ergattern konnte. Ich habe mich dafür entschieden diesen Post jetzt schon zu schreiben, da ich die nächsten sechs Monate bei meinem jetzigen Arbeitgeber bleiben möchte.

 

Meinen ersten Job habe ich offiziell am 21.07.2016 bei Petals & Pinecones in Atherton begonnen. Das ist ein kleines Familienunternehmen, indem Kaffee, Kuchen und außergewöhnliche Kreationen verkauft werden, aber auch Möbel und Dekoration.

Ich habe mit 12h in der Woche begonnen dort zu arbeiten und bin nachher bis auf 38h die Woche gekommen. Es hat super viel Spaß gemacht dort zu arbeiten, denn man war ein Teil einer kleinen Familie, der ,,P&P Familie''. Insgesamt habe ich dort drei Monate und ein paar zerquetschte Wochen gearbeitet, bis ich gekündigt habe um mit meinem Partner nach Cairns zu gehen.

 

 

 

Am 02.08.2016 habe ich mich zudem im Nightfill bei Atherton SUPA IGA versucht. Das ist im grundgenommen das packen der Ware, aber hier wird es während der Nacht gemacht, wenn sich keine Kunden mehr im Laden befinden. Dieser Job war ebenfalls großartig und hat mega viel Spaß gemacht. Er war echt super entspannt und man hatte Spaß mit den Kollegen. Die Uhrzeit war hier aber leider das Problem, denn da ich kein Auto hatte musste ich entweder ein Taxi nehmen (die in den Tablelands nicht wirklich zuverlässig sind) oder Arbeitskollegen fragen, ob sie mich mitnehmen können, denn Nachts um 12 Uhr noch 1 Stunde nach Hause laufen ist nicht so die beste Idee... Zudem habe ich den Job gleichzeitig zu dem P&P Job gehabt und musste dadurch so viele Steuern zahlen, dass sich der 2. Arbeitsplatz nicht mehr gelohnt hat. Deswegen habe ich mich dann dafür entschieden den Job nach einigen Wochen aufzugeben, obwohl er wirklich toll war.

 

Als dann fest stand, dass Nathan und ich zusammen nach Cairns ziehen möchten, habe ich mich online über SEEK.com.au bei einigen Jobs beworben und innerhalb von einer Woche einen Job in Cairns gehabt- im Bayleaf Restaurant. Ausgeschrieben war eine Stelle an der Rezeption, aber als ich dann mein Interview hatte wollte man mich ab dem 27.09.2016 als Kellnerin im Restaurant. Ob das ein Trick war? Keine Ahnung, aber ich habe zugestimmt, da ich somit fürs erste einen Job in Cairns hatte. Die Stunden waren dann auch ganz gut. Ich bin mit 25h die Woche eingestiegen, aber ich habe immer die Nachtschichten bekommen.

Ich konnte mich nicht ganz mit dem Job anfreunden und hatte auch nicht den optimalen Start, denn nach der ersten Woche im neuen Job hatte ich den Autounfall, nachdem ich erstmal ein paar Tage aussetzen musste... Das fanden die Manager zwar nicht so toll, aber haben es geduldet, da sie meine Arbeit mochten. Ich konnte mich selbst aber nicht so recht mit dem Job in Einklang bringen. Die Kollegen waren zwar super lieb und auch die Arbeitsatmosphäre war nicht schlecht, aber diesen Job wollte ich einfach nicht für die Rest meiner Zeit hier machen... Somit habe ich mir etwas anderes gesucht, und den Reef Job bekommen.

 

Hier wurde mir ab dem 16.10.2016 eine Halbtagsstelle angeboten mit festen freien Tagen. Ich hatte mich super auf diesen Job gefreut, denn ich hatte ihn so toll in Erinnerung. Als ich dann allerdings angefangen habe, war alles anders als damals und als abgesprochen. Meine Aufgaben bestanden darin 5 Tage in der Woche 10h lang (das nur zu halbtags) Geschirr einzusammeln, abzuwaschen und die seekranken Passagiere zu versorgen. Also nichts, was ich für die nächsten 6 Monate jeden Tag machen wollte. Der Fakt, dass ich aus Zeitmangel einfach keine Freizeit haben konnte und dass, obwohl ich hier bin um Dinge zu erleben und entdecken. Dies hat mich unglücklich gemacht und ich habe angefangen zu überlegen, was mich in der Zeit hier in Australien glücklich machen könnte und mir die Kriterien bietet, die mir wichtig sind. Letztendlich habe ich bei Great Adventures gekündigt. Allerdings hatte ich trotzdem eine schöne Zeit und hier sind ein paar Fotos:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Glücklicherweise habe ich schnell etwas neues bekommen und das auch noch direkt vor meiner Haustür! Und zwar erneut bei IGA in Cairns aber diesmal als Kassiererin. Dort ist im Moment alles im Prozess und ich werde am 08.11.2016 beginnen zu arbeiten. Viele von euch werden sich jetzt bestimmt die Frage stellen, wieso ich den Great Barrier Reef Job gegen einen Platz an der Kasse eingetauscht habe und meine Antwort ist, dass ich jetzt endlich mehr Zeit habe und glücklich sein kann!

 

Update am 11.09.2017: 

Nach 6 Monaten bei IGA kann ich mich immer noch nicht beschweren. Der Job war wirklich toll, ich hatte tolle Mitarbeiter, habe mein Geld immer pünktlich bekommen und auch sonst war alles gut. Das einzige was ein wenig negativ war, waren die unregelmäßigen Stunden. So konnte ich in einigen Wochen mehr verdienen als in anderen. Aber auch das war kein riesiges Problem und ich bin letztendlich bis zu dem 08.05.2017 dort geblieben. Nach den 6 Monaten musste ich mir noch einmal etwas neues Suchen, was sich etwas schwieriger für nur 2 Monate gestaltete, aber auch dies war letztendlich kein Problem. Ich habe dann noch für die restliche Zeit in einem kleinen Kaffee gearbeitet und habe es abgöttisch dort geliebt!

Farmarbeit - 2nd Year Visa - Backpacker Leben

G'Day ihr Lieben,

 

ich habe es geschafft nach wochenlangem herumtelefonieren an einen Farmjob für Bananen heranzukommen. Mein Ziel war es mit meinem Partner länger in Australien Zeit verbringen zu können, denn nach 3 Monaten Farmarbeit hat man die Möglichkeit sein Visum um ein weiteres Jahr verlängern zu lassen. Allerdings ist nicht alles so gelaufen wie es geplant war, aber erstmal von Anfang an:

 

Nachdem ich endlich eine Farm gefunden hatte, wollte der Manager dass ich direkt den übernächsten Tag anfange dort zu arbeiten. Das war kein großes Problem, denn ich hatte sowieso frei. Ich musste mir nur neue Arbeitsschuhe (Boots) und Arbeitskleidung kaufen. Allerdings befand sich die Farm in Mareeba und diese Stadt wird durch die Kuranda Range von Cairns getrennt. Es liegen zwischen den beiden Orten zudem eine gute Stunde Autofahrt. Deswegen haben mir die Eltern meines Partners angeboten während der drei Monate die wir geplant hatten, bei ihnen zu leben.

 

Ich habe dann die Farmarbeit ca. 4,5 Monate vor meiner angesetzten Abreise begonnen. Hier kann ich euch schonmal direkt sagen, dass dies ein großer Fehler war! Solltet ihr wirklich euer Visum verlängern wollen, beginnt so früh wie möglich mit der Farmarbeit, denn bei mir hätte nichts mehr dazwischen kommen dürfen. Kein Regen der den Arbeitsprozess gestört hätte; keine Krankheitsausfälle, da diese nicht als gearbeitete Tage eingerechnet werden; keine sonstigen Unterbrechungen; etc. ,denn auch das Visum kann bis zu 6 Wochen brauchen um bearbeitet zu werden. Gerade bei dem zwei Jahres Visum muss man mehr Zeit einplanen, da mehr geprüft werden muss als bei dem ersten und es definitiv nicht verschenkt wird!

 

Generell muss man um das Visum zu bekommen 88 Tage Farmarbeit nachweisen können. Allerdings wurde mir von dem manager erzählt, dass solange man seine ganze Zeit auf der selben Farm verbringt, man nur genaue 3 Monate arbeiten muss. Das bedeutet, dass die freien Arbeitstage mit eingerechnet werden, solange es nicht zu viele sind. Wie viele es aber letztendlich sein durften, konnte keiner beantworten.  Ich musste jeweils 10- 12h, 4 Tage in der Woche auf der Farm arbeiten (von Montag bis einschließlich Donnerstag). Der Freitag war optional. Allerdings hat jeder zusätzlich den Freitag gemacht, da keiner wusste ob man ansonsten später Probleme mit dem Visum bekommen würde und es gab zusätzlich mehr Geld. Auf meiner Farm gab einen festen Stundenlohn (Mindestlohn). Das ist sehr wichtig bei Farmarbeit! Achtet darauf, dass ihr nicht nach kg oder Stückzahl bezahlt werdet. Natürlich könnt ihr somit auch mehr Geld machen (je nachdem was ihr pflückt), aber genauso hoch stehen die Chancen kaum Geld für Knochenarbeit zu verdienen. Wenn ihr noch zusätzlich einen weiteren Job habt, wie ich zu der Zeit, empfiehlt es sich allerdings sich zu entschieden, da wenn man zwei Arbeitsplätze während der drei Monate hat nur die vollen 88 Arbeitstage gezählt werden. Das wäre sehr knapp mit meiner Zeit geworden und deswegen habe ich mich dazu entschieden mich nur auf Farmarbeit zu konzentrieren.

 

 

An meinem ersten Arbeitstag hieß es dann abrupt nach Atherton ziehen und meinen Partner erst einmal zurücklassen. Ich musste morgens um 6.30 Uhr an der Farm sein und meine neuen Schuhe bereithalten (ihr werdet wahrscheinlich auch für jeden neuen Arbeitsplatz auf einer Farm ein neues Paar Schuhe kaufen müssen. Es geht hierbei lediglich um Pflanzenkrankheiten, die die komplette Saat zerstören können). Diese wurden dann überprüft und nachdem ich sie angezogen hatte musste ich zusätzlich durch ein Wasserbecken laufen um möglich Keime zu vernichten. Von dort aus ging es dann mit extrem alten, aber irgendwie auch richtig coolen, Jeeps zum Produktionsschuppen. Nach einer halben Stunde um sieben Uhr klingelte es dann zum Arbeitsbeginn. Allen Mitarbeitern wurden ihre Jobs zugeteilt. Es gab extrem viele Backpacker, aber auch der ein oder andere Australier war dabei. Abgesehen von mir gab es dann an dem Tag noch 3 weitere Neuanfänger. Wir haben dann alle eine Einführung bekommen, musste unsere Angaben weitergeben, wurden durch den Produktionsbereich geführt und haben alle Regeln und den Ablauf von Bananenproduktion kennengelernt.

 

Direkt danach wurden wir zu unserem ersten Job geführt. Dort mussten dann bis zum Schichtschluss Plastiktüten falten. Zwischendurch hatten wir insgesamt 45 Minuten Pause auf den ganzen Tag verteilt. Die Arbeit ging einem ziemlich in den Rücken, denn mann musste auf einer Stelle stehen. Sobald man den Platz wechseln wollte, oder angefangen hat zu reden, war es sehr wahrscheinlich eine Verwarnung zu bekommen.

In den weiteren Tagen musste ich dann die Plastiktüten weiter falten, die Toiletten reinigen, riesige schwere Bananenhände in den Wasserbecken anheben und auf Druckstellen prüfen, 40kg Tonnen entleeren, Eisenwagen in die Produktionshalle schieben, etc.

 

Das kontinuierliche stehen war wirklich sehr schmerzhaft für meinen Rücken. Allerdings konnte ich mich zu Beginn damit abfinden. Was mich aber mehr störte, war der psychische Druck den die Manager auf einen ausübten. Beim trinken wurde man sehr oft mit musternden Blicken angeschaut. Andauernd wurden etliche Mitarbeiter angeschrieen. Teilweise vor versammelter Mannschaft. Beleidigungen und Kündigungsdrohungen gehörten quasi zum Alltag. Man fühlte sich einfach wie ein Tier. Ich persönlich wurde nicht angeschrieen, aber alleine dass anderen mit der Kündigung gedroht wurde, die fast ihre 3 Monate auf der Farm verbracht hatten, schmiss bei mir Fragen auf: Was wenn ich fast meine Zeit abgearbeitet hätte und wäre dann entlassen worden? Zudem stand man die ganze Zeit unter Druck, gerade weil man Angst hatte etwas falsch zu machen. Wurde jemand gekündigt, standen am nächsten Tag wieder 3 neue Backpacker an der Türschwelle. Deswegen gab es auch keine zweiten Chancen. Wenn man nicht schnell genug war, oder den Managern deine Nase nicht gepasst hat, konnte man gehen. Sogar Muskelprotzen haben gekündigt, weil die Arbeit teilweise einfach unzumutbar war. 

Nach ein paar Woche hatte ich mich dann auch dafür entschieden zu meinem alten Job zurückzukehren. Dort wurde ich wieder direkt eingestellt und wieder liebenswert aufgenommen. Ich wollte nicht meine Gesundheit und die letzten Monate mit meinem Partner riskieren. Im Nachhinein habe ich zusätzlich noch herausgefunden, dass an dem selben Tag an dem ich meine Kündigung eingereicht hatte, noch 10 weitere Leute das gleiche getan haben. Ich habe mich sehr sehr schwer mit dieser Entscheidung getan und habe lange gebraucht um diese Entscheidung zu treffen, aber ich habe sie bis zum heutigen Tag nicht bereut.

 

So, das war meine Erfahrung zu dem Thema Farmarbeit in Australien. Ich denke es ist Glückssache was für eine Farm ihr erwischt. Ich hatte nunmal keins ins dieser Angelegenheit. Wichtig ist nur, dass ihr euch wohlfühlen musst bei dem was ihr tut. Lasst euch genügend Zeit bei der Suche und recherchiert ebenfalls über die Farm.

Wenn ihr Fragen zu diesem Thema habt, schreibt mich gerne an.

Responsible Service of Alcohol (RSA)

G'Day ihr Lieben, 

 

ich glaube ich hatte schonmal erwähnt, dass ich mein RSA in Australien gemacht habe, um dort bessere Jobchancen zu haben. Aber was genau ist das RSA? Ausgeschrieben bedeutet RSA, Responsible Service of Alcohol, und ist eine Qualifikation mit der man in Australien legal Alkohol ausschenken darf. Natürlich ist damit nicht das private ausschenken in der Freizeit gemeint, sondern dass, das man an Arbeitsplätzen benötigt, wie z.B. Bars und Restaurants. Ohne geht es nicht.  Auch als Backpacker werdet ihr nicht herumkommen solch ein Zertifikat zu machen. Allerdings müsst ihr darauf achten, in welchem Staat ihr arbeiten wollt, denn man braucht für jeden Staat ein spezifisches RSA (in 2016/2017). Wollt ihr also in verschieden Staaten arbeiten, müsst ihr für jeden Staat ein dementsprechendes Responsible Service of Alcohol- Zertifikat erlangen. Besitzt ihr aber eins, nachdem ihr euren Kurs erfolgreich abgeschlossen habt, ist es euer Leben lang in diesem Staat gültig (jedenfalls in Queensland).

 

Ich habe meine RSA für Queensland gemacht und bin im Nachhinein auch sehr froh darüber, da ich es für zwei meiner Jobs gebraucht habe. Gekostet hat es mich damals um die AUD18.00 und ich habe es online auf clubtraining.com.au gemacht. Zudem hatte ich noch andere Kurse gebucht, zu denen ich aber aus zeitlichen Gründen und Internet Mangel nie gekommen bin! 

 

Um das Zertifikat zu bekommen, muss man einen kurzen Kurs belegen, der etwa drei Stunden dauert. In diesem lernt man alles über Kundenservice und den Umgang mit Alkohol. Am Ende des Kurses muss man einen Test ablegen, der ist aber, wenn man logisch denkt und alles vernünftig durchgelesen hat, ganz einfach zu bestehen! 

 

Viel Glück mit eurem RSA!