Port Douglas Trip

G'Day ihr Lieben,

 

gestern war ich mit meiner Gastfamilie und einem guten australischen Freund in Port Douglas. Um dorthin zu gelangen, sind wir um 8.30Uhr ca. 1.30h über die Nationals Route 1 und State Route 81/44 gefahren. Das bedeutet wir haben die Strecke durchs ,,Outback'' genommen. Die Fahrt war wirklich angenehm. Wir haben viel zu erzählen gehabt und dabei Country Musik gehört - also hat alles von dem Ambiente gepasst! Außerdem gab es auf dem Weg einige Lookouts an denen wir gestoppt und die Aussicht genossen haben.

 

 

 

 

In Port Douglas selbst war es dann super voll und wir mussten erstmal einen Parkplatz für jedes Auto finden. Das hat etwas gedauert, aber wir haben zum Glück etwas weiter außerhalb noch welche gefunden! Von dort aus ging es dann zu den Markets und wir haben die Stände durchgestöbert. Allerdings haben wir uns aufgeteilt und ich bin mit meinem Freund nach einer Weile zum Meer gegangen. Der Ausblick war einfach atemberaubend! Wir haben uns dann erstmal einen gemütlichen Platz gesucht, wo möglichst wenig Armeisen waren (an meine liebe Anna: es wäre nicht schwer dir welche mitzubringen, haha). Von dort aus haben wir dann den Blick aufs Meer genossen und gewartet, bis die anderen mit ihrer Shoppingtour fertig waren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir dann wieder alle bei den Autos waren, ging es zum Strand!!! Durch einen kleinen Teil des Regenwaldes ist man zum offenen Meer gelangt. Dort hatten wir dann erstmal Lunch und haben uns umgezogen. Das Wasser hatte die perfekte Temperatur zum schwimmen und somit sind wir dann direkt alle nach unserem Mittagssnack ins Wasser gehüpft! Dort haben wir uns dann erstmal ein paar Stunden aufgehalten und die wunderschöne Szenerie genossen.

An dem Tag waren viele Menschen am Strand und auch im Wasser und alles wurde von Lifeguards gewacht. Trotzdem muss ich gestehen, dass ich Respekt vor dem Wasser hatte, denn gerade hier in Far North Queensland ist es nicht selten, dass Salzwasserkrokodile im Meer schwimmen und generell in fast jedem Gewässer hier befinden sich Krokodile. Im Moment sind die Strände noch geöffnet, aber schon ziemlich bald werden sie wegen der Quellen geschlossen. Der Tag am Strand war aber auf jeden Fall super schön und das Wetter war einfach perfekt! Es hat sich angefühlt, als wäre man im Paradies!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um 2.30Uhr mussten mein Freund und und ich dann nach Cairns fahren, da ich im Voraus ein paar Termine zur Autobesichtigung vereinbart hatte. Es ist wirklich ein großer Nachteil hier in der Gegend kein Auto zu besitzen, aber dazu mehr hier. Wir haben die Strandroute ausgewählt. Das bedeutet über die National Route 1 und den Captain Cook Highway. Diese Strecke kann ich wirklich jedem empfehlen, denn sie ist wunderschön und man bekommt nahezu jeden erdenklichen Strand von zu sehen, der sich zwischen Port Douglas und Cairns befindet! Musik aufdrehen, mit den richtigen Leuten fahren und der Tag ist perfekt- so wie meiner! Die Ausblicke die man erhaschen kann sind traumhaft und auch hier haben wir einige Stopps eingelegt um die Natur zu genießen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Cairns haben wir dann zwei Autos angeguckt und uns mit Noras Gastfamilie getroffen. Sie haben uns geholfen die Autos ein bisschen näher unter die Lupe zu nehmen. Ich habe aber nicht direkt zugeschlagen, denn ich möchte mir vorher noch ein paar andere Autos angucken. Jedenfalls sind wir dann nochmal zu Patrick gefahren (ein Kumpel aus Cairns) und haben seinen neuen Welpen kennengelernt. Zurück nach Atherton sind wir dann über Kuranda und Mareeba gefahren. Die hälfte der Strecke bin ich zurück gefahren. Es war garnicht mal so leicht das erste mal richtig in Australien auf der linken Seite der Straße zu fahren und die vertauschte Bremse und Kupplung zu benutzen. Auch die Schaltung ist spiegelverkehrt zu der deutschen...  aber ich habe meinen Freund und mich heile nach Hause bringen können, haha! Danach hat er mir Carl Barron gezeigt (ein australischer Komiker) und wir hatten bei ihm Abendessen. Meine Gastfamilie hatte auch noch eine schöne Zeit. Sie hatten mehr Zeit an jedem Strand zu halten und waren Abends noch spontan in Cairns essen. Nathan und ich wären gerne mitgekommen, aber wir hatten ja die Autobesichtigungen zu erledigen und er musste am nächsten Morgen wieder früh raus um zur Arbeit zu gehen. Wir hatten wirklich viel Spaß und der Tag war so Ereignisreich. Ich werde definitiv noch einmal diese Route abklappern (wahrscheinlich mit Maren wenn sie möchte) und an jedem Strand halten.

 

ACH JA & vergesst nicht euch einzukremen! Die Sonne ist so aggressiv - und Nathan und ich haben uns natürlich wieder einen SONNENBRAND geholt... ALSO SEIT VORSICHTIG! Gerade bei einem so langen Tag im Freien. 

 

 

Dairyland, Lake Barrine, Curtain Fig Tree, Nineteen, Kuranda & Barron Falls

G'Day ihr Lieben,

 

in den letzten Tagen/ Wochen ist ziemlich viel passier. Viel Erlebnisausflüge aber auch viel privates. Über genau diese Ausflüge möchte ich heute etwas erzählen und dabei auch mein Privatleben ein bisschen ankratzen.

 

Ich beginne mal mit dem 04.08.16. An diesem Tag sind nämlich Patrick und Melanie (australische Freunde von mir) nach Atherton gekommen und haben ein bisschen Zeit mit mir verbracht. Wir haben uns für die Gallo Dairyfarm verabredet. Das ist eine art Restaurant, dass seinen eigenen Käse und Schokolade herstellt und zum Verkauf anbietet. Das bedeutet quasi dass man auf einer riesigen Farm essen geht. Bestellt haben wir eine Käseplatte und Pralinen die wir dann untereinander geteilt haben- das war aber auch reichlich genug! Danach ging es mit dem Auto und lauter Musik zum Grocery shopping in die Stadt. Am selben Abend habe ich nämlich einen Zwiebelkuchen für meine Gastfamilie gekocht. Nachdem alle Lebensmittel zu Hause gut verstaut wurden, hieß der nächste Stopp: Lake Barrine!!! Das ist einer der wunderschönen Seen hier in den Tablelands. Nach einer kleinen Entdeckungstour im Regenwald (die große wird an einem anderen Tag noch nachgeholt), hatten wir dann einen Kaffee im Lakehouse mit Blick auf Barrine und haben den Tag etwas ausklingen lassen. Zum Schluss haben wir dann nochmal dem Curtain Fig Tree einen Besuch abgestattet und auch nach all der Zeit war es genauso atemberaubend ihn anzuschauen wie beim ersten Mal! Am Nachmittag ging es dann nach Hause und ich habe angefangen zu kochen. Der Zwiebelkuchen kam wirklich gut bei jedem hier an und war innerhalb von Stunden komplett verschwunden, haha!

 

Thanks for the nice day out guys! :-) 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 06.08. hatte ich Geburtstag und meine Aussies haben es geschafft mich komplett sprachlos zu machen! Alles hat ganz langsam angefangen, als ich aufgestanden bin. Ich wurde nämlich von meiner Familie in Deutschland förmlich aus dem Bett geskypt. Von ihnen habe ich dann ein super süßes Geburtstagsvideo bekommen und ein Ständchen!!! Dann haben wir noch so ein bisschen über alles geredet, während ich mich für die Arbeit fertig gemacht habe, denn ja, ich musste arbeiten. Das ist für mich aber wirklich überhaupt kein Problem, denn ich liebe den Job im Café! Ich hatte wirklich noch nie so viel Spaß zu arbeiten! Naja jedenfalls bin ich dann nachdem ich halbwegs fertig war in die Küche genauen und wurde dort von Vanessa (meiner italienischen Gastschwester) mit einem Geburtstagslied und einer großen Umarmung überrascht! Wir haben dann gemeinsam gefrühstückt, bis ich letztendlich zur Arbeit laufen musste.

Dort hatte ich dann eine vier Stunden Schicht vor mir, die wie im Fluge verging! Es war nämlich extrem voll und man hatte weder Zeit zu trinken, geschweige denn auf die Uhr zu gucken... Nach der Arbeit musste ich dann noch schnell etwas bei meinem zweiten Arbeitsplatz abgeben, bei dem ich ab Montag starte. Glücklicherweise hat mich Nathan abgeholt. Dass bedeutet, dass wir noch ein bisschen Zeit für uns hatten und er mir einen 30min Spaziergang gespart hat!!

Um drei Uhr rum ging es dann nach Hause um sich fertig zu machen, denn es ist nicht so einfach sich als Mädchen zu viert ein Badezimmer zu teilen, aber wir bekommen das ganz gut hin würde ich sagen! Um kurz nach sechs waren dann alle fertig. Geplant war nämlich: 6 Uhr im chinesischen Restaurant mit Familie und Freund. Ich habe dann von meiner Gastfamilie vorher noch ein super Geschenk bekommen: einen riesigen Australien Routenplaner inkl. Landkarten und Campingplätzen für die große Reise um Australien (ja, der Plan steht noch!!).

 

 

 

Als wir dann im Restaurant ankamen, hatten wir einen riesigen Tisch für uns mit 4 weiteren freien Plätzen und kurz danach kam dann Nathan mit Frida + Freund, Erin und Jessica im Schlepptau zu unserem Tisch!! Ich konnte es erst garnicht glauben, denn ich hatte vorher noch mit allen geschrieben und sie haben es echt gut geheim gehalten, denn ich hatte keine Ahnung!!! Dann haben wir alle ein 3 Gänge Menü Buffet bestellt und den Abend mit vieeeel Reden und in Erinnerungen schwelgen verbracht, haha. Zum Ende hin gab es dann noch ein und ich habe einen selbstgemachten Geburtstagskuchen von Sonya und den Mädels bekommen (den hat aber keiner mehr essen können, da wir solo voll waren)!

Die ganze Aktion war wirklich eine wunderbare Überraschung!! Ich habe mich riesig gefreut und der ganze Abend war einfach perfekt! Einen schöneren Abend hätte ich mir wirklich nicht vorstellen können!!

 

Thanks to everyone for coming xx I really didn't expect anything like that (even if Sonya managed to spoil it a bit, ahahah). I enjoyed the whole night and the fantastic dinner with youse all! Thanks so much for being in my life! 

 

 

 Der Sonntag (07.08.) war ein weiterer ereignisreicher Tag, denn ich bin mit meiner Gastfamilie nach Kuranda gefahren und wir haben den Koala Gardens (wo ich 2013 schon einmal war), Markets und den Barron Falls einen Besuch gestattet!!! Los ging es morgens um 9.00 Uhr. Um nach Kuranda zu kommen muss man ca. eine Stunde fahren, also waren wir früh genug da um den Tag entspannt zu starten.




Zuerst sind wir zu den Koala Gardens gegangen, wo wir Frischwasserkrokodile, Kängurus, Wallabies, Wombats und Schlangen gesehen haben. Vanessa und ich haben uns dann dafür entschieden ein Foto mit den Koalas zu machen und mussten zum Glück auch garnicht lange warten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Nach den Koala Gardens haben wir uns dann den Markt angeguckt. Der ist riesig in Kuranda und es hat uns bestimmt 2 Stunden oder sogar länger gekostet alles anzugucken!! Am Ende haben wir dann aber doch nichts gekauft, da man in Cairns und Atherton viel günstiger an die ganzen Souvenirs herankommt. Und warum mehr Geld ausgeben, als es sein muss?! Allerdings habe ich mir vorgenommen nochmal ins Venomous House zu gehen. Dort gibt es nämlich die giftigsten Spinnen und Schlangen. Allerdings wollte keiner mit mir kommen, weswegen ich warte bis sich jemand findet  - Maren?? :-D

Bevor wir uns dann auf den Rückweg gemacht haben, sind wir zu den Barron Falls gefahren. Das ist eine riesige Wasserfall Formation. Um die Wasserfälle aber richtig sehen zu können mussten wir ein Stückchen über den Regenwald laufen. Ich sage gewollt ,,über'', denn wir sind über Brücken gelaufen, die an den Bäumen gespannt waren. Also ein Kletterwald für Anfänger. Die Natur war so atemberaubend und auch der Regen an dem Tag könnte keinem vom uns die Laune verderben!!

 

Thanks for that awesome trip!! We really enjoyed it and love girly days with you Sonya xx

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Crystal Cascades, Fairy Falls & Cairns Beaches

G'Day ihr Lieben,

 

ich habe mich schon wieder eine ganze Weil lang nicht gemeldet, aber ich finde wirklich kaum Zeit zum bloggen. Wenn ich dann die Zeit hätte, bin ich nie wirklich motiviert etwas zu schreiben. Da ich aber möchte, dass die Erfahrungen die ich mit euch teile, auch so ausgeschmückt, wie möglich sind, warte ich lieber auf den richtigen Moment, in dem ich Spaß habe am schreiben!!

 

Jedenfalls ist wieder so viel Zeit vergangen und in dieser Zeit ist super viel passiert. Nicht, dass es mir so vorgekommen wäre, aber als ich zurückgeblickt habe, ist mir erstmal aufgefallen, wie viel ich erlebt habe!

Cairns ist eine ziemlich große Stadt für australische Verhältnisse und das Freizeitangebot ist einfach fantastisch! Mal abgesehen von den typischen Dingen, die man in jeder Stadt findet, wie öffentliche Bäder, Shopping Center, Clubs, etc. bietet die Natur eine große Bandbreite an freier Unterhaltung. Es gibt viele wunderschöne Traumstrände, Wasserfälle, Regenwälder und vieles mehr! Und genau darum wird es heute gehen, denn vor einigen Wochen habe ich die Crystal Cascades mit Freunden besucht und wir hatten eine gute Zeit.

 

Aber was sind die Crystal Cascades? - Als ich das erste mal an der Beschilderung für dieses Naturwunder vorbeigefahren bin, dachte ich, dass es sich um Höhlen oder so etwas in der Art handle, aber als meine Freunde mich dann gefragt haben, ob ich mit ihnen dorthin fahren möchte, habe ich festgestellt, dass es sich eigentlich um einen wunderschönen Fluss handelt. Wenn man von dem Parkplatz aus ein wenig läuft, kommt man an klare Wasserstellen des Flusses, in denen man schwimmen gehen kann, ohne Krokodile befürchten zu müssen (was hier wirklich selten ist, haha). Es ragen viele Steine aus dem Wasser hervor, von denen man sich mit Vergnügen aus ins angenehme Frische stürzen kann.  Auch viele kleine Fische kann man erblicken und wenn man genug vom Nassen hat, trocknet man sich in der Sonne und genießt den Regenwald und seine einzigartigen Geräusche. Hat man danach das Verlangen sich noch ein wenig mehr zu bewegen, kann man dem Hauptweg bis zum Ende folgen und wird von einem schönen Wasserfall überrascht, an dem man sich sogar erneut erfrischen kann.

Insgesamt war ich jetzt schon öfter an diesem Ort und hatte letztes Wochenende viel Spaß mit Vanessa, meiner italienischen Gastschwester und einer ihrer Freundinnen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ebenfalls in der Nähe der Cascades kann aber noch viel mehr sehen. Die sogenannten ,,Fairy Falls''. Durch ein kleines Stück Regenwald liegt ziemlich abgelegen ein noch schönerer Wasserfall, in dem man ebenfalls schwimmen gehen kann. Allerdings verlangt es ein bisschen Mut über den unebenen Weg zu laufen und über nasse Steine und Felsen zu klettern, an kleinen Abhängen vorbei. Der Ausblick am Ende dieses Abenteuers lohnt sich aber auf jeden Fall! Und dadurch, dass der Wasserfall so abgelegen liegt, wissen meist nur die Einheimischen von ihm und somit ist es hier auch nicht zu überlaufen! Aber Achtung, auf dem Rückweg zum Auto habe ich hier meine erste lebende Schlange gesehen und es hat nicht viel gefehlt, dann hätten wir beide eine nicht so toll Begegnung gehabt, haha.

 

Aber hier gibt es wie gesagt nicht nur Wasserfälle und Flüsse, sondern auch das Meer ist gleich vor der Tür. Seitdem ich mit meinem Partner nach Cairns gezogen bin, habe ich immer wieder neue Strände erkundet und kennengelernt. Einer von ihnen ist Ellis Beach, ein bisschen weiter von der Innenstadt entfernt, aber wunderschön! Hier habe ich ein gemütliches Abendessen mit Freunden erlebt. Auch Yorkeys Knob gehört neben Palm Cove zu einem meiner Lieblingsstrände. Hier ist die Sandfläche ziemlich groß und der Strand ist nicht zu überrannt. Ein Tag mit Freunden, oder auch alleine an diesen beiden Fleckchen der Welt, kann Wunder wirken!

 

 

 

 

 

 

Ich werde mich hier noch weiter auf die Suche nach schönen Plätzchen in der Natur machen und euch davon berichten.

Mount Garnet - Aussie Ostern, Pferderennen und Stierreiten

G'Day ihr Lieben,

 

vergangenes Wochenende war einfach wundervoll. Wir haben Ostern unter dem freien Sternenhimmel neben dem Lagerfeuer in Mount Garnet verbracht.

 

Am Freitag Morgen ging es los: von Cairns nach Atherton und von dort aus direkt zu Mount Garnet, einem kleinen Dorf im tieferen Queensland, ca. 2,5h von der Küste.  Mit dem vollgepackten Auto über ,,Dirtroad'' und letztendlich zum ,,glamping'' (glamorous camping) in der Familienhütte meines Partners- einfach eine wunderschöne Erfahrung.

 

Der Weg über die Atherton Tablelands war atemberaubend. Eine grüne Hügellandschaft mit Vieh und ab und zu ein paar Häuser. Nachdem wir Ravenshoe erreicht hatten, änderte sich die Landschaft von grün zu braun- rot. An den Straßenseiten sah man nun Termitenhügel und Eukalyptusbäume in rot- brauner Erde, anstatt Palmen und weitere grün- blühende Pflanzen. Je länger wir fuhren, desto mehr wurden wir von Outback umgeben.

 

 

 

 

 

Als wir ankamen waren bereits alle dort und ich habe erstmal eine Tour bekommen. Nachdem wir unseren Schlafplatz in einem Ute organisiert hatten, lud das Wetter zum Golfen ein. Ich habe dann herausgefunden, dass golf eine beliebte Sportart in Australien ist und habe es erstmal von meinem Partner gezeigt bekommen. Nachdem er mir die Basics beigebracht hatte ging es auch schon los. Der Golfplatz war riesig und bot gleichzeitig die Strecke für Pferderennen dar. Nach ein paar Löchern war es dann auch noch Abend und es wurde dunkel.

Umzingelt von Eukalyptus- und weiteren stereotypischen australischen Bäumen konnten wir den Sonnenuntergang genießen. Am Abend gab es dann eine Runde am Lagerfeuer mit viel selbst gemachter Musik.

Auch die Nächte im Ute waren unvergesslich! Es war zwar sehr kalt, aber der Sternenhimmel dafür umso schöner! 

 

Der nächste Morgen war sehr kühl. Nachdem ich mich aber am Kamin aufwärmen und eine heiße dusche nehmen konnte, wurde es allmählich wärmer.  Uns waren am Tag zuvor ein paar Lebensmittel im Camp ausgegangen, so mussten wir in die 30 Minuten entfernet Stadt nach Inner Hot Springs fahren um Nachschub zu kaufen. Dort haben wir es uns aber erst einmal gut gehen lassen, denn die Stadt ist für ihre heißen Quellen bekannt. In dem einen Moment ist es angenehm warm, im nächsten extrem heiß und dann richtig kalt. Es war sehr interessant sich an der Quelle entlang zu tasten und falls ihr irgendwann mal die Möglichkeit habt Inner Hot Springs zu besuchen oder ihr die Stadt bei der Durchreise abpasst, empfiehlt es sich einen kleinen Stop einzulegen.

Nach dem Einkaufen ging es wieder zurück durch die verlassene Landschaft Australiens zum Familiencamp.

Bevor es anfing zu regnen, hatten wir uns dazu entschieden noch einmal den Golfplatz besuchen zu gehen und haben erneut ein paar Löcher gespielt. Als uns dann aber die ersten Regentropfen erreichten waren wir erst einmal von etwas ganz anderem abgelenkt. Direkt vor unseren Augen hatte sich ein riesiger Regenbogen gebildet und in der Ferne erstrahlte ein zweiter, der immer stärker wurde. Als diese erloschen, entschieden wir uns dafür wieder ins Camp zu gehen. Dort angekommen, spielten wir bis tief in die Nacht Musik.

 

Am Sonntag kam dann für die kleinen Mitglieder der Familie der Osterhase und brachte ganz viel Schokolade. Nachdem wir uns mit Kaffee und Tee wieder aufgewärmt und gefrühstückt hatten, hieß es für meinen Partner und mich: Rückreise antreten. Wir hatten noch vor ein wenig Sightseeing auf dem Rückweg zu betreiben und entschieden uns somit gegen frühen Mittag das Camp zu verlassen. Auf unserer Tour zurück haben wir dann die wunderschönen Millstream Falls, Ravenshoe und Herberton besucht und hatten eine gemütliche Rückreise nach Cairns.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ungefähr zwei Wochen später ging es dann erneut zu Mount Garnet. Dieses Mal allerdings wegen der jährlichen Races. Dort fanden dieses Jahr zwei Tage lang Pferderennen und einen Tag lang Stierreiten statt. Wir sind am Freitag den 28.04.2017 spät am Abend angekommen, damit wir den zweiten Tag der Pferderennen richtig genießen konnten. Am 29.04. fand dann der offizielle große Tag der Rennen statt, an dem man sich für die Tradition ,,Fashion on the Fields'' bewerben konnte. Dort werden die schönsten Race- Outfits gewählt und es werden Teilnehmer in verschiedenen Kategorien gekrönt. Auch wir haben uns ein wenig herausgeputzt, aber nur zum vergnügen. Nachdem wir auf dem Platz angekommen waren, haben wir direkt mit gewettet und auf Pferde gesetzt. Natürlich nur eine kleine Summe und auch nur damit ich sehen konnte, wie so ein Pferderennen funktioniert. Dann fing auch schon das erste Rennen an und ich muss sagen, dass es wirklich interessant war. Allerdings habe ich wirklich gehofft dass keines der Pferde stürzt, da sie ansonsten bei Brüchen erschossen werden... Das ist auch der Aspekt den ich nicht gut an Pferderennen finde, aber da gibt es viele geteilte Meinungen. Ansonsten muss ich sagen war es eine schöne Erfahrung! Wir hatten viel Spaß mit unserer Gruppe und dieser Tag wird unvergesslich bleiben. 

In der selben Nacht gab es dann eine Gatsby (1920er) Geburtstags Party, wofür sich alle im Camp verkleidet haben. Wir haben dann die ganze Nacht lang Musik gespielt und ein paar Leute waren am nächsten Morgen als mein Partner und ich wieder wach wurden immer noch am spielen. Ich denke mal ich kann jetzt behaupten, dass ich alle Aussie- Klassiker wenigstens einmal im Leben gehört habe! :D Nach dem Frühstück ging es dann mit Picknick Decke in die Stierarena. Dort haben wir uns einen der begehrten Schattenplätze gesichert und konnten für Stunden die Cowboys auf ihren Pferden und die Stierreiter betrachten. Ich muss sagen dass ich dieses Event sogar noch interessanter als die Pferderennen fand. Die Raffinesse Stiere mit einem Lasso zu Fall zu bringen und das Vertrauen der Cowboys in ihre Pferde war einfach klasse! Auch der Mut und die Kondition die dahinterstecken um auf einem Bullen zu reiten sind beachtenswert! Allerdings muss ich an dieser Stelle sagen, dass dieses Event für Tierliebhaber wahrscheinlich eher ungenießbar ist. Meiner Meinung nach sollte man es aber trotzdem mal gesehen haben. 

 

Am Abend vom 30.04. ging es dann wieder gemütlich zurück in die tropische Heimat Cairns. 

 

 

 

 

 

 

 

Anzac Day - Babinda Boulders, Waterfalls & Skywalk

G'Day ihr Lieben,

 

am 25.04.2017 zum ANZAC Day sind mein Partner und ich ins Auto gestiegen und haben einen spontanen Tagestrip durch die Cairns Gegend gemacht. Unser erstes Ziel waren die Babinda Boulders. Wunderschön geformte Felsbrocken, als seinen sie von Menschenhand, umgeben von kristallklarem Wasser. Schwimmen gehen dufte man auch aber dafür war es uns ein wenig zu voll und auch ziemlich kalt. Deswegen haben wir lieber den Waldweg gewählt. Von dort aus ist man entlang des Wassers gelaufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend sind wir in Richtung Innisfail weitergefahren und haben an Wasserfällen angehalten die. Nach einer riesigen Umleitung und ca. einem Kilometer Fußweg durch den Regenwald zum Wasserfall selbst, haben wir realisiert dass wir alles richtig gemacht haben. Es gab insgesamt drei Stopps von denen aus man den Wasserfall betrachten konnte. Ich denke einfach dass in diesem Post die Bilder mehr sprechen sollten als die Worte. 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir den Wasserfall begutachtet hatten, ging es weiter. Dieses Mal hoch in die Tablelands. Dort sind wir an einem Teefeld vorbeigekommen. So grün wie dieses Feld habe ich kaum etwas in meinem Leben gesehen! Die Farm hatte ebenfalls Tee zum Verkauf und so haben wir richtig guten, aber günstigen Tee bekommen! Auf dem Weg in die Tiefen der Atherton Tablelands sind wir dann auf den Skywalk gestoßen. Wir haben uns dann entschieden Tickets zu kaufen und konnten über den Regenwald laufen und die Schönheit der Natur von Far North Queensland genießen! 

 

 

 

 

 

 

Der Urlaub im Urlaub: Airlie Beach & Whitehaven Beach

G'Day ihr Lieben,

 

während unseres gemeinsamen Urlaubs sind mein Partner und ich in den Süden gefahren. Dort haben wir eine Tour zu den Withsundays und dem Whitehaven Beach gebucht.

 

Am 27.06.2017 mussten wir dazu um 7 Uhr morgens am Port Airlie, in Airlie Beach sein. Schon als wir noch im halb dunklen die Stadt betraten, habe ich mich in die wunderschöne Straße mit dem atemberaubenden Meerblick verliebt. Auch die Architektur dort wich eher von dem ab was ich von Australien bereits kennengelernt hatte. Doch ist mir aufgefallen das Airlie hauptsächlich eine Touristenstadt ist. Überall gab es Hotels, Hostels und weiteres.

Da Anfang 2017 ein starker Sturm die Küste Airlies verwüstete, war die Natur nicht so wie immer, der Blick auf die Berge vom Hafen aus war trotzdem sehr schön!

 

Gegen 7.30 Uhr wurden wir dann zum boarden aufgerufen und wir konnten den perfekten Platz im Boot ergattern. Wir saßen draußen halb geschützt von einer Plane, aber haben trotzdem noch leichten Wind abbekommen und hatten den freien Blick aufs Meer. Die Bootsfahrt dauerte ungefähr 2 Stunden und nach einem kleinem Stopp auf Hamilton Island ging es dann gleich weiter zur Whitehaven Bay. Das Boot hielt dann in der nähe des Strandes. Dadurch dass das Wasser sehr niedrig war und sich zusätzlich noch Riff unter uns befand konnten wir nicht weiter mit dem großen Boot fahren und wurden auf kleine umverfrachtet. Nach einem kleinen Fußmarsch durch das Wasser hatten wir dann die Insel erreicht. Ich kann euch sagen, dass ich noch nie in meinem Leben so weißen Sand gesehen habe! Anfangs erschien er etwas gelblich, denn es war ein wenig bewölkt und der Sturm wurde größtenteils von Whitsunday Island abgefangen. Hier konnte man die Sturmschäden noch klarer erkennen als in Aralie Beach, aber wenn ich ehrlich bin, hat diese Katastrophe nur ein weiteres wunder erschaffen. Auf einer Seite hatte man nun zerstörte Bäume und gelblichen Sand und auf der anderen Kristall klares Wasser und papierweißen Sand. Mein Partner und ich hatten uns dann dazu entschieden den ganzen Strand abzulaufen. So haben wir insgesamt eine Strecke von 10km an diesem Tag zurück gelegt. Je weiter wir uns von allen Booten entfernten, desto weißer und unberührter wurde der Strand und der Himmel befreite sich von allen Wolken. Letztendlich hatten wir Kilometer weiten Strand für uns ganz alleine.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Ende unserer Halbtagstour haben wir alles perfekt abpassen können und ebenfalls einen guten Sitzplatz bekommen. Nach einem weiteren Stopp auf Hamilton Island ging es dann zurück zu Airlie Beach, wo wir ein kleines Dinner- Date hatten.

Daintrees - unter Krokodilen

G'Day ihr Lieben,

 

heute, am 06.07.2017 hieß es: Früh aufstehen. Mit dem Boot im Schlepptau ging es dann von Atherton über Mareeba und Port Douglas zum Daintrees, einem riesigen Fluss der ins Meers mündet. Zunächst mussten wir das Boot über die Rampe ins Wasser bekommen, ohne an sich ins Wasser zu gehen, denn der Daintree River ist nur so überfüllt von Salzwasserkrokodilen. Das lieft auch problemlos und wir konnten direkt durchstarten. Innerhalb der ersten paar Minuten haben wir ungefähr 4 der mächtigen Reptilien gesehen und ich muss sagen, dass mein Respekt dieser Tiere gegenüber noch einmal um das zehnfache gestiegen ist. Für mich war es immer unvorstellbar, dass es wirklich Krokodile im Meer und in den Flüssen gibt...

Das Wasser des Flusses war an diesem Tag sehr still und somit konnten wir die Geschwindigkeit des Bootes komplett ausnutzen. Allerdings mussten wir acht auf Sandbänke geben, denn dadurch dass der Fluss ins Meer mündet, ist die Tiefe des Wassers sehr unregelmäßig.

 

Wir sind dann zuerst in kleine Mangroven Stücke gefahren, um haben unsere Krebsfallen abgeworfen. Gerade in schlammigen Gegenden fühlen sich die Krabbler nämlich besonders wohl. 

Nach einiger Zeit, nachdem wir alle Fallen platziert hatten, kamen wir dann an der Mündung des Meeres an. Dort haben wir die Angelruten herausgeholt und versucht Fische zu fangen. Leider erfolglos, aber dafür gab es auf dem Rückweg eine richtige Krokodilparade. Überall konnten wir riesige Krokodile liegen sehen! Sobald wir aber an ihnen vorbei fuhren, ließen sie sich ins Wasser gleiten und verschwanden. Dies war besonders gruselig, als wir die Krebsfallen wieder aus dem Wasser ziehen mussten und dem Wasser sehr nah gekommen sind... Glücklicherweise hatte es aber an diesem Tag keines der Krokodile auf uns abgesehen und so konnten wir wieder gemütlich das Boot auf den Autoanhänger laden und es ging innerhalb von 2,5h wieder zurück in die Tablelands nach Atherton.

 

Es ist einfach erstaunlich, was Australien alles zu bieten hat!