Neues Jahr, neue Pläne

G'Day ihr Lieben,

 

ein neues Jahr hat begonnen. 2014 bringt viele neue Austauschschüler um die Welt und

natürlich auch nach Australien. Ich wünsche euch allen ganz viel Spaß im Ausland und ganz viele tolle Erfahrungen!!! Jetzt, wo ich wieder zurück in Deutschland bin hat mich der Alltag wieder eingeholt und alles ist wieder beim alten? - Falsch gedacht - Ich habe euch noch ganz viel zu erzählen!

 

-Neues Jahr, neues Glück und neue Pläne.-

 

Ich würde gerne nach meinem Abitur, 2016, zurück nach Australien und alle wieder sehen. Da ich persönlich aber denke, dass ein paar Wochen Oz zu wenig sind, würde ich gerne 12 Monate lang viele neue Abenteuer und neue Orte entdecken. Wie das funktioniert?  

 

-Work&Travel in Australien!-

 

Ich würde gerne mit einer Freundin den roten Kontinent noch einmal bereisen und euch auf die Reise mitnehmen. Maren und ich haben uns damals Downunder kennen gelernt und seit dem kann uns nichts mehr trennen! Australien fasziniert uns sehr und unser Auslandsjahr hat die Sehnsucht und das Fernweh nur noch mehr verstärkt.  

Wir würden am liebsten heute noch los reisen...Aber leider ist das nicht ganz so leicht, wie gesagt... auch Work&Travel muss bezahlt werden. Aber sollte alles klappen, dann steht unseren Träumen nichts mehr im Weg <3 - Aussie, Aussie, Aussie , Oi, Oi, Oi!!!

One step closer

...aktualisiert... 

G'Day ihr Lieben,

 

 

ich habe tolle Neuigkeiten! - ich habe einen Job! 

Seit einem guten Jahr habe ich immer wieder nach einem Schülerjob gesucht, um Geld für mein Work&Travel Abenteuer 2016 mit Maren zusammen zu sparen und nie etwas gefunden, weil: die Jobs schon alle vergeben, oder erst ab 18 Jahren waren....... Jetzt habe ich aber endlich etwas finden können, was fair bezahlt wird, und bin froh, meinem Ziel nun stetig näher zu kommen. Seit gut zwei Monaten arbeite ich jetzt in einem Lebensmittelladen in meiner Stadt und ich bin bisher sehr zufrieden mit allem. Natürlich ist im Moment alles ziemlich stressig (Schule, Arbeiten, Familie, Freunde, Hobbies etc.) aber für Australien lohnt es sich auf jeden Fall! Ich kann Euch gar nicht sagen, wie froh ich bin, dass Australien nun jede Woche wieder ein Stückchen näher kommt! - so keen for 2k16!

 

 

Update:

Außerdem gebe ich nun auch Nachhilfe in Englisch an meiner Schule und habe endlich einen Nachhilfeschüler! Es macht wirklich Spaß sich nochmal von einer anderen Seite aus mit Englisch auseinander zu setzten und anderen Leuten zu helfen die Sprache besser zu verstehen!  

 

Wenn ihr noch genaueres wissen möchtet, dann schreibt mir doch einfach eine pn ;-**

Organisation für Working Holiday? Backpackerpack.de

G'Day ihr Lieben,

 

das Jahr 2016 rückt immer näher und das heißt: Neue Posts über Work&Travel und natürlich nur noch ein gutes Jahr lang warten, bis es endlich wieder nach Australien geht! Bevor die Reise aber problemlos angetreten werden kann, müssen erst einmal die finanziellen und organisatorischen Aspekte durchgeplant werden. Heute schreibe ich deshalb über die Entscheidung, ob man die Welt auf eigene Faust, oder doch lieber mit Hilfe einer Organisation entdecken möchte. Dazu werde ich euch meine verschiedenen Standpunkte erklären und außerdem noch eine alternative Lösung (backpackerpack) vorstellen. 

 

Um die Entscheidung zu treffen, ob es mit, oder ohne eine Organisation losgehen soll, solltest du dir vorher Gedanken machen über:

  1. Absicherung           --> durch welches Verfahren fühle ich mich im Ausland sicherer? 
  2. Preisunterschied    --> was ist günstiger für mich und was rentiert sich mehr?
  3. Aufwand                 --> wodurch habe ich mehr Aufwand und bin ich auf Hilfe angewiesen

 

 

Mit Organisation: 

Natürlich gibt es noch mehr Punkte, über die man nachdenken sollte, aber diese drei erachte ich für sehr wichitg. Ich persönlich würde Leuten, die noch nie in dem Land waren, dass sie bereisen möchten und dort auch keine Kontakte haben empfehlen, dass sie die Reise besser mit einer Organisation antreten sollten. Falls etwas nicht so klappen sollte, wie man es sich vorstellt, hat man dann nämlich immer noch die Möglichkeit die Hilfe von der Organisation in Anspruch zu nehmen und ist nicht komplett auf sich alleine gestellt. Der Preisunterschied macht sich bei der Wahl natürlich bemerkbar... so haben wir mit z.B. AIFS (Programm, Flüg, Verischerung, Visum) einen Kostenpunkt von ca. 3.750€ für das Programm in Australien ... mehr Informationen dazu hier ------- selber organisieren (Flüge, Verischerung, Visum,) kostet aber ca. ''nur'' 2.750€.  

Zusätzlich sollte man natürlich auch den Aufwand beachten, der sich hinter der ganzen Bürokratie versteckt (Visum, Auslandsversicherung, Flug, etc.) und sich überlegen, ob man die ganze Arbeit selber in die Hand nehmen möchte und sich diese auch zutraut (hier ein Blick auf das Visum für Australien).  


Ohne Organisation/ Meine eigene Entscheidung:

Da ich meine Gastfamilie und Freunde in Australien habe, auf die ich mich wirklich verlassen kann, habe ich dafür mich entschieden, meine Reise selber zu planen. Außerdem möchte ich wahrscheinlich länger als ein Jahr bleiben und dass geht mit den meisten Organisationen, die ich kenne nunmal nicht... Für mich lohnt sich deshalb die ,,Eigenorganisation'' mehr und ich freue mich auch schon auf den ganzen Papierkram ;-) ... Deshalb sollte man lieber immer früher mit allem anfangen um sich viel Stress zu ersparen.

 

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Andere Möglichkeit: 

Wenn ihr aber alles weitgehend alleine organisieren möchtet und trotzdem eine Absicherung haben wollt, dann gibt es auch noch die Möglichkeiten, sich über verschiedene Anbieter mit kleinen ,,Selbstorganisations- Paketen'' Unterstützung zu holen! In dem nächsten Teil des Posts habe ich mir mal das ,,Selbstorganisations- Paket für Work&Travel in Australien'' von Backpackerpack für euch näher angeschaut und anschließend bewertet. 

 

Also erst einmal zu den Fakten und was euch in dem Paket angeboten wird:

 

Klicke hier um zu dieser Seite auf Backpackerpack zu gelangen.

 

Ich habe das Angebot in Form eines Pakets bekommen und es kam innerhalb weniger Tage an. Damit ihr euch ein ungefähres Bild über das Paket machen könnt, werde ich nun die Leistungen, die oben aufgeführt sind näher beschreiben. 

 

Handbuch:

Das Handbuch wird in Form einer CD geschickt, besteht insgesamt aus 105 Seiten und ist der Kern des ganzen Pakets. Es spricht wirklich alle wichtigen Aspekte an, die einen Backpacker beschäftigen und geht sogar noch einen Schritt weiter, mit extra Informationen, wie z.B. Reiserouten, an die man selber nur mit Mühe herankommt. Das Handbuch beinhaltet zusätzlich Anleitungen, die einem unter anderem bei der Beantragung des Visums und der Steuernummer helfen. 

 

Checklisten: 

Insgesamt werden einem drei Listen zugeschickt (Organisation, Rucksack (Teil 1), Rucksack (Teil 2)) die jeweils sehr ausführliche und sinnvolle Punkte beinhalten, die einem in Australien teilweise das Leben ,,retten'' können - ich sag nur australische Mosquitos

 

Bilder- Guide (realitätsgetreue Bilder): 

Auch dieses Kriterium wird erfüllt. Zumindestens für die Orte, an denen ich auch schon war (Cairns, Daintree, Sydney, Blue Mountains, Surfers Paradise und der Gold Coast, etc.), kann ich das bestätigen! 

 

24- Monate- Frageservice:

~ diesen Service konnte ich noch nicht nutzen. Sobald ich ihn aber getestet habe, werden hier mehr Informationen stehen.~

 

Stromadapter:

Der Adapter wird kostenlos in dem Paket mitgeliefert. Er ist klein und sehr handlich. Ich hatte ein paar kleine Probleme ihn mit meinem deutschen Stromadapter zu verbinden, aber letztendlich haben sie in einander gepasst. Ob der australische Stecker funktioniert, sage ich euch, wenn ich ihn auf seine Funktion überprüfen kann. 

 

Erntebuch der australischen Regierung:

Das Buch wird als PDF- Datei auf der CD mitgeschickt und ist aus dem Jahr 2014. Der Inhalt ist sehr hilfreich, denn es werden einem viele Informationen und Vorschläge für Jobs, etc. gegeben, aber man kann die Version für 2015 auch einfach kostenlos auf der Internetseite der australischen Regierung als PDF- Datei abspeichern (siehe: http://jobsearch.gov.au/documents/harvest%20guide%2020150225.pdf). 

 

Greyhound Buspässe:

Die Pässe kann man je nach Bedarf und Routenplanung nachträglich über Backpacker.de buchen und bekommt dabei einen Rabatt von 5-10%. ~ wenn ich diesen Service Downunder brauche, werdet ihr hier noch Informationen finden. 

 

Wahl von Versicherung und Flug:

~ diesen Teil habe ich noch nicht in Anspruch genommen ~

 

Mustervorlagen für Bewerbungen: 

Auf der mitgelieferten CD befindet sich ebenfalls eine PDF- Datei auf der sich eine Mustervorlage für eine australische Bewerbung befindet. Diese ist auf Englisch geschrieben und ist sehr hilfreich, wenn man nicht weiß, wie man eine Bewerbung für einen Job in Australien schreiben soll.

 

  

Fazit: 

Im allgemeinen ist das Paket wirklich gut. Es beinhaltet viele hilfreiche Informationen und gibt einem mehr Gefühl von Sicherheit.Gerade das Handbuch ist super gut und total hilfreich! Und die Checklisten sind sehr gut und auch auf die Bewerbungsvorlage ist Verlass. Allerdings sind die realitätsgetreuen Bilder und das Erntebuch meiner Meinung nach, auch ohne das Paket zu beschaffen. Der Stromadapter ist als Extra aber ziemlich nützlich (auch wenn ihr mehr, als nur einen von ihnen brauchen werdet) und der 24- Monate- Frageservice ist auch ziemlich praktisch und gibt einem nocheinmal mehr Absicherung und Unterstützung. Den Rabatt für die Buspässe finde ich nützlich, wenn man mit ihnen durch das Land kommen möchte, aber diese sind daher nicht für jeden nützlich. Ansonsten bekommt man noch ein paar nützliche Flyer dazu (siehe Bild- unten links) und im allgemeinen ist das Paket wirklich hilfreich. Auf den Aspekt der Flug- und Versicherungswahl werde ich eingehen, sobald ich meine eigene Reise plane. 

 

Empfehlenswert für:

  • Reisende, die alles selbstständig, ohne Organisation planen wollen, aber trotzdem ein wenig Unterstützung und Backup möchten  
  • Reisende, die schon einmal in Australien, etc. waren und die normalen Angebote von einer großen Organisation nicht mehr in Anspruch nehmen möchten

Endlich 18

G'Day ihr Lieben,

 

endlich ist es so weit, ich bin 18! Vor ein paar Tagen habe ich dann endlich die 17 hinter mir lassen können und einen neuen Lebensteil angefangen, mit Familie und guten Freunden, die mir den Rücken stärken :-*. Maren war wieder zu Besuch da und wir hatten wie immer viel Spaß! An meinem achtzehnten selbst war ich bei meiner Cousine am See und wir haben unseren Geburtstag zusammen gefeiert. Abends gings dann noch in eine alten Burg mit meinen Eltern und Maren zum essen. Am 08.08 habe ich dann mit meinen Freunden gefeiert. Das war auch ganz lustig und ich habe Nora endlich mal wieder nach langem gesehen!:3

 

Es ist wirklich ein komisches Gefühl zu wissen, dass man nun für (fast) alles selber verantworklich ist (auch wenn man noch die Unterstützung von seiner Familie hat) und einfach viel mehr Freiheiten genießen kann, wie z.B. alleine Auto fahren!! In ein paar Tagen startet mein letztes Schuljahr und ich bin wirklich nervös und um ehrlich zu sein habe ich auch Angst zu versagen.... aber ich werde mein bestes geben und hoffen, dass alles so funktionert, wie ich es mir wünsche! :-) 

 

Made by Paulina Rauh 

Just one more year to go

G'Day ihr Lieben,

 

das ereignisreiche Jahr ist nur noch 365 Tage entfernt! Ich kann es garnicht fassen und bin unglaublich glücklich, dass die Planung jetzt endlich langsam beginnen kann! Bis dahin sind aber noch einige Hürden zu überwinden. 2016 steht das Abitur vor der Tür und ich habe jetzt noch nicht einmal mehr ein Jahr lang Schule! Außerdem muss ich auch noch ziemlich viel arbeiten um das Geld für die Reise zusammen zu bekommen. Das wird ein Jahr mit viel Stress, wenig Zeit, vielen Abschieden und den schönsten Momenten in meinem Leben! Ich kann es kaum erwarten euch dorthin mitzunemhem und ich hoffe ihr seid genauso gespannt und zuversichtlich, wie ich es bin.

 

!!365Tage!!21Stunden!!5Minuten!!22Sekunden!!

 

 

2013/2014/2015... An manchen Tagen ist es, als würde meine Seele hin und her gezogen werden... 

Dann kommen noch Erinnerungen dazu, die durch Töne und Gerüche nur noch intensiviert werden... 

An diesen Tagen fällt es mir besonders schwer im Hier und Jetzt zu leben und ich fange an zu träumen... Ich träume von einem Ort... weit weg von dem kalten, nieselnden Regen... ich möchte dahin zurück, wo die Sonne 24/7 scheint und man von jedem ein ,,How is it goin''' bekommt und nett gegrüßt wird... dann wird man wieder in die Realität gerissen von einem ,,Hallo? Hallo!''... Deutschland... der Ort, wo ein Teil meiner Familie ist... ein Teil meiner Freunde... aber der andere Teil ist einfach nicht da.... Einige würden jetzt sagen: ,,In so einer kurzen Zeit kann man Leute nicht in sein Herz schließen'', aber ich denke schon!...Stell dir ein Leben im Paradies vor mit vielen Aufs und Abs, wie auf einer Ballonfahrt... am Ende der Fahrt steigst du aus und wenn du generell  gerne Heißluftballon fährst und einfach von ihnen begeistert bist, dann denkst du nicht mehr an die Abs, die nicht so gut waren, sondern nur noch an die vielen tollen Momente, die du erleben durftest... Zeit, kannst du nicht schneller vergehen... mich alle Hürden überwinden lassen... und wenn ich dann an meinem Zeil angelangt bin... 

einfach für immer stehen bleiben?...

Working Holiday in Australien- Es geht wieder los!

G'Day ihr Lieben,

 

es gibt super Neuigkeiten für Euch!!

Ich lasse nun die HighSchool Zeit und all die Throwbacks endgültig hinter mir (die nicht veröffentlichten füge ich einfach zu den vorhandenen hinzu). Das bedeutet natürlich nicht,dass ich nun die Vergangenheit vergessen möchte, oder sie blöd fand, ganz im Gegenteil! Alle Erfahrungen, die ich 2013 gemacht habe,werden mir immer wichtig und unvergesslich bleiben!! Ich bin nur der Meinung dass es schöner ist, einen geraden Abschluss in das Thema zu bringen und nicht die schon so lange zurückliegende Zeit mit der neuen zu vermischen. ;-)

 

Ich bin wirklich dankbar für die wunderschöne Zeit, die ich 2013 in Australien verbringen durfte und möchte jedem, der dazu beigetragen hat, nocheinmal von ganzem Herzen danken!!

Nun wird es endlich Zeit:

  

 Ich beginne mit Euch das neue Abenteuer: Work & Travel Downunder

  

Ich habe vor, wieder alles auf meinem Blog festzuhalten und Euch mit auf meine komplette Reise zu nehmen. Das bedeutet: Die Vorbereitungszeit, die Zeit Downunder und, was auch nicht fehlen darf, die Zeit nach Australien. 

Ich hoffe ihr seid immer noch  daran interessiert mir zu folgen und: Post Vorschläge, Fragen (zu allem, auch HighSchool), etc. sind wie immer herzlich willkommen!!

Work&Travel Posts werde ich in Zukunft immer mit ♥♥ makieren.

 

Das war es dann erstmal für heute.

Weitere Neuigkeiten folgen in den nächsten Tagen :-))

Ich hoffe Euer Interesse geweckt zu haben und freue mich auf eine unvergessliche Zeit!!

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Was ist Work and Travel und wie werde ich meine Zeit abroad nutzen?

G'Day ihr Lieben,

 

jeder von Euch hat bestimmt schonmal etwas von Work and Travel gehört. Nein? Dann erkläre ich es Euch in diesem Post und erzähle euch ein bisschen von meinen eigenen Plänen und wie ich die Zeit nutzen möchte.

 

Work and Travel (deu.: Arbeiten und Reisen) ist eine Aufenthaltsform, die es einem erlaubt zu einer bestimmten Zeit in einem bestimmen Land zu verweilen. Dabei kommt es darauf an, welche Nationalität du besitzt und welche Abkommen dein Land mit dem gewünschtem Reiseland abgeschlossen hat.

 

Viele Menschen nutzen diese Möglichkeit um in dem Zeitraum des Aufenthaltes das Land zu bereisen und dessen Kultur besser kennenzulernen. Aber auch die Sprache verschlägt die Menschen oft in die weite Welt. Die meisten setzten dies um, indem sie von Hostel zu Hostel ziehen und Stadt für Stadt erkunden. Ob mit dem Auto (gemietet/ gekauft), Bus, Flugzeug, Schiff, oder Zug. Am beliebtesten sind dabei jedoch die drei ersten Fortbewegungsmittel. Reisen und das Abenteuer stehen dabei aber immer im Mittelpunkt! Das nötige Kleingeld wird oftmals durch Farmarbeit verdient. 

 

Ich persönlich gehe erstmal zu meiner Gastfamilie zurück um die nötige Bürokratie zu organisieren (Steuernummer, Bankkonto, etc.) und versuche danach einen Farmjob in Australien zu bekommen. :-) 

Danach möchte auch ich reisen und so viel wie möglich erleben und sehen! Ob Maren mitkommt ist im Moment noch unklar, aber ich würde mich riesig darüber freuen! <3 Aber man weiß ja nie, was einen erwartet und was die Zukunft bringt. Deshalb lasse ich mich überraschen und genieße einfach die Vorfreude.

Das Working Holiday Visum (subclass 417)

G'Day ihr Lieben,

 

damit ihr länger als drei Monate in Australien als Work&Traveller leben und arbeiten dürft, braucht ihr ein Visum, das Working Holiday Visum (subclass 417) ,und müsst die Staatsbürgerschaft in einem der folgenden Ländern besitzen: Deutschland, Belgien, Kanada, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Norwegen, Niederlande, Italien, Finnland, Irland, (HKSAR) China, Japan, Malta, Taiwan, Cypern, Estland, Südkorea. Außerem müsst ihr zwischen 18-31 Jahren alt sein. Um zu dem Visum zu gelangen könnt ihr auf den obigen Link klicken.

 

Bitte nicht mit dem Work and Holiday Visum (subclass 462) verwechseln, denn das ist nicht für Bürger mit deutscher Staatsbürgerschaft zugelassen, sondern nur für Leute, die aus: Argentinien, Bangladesh, Chile, China, Indonesien, Malaysia, Polen, Portugal, Spanien, Thailand, Türkei, USA, Uruguay kommen und die jeweilige Staatsbürgerschaft besitzen. Darum werde ich auch nicht näher auf dieses Visum eingehen. 

Um zu diesem Visum zu gelangen und mehr Informationen  zu erfahren, könnt ihr hier klicken.  

 

Für beide Visa braucht ihr einen ImmiAccount um euch bewerben zu können. Dieser dient einfach dazu, euch eine gute Verwaltung und Übersicht über euren Visum Status zu ermöglichen. Um zu der Anmeldung zu gelangen, könnt ihr hier klicken: (ImmiAcoount). Außerdem braucht ihr einen gültigen Reisepass und eine Kreditkarte um euch bewerben zu können. 

Die nicht aufgelisteten Länder haben kein Abkommen mit dem australischen Staat getroffen. Deren Staatsbürger können somit nicht mit den oben genannten Visa in das Land einreisen.

 

Was muss ich noch, außer der Staatsbürgerschaft und dem Alter beachten, wenn ich das Working Holiday Visum genehmigt bekommen möchte? 

  • Du darfst vorher nicht mit dem Work and Holiday Visum (subclass 462) eingereist sein. 
  • Du musst einen gültigen Reisepass eines Landes besitzen, dass oben aufgezählt ist.
  • Du musst ein ehrlicher Besucher sein, der in Australien Urlaub erleben möchte.
  • Du musst genug Geld vorweisen können, um in Australien leben zu können (ca. AUD 5000 (ca. 3500€))
  • Du musst genug Geld besitzen um am Ende deines Aufenthalts ein Rückflugticket buchen zu können. 
  • Du darfst während des gesamten Aufenthalts in Australien keine von dir abhängigen Kinder haben
  • Du darfst keine Vorstrafen haben

 

Was muss ich beachten wenn ich das Visum beantrage?

Man kann das Visum nur einmal in seinem Leben beantragen und muss, nachdem es genehmigt wurde innerhalb von einem Jahr eingereist sein. Ab diesem Zeitpunkt ist es dann für ein Jahr gültig.

 

Was darf ich mit dem Visum machen? 

Mit dem Working Holiday Visum darfst du bis zu 12 Monaten in Australien bleiben, 6 Monate bei dem gleichen Arbeitsgeber arbeiten und bis zu vier Monate studieren. Außerdem darfst du Australien in dem Jahr so oft, wie du möchtest verlassen und wieder einreisen.

 Hier findet ihr alle Informationen von dem Australian Government zu dem Visum. 

 

 

Wie und wann ich mein Working Holiday Vium beantragt habe:

Ich habe mein Visum bereits im September 2015 beantragt. Dazu habe ich mir einen ImmiAccount auf der Webseite von dem Australian Government eingerichtet und anschließend die Bewerbungsunterlagen für das gewünschte Visum rausgesucht. Nachdem ich alles ausgefüllt, und es gefühlte 3000 Mal nach der Richtigkeit überprüft hatte habe ich es dann abgeschickt. Ich brauchte einen gültigen Reisepass und eine Kreditkarte. Mit dieser musste ich die Bearbeitungsgebühren von AUD 444,75 (ca. 300€) direkt bezahlen. Nach noch nicht einmal zehn Minuten habe ich dann die Bestätigung meines Visums von der Australischen Behörde bekommen.

Im Vergleich zu dem Visum, was ich 2013 für den High School Aufenthalt ausfüllen musste, war das Working Holiday Visum wirklich viel unkomplizierter, also keine Panik! :-)

 

Wenn ihr Probleme oder Fragen zu der Beantragung habt, ist dieses Video sehr hilfreich:

 

Quellen:  

http://www.border.gov.au/

http://www.working-holiday-visum.de/index.html

http://www.work-and-traveller.de/visum#visum-australien

https://vimeo.com/122081353

 

 

Ich hoffe ich konnte euch das Visum ein bisschen vorstellen.

Bei weiteren Fragen oder Postwünschen, könnt ihr gerne einen Kommentar hinterlassen, oder mich persönlich anschreiben.

 

Die Beiträge zu den Visums- Anträgen beruhen lediglich auf meinen eigenen Erfahrungen

und dienen in keiner Weise als  Anleitung oder ähnliches, sondern nur zu reinen Unterhaltung.

Sie dienen nicht als Bewerbungsvorlagen für Visa. Ich übernehme keinerlei Haftung und Verantwortung für Inhalt und weiteres.

Hinflug (STA Travel, AIFS Points)

G'Day ihr Lieben,

 

Unterlagen von STA- Travel inkl. Presente

ich habe mich jetzt schon ein Weilchen nicht mehr bei euch gemeldet, aber meine Reiseplanung ist gut voran geschritten. In diesem Post geht es um den Hinflug nach Australien, und wie ich ihn organisiert, bzw, finanziert habe. Zuerst solltet ihr wissen, dass ich den Flug relativ schnell nach der Bestätigung von meinem Visum im letzten Jahr gebucht habe, und zwar am 22.10.2015, weil ich sicher gehen wollte, dass ich noch einen Flug in dem Reisezeitraum bekommein dem ich einreisen muss (für mehr Informationen siehe hier). Das ist jetzt schon eine Weile her, aber ich versuche alles so gut wie möglich wiederzugeben.

 

Bevor ich den Flug in einem Reisebüro gebucht habe, habe ich erstmal die Preise über einen längeren Zeitraum hinweg beobachtet und zwischen den verschiedenen Airlines verglichen. Da ich wirklich nicht so gerne fliege und ein bisschen Angst habe, kamen für mich für die Fluggesellschaften Qantas und Emirates in frage, mit denen ich damals auch schon nach Australien geflogen bin und sehr zufreiden war. Der Service war wiklich super und der Flug wurde so angenehm wie nur möglich gestaltet. Qantas und Emirates kooperieren miteinander, also war es relativ leicht einen Flug zu finden. Dann habe ich mich im Internet umgeschaut und habe von vielen STA Travel als Reisebüro empfohlen bekommen. Die haben Büros weltweit und eines von ihnen ist nicht weit entfernt von meinem Zuhause. Also habe ich mir online einen Termin geholt (für den ich einen 30€ Sofortrabatt bekommen habe) und bin mit meinem Papa zusammen ins Büro gefahren. Dort mussten wir dann auch nicht lange warten bis wir drangekommen sind. Das Büro ist zwar ziemlich überschaubar, aber dafür sehr persönlich! Man bekommt sogar seine eigene Beraterin, die man immer erreichen kann, wenn man etwas braucht. Sie hat sich dann auch wirklich super viel Zeit für uns genommen und war super cool drauf!  Nachdem wir gemeinsam die Flugmöglichkeiten durchgegangen waren,  habe ich mich letztendlich für einen Flug am 07. Juli 2016 entschieden.

 

Dieser geht von FRANKFURT(FRA) nach DUBAI(DXB) von dort aus nach SYDNEY(SYD) und zuletzt nach CAIRNS(CNS). Ich fliege die langen Strecken mit Emirates und die ,,Kurzstrecke'' von Sydney nach Cairns mit Jetstar. Mein Flug startet außerdem Abends, was ich super gut finde, weil ich dann besser schlafen kann und ich die Überbrückungszeiten an den Flughäfen sind ziemlich gering gehalten. Nur in Sydney darf ich dann ein bisschen länger warten, was ich aber echt schön finde, weil ich dann ja schon den Flugafen verlassen darf. Mal sehen, was ich dann genau in dieser Zeit unternehmen kann :-)). Jetzt heißt es abwarten und hoffen, dass der große Airbus nicht ganz zu voll ist, damit man sich auch hinlegen kann :-D.

 

Anschließend habe ich dann noch Reisehinweise speziell für Australien bekommen und auch gleichzeitig die Reiserücktritts- Versicherung gebucht, was ich in diesem Post nicht speziell thematisieren werde (wenn es dazu allerdings Fragen gibt, könnt ihr sie gerne stellen und ich werde sie beantworten). Diese hat mich einmalig 52€ gekostet, und dann wären wir auch schon bei dem Thema Kosten angelangt.

Ein Flug nach Australien ist nicht gerade sehr günstig, und da man keinen Flug im Voraus buchen kann, habe ich mich dafür entschieden Hin- und Rückflug jeweils einzeln zu buchen (ansonsten wäre mir das zu lästig, den Flug immer wieder umbuchen zu müssen...).

 

Der Hinflug (FRA-DXB-SYD-CNS) hat 968,21€ gekostet. Davon sind dann -30€ abgezogen worden, da ich vorher einen Termin vereinbart habe (das war eine besondere Aktion von STA Travel), also musste ich noch 938,21€ bezahlen. Diese habe ich dann von meinem gesparten Geld genommen.

Allerdings habe ich bei AIFS als Returnee genug Punkte sammeln können, da ich auf vielen Messen, etc. war, sodass ich einen Rabatt von -400€ von ihnen auf einen Flug bekommen habe. Somit konnte ich diesen Rabatt erneut mit der bezahlten Summe berechnen und habe letztendlich 568,21€ für den Hinflug nach Australien, CNS bezahlt.

 

 

Mein Tipp:

Wenn ihr die Möglichkeit habt Rabatte zu bekommen, dann nutzt sie auch. Ich konnte über 400€ sparen und somit meine Reisekasse wirklich entlasten!! Und das durch Veranstaltungen mit AIFS, die mir wirklich sehr viel Spaß gemacht haben (hier geht es zu einer der Veranstaltungen, über die ich euch geschrieben habe)!

Vorabitur, Mottowoche (four months to go)

G'Day ihr Lieben,

 

als ich im Dezember 2013 wieder zurück nach Deutschland geflogen bin, und mir vorgenommen hatte 2016 nach meinem Abitur dieses wunderschöne Land erneut zu bereisen, hätte ich mir NIE erträumen lassen, dass diese (fast) 3 Jahre im Nachhinein so schnell vorbeigehen können! Zudem hätte ich auch nicht gedacht, dass ich einen Schülerjob finde (hierzu mehr), mit dem ich mir die Reise finanzieren kann! Aber genau dies ist eingetroffen- in vier Monaten geht es schon wieder los (also wirklich nicht mehr lange) und dass mit meinem eigenen Ersparten. 

 

Der nächste Teil des Posts handelt von der Schule und den u.A. bevorstehenden Ereignissen.   

Zuerst sollte ich erwähnen, dass ich in NRW auf die Schule gehe, und sich somit das Schulsystem von anderen Bundesländern unterscheidet. Hier ist es so, dass man kurz vor den Osterferien seine Vorabiturklausuren schreibt, eine Woche vor den Osterferien seine Mottowoche hat (eine Woche, in der sich die AbiturientInnen verkleiden und ihrer Schule, bzw. Stadt Streiche spielen)  und nach den Osterferien seine Abiturprüfungen ablegt (dass sind drei schriftliche und eine mündliche).

 

Die Vorabiturklausren habe ich bereits geschrieben und als nächstes folgt die Mottowoche (14.03 - 18.03.2016). Danach geht es dann fleißig ans Lernen... Das wird ziemlich anstrengend, aber wie heißt es so schön? - Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!

Meine Schulzeit neigt sich dem Ende zu und Australien rückt in riesigen Schritten immer näher!

10.03.2016: noch 119 Tage! 


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G'Day ihr Lieben,

 

ich hatte eigentlich vor mich früher bei euch zu melden, aber die Woche war so verplant, dass ich es nicht früher geschafft habe!!

 

Die Woche war wirklich super, trotz einiger Anfangsschwierigkeiten, aber dazu später.... Am Montag sind wir alle als unsere Kindheitshelden gekommen. Das bedeutet, wir waren wirklich eine ziemlich gemischte Gruppe :-D Ich bin als Elea Eluanda gegangen (hier ein Link, falls sie euch nichts sagt) und hatte auch eine blaue Eule und einen Rollstuhl. Den habe ich von meinem Onkel geliehen bekommen. Es war wirklich ziemlich anstrengend und umständlich ihn immer überall hinzutragen, weil unsere Schule mal so garnicht behindertengerecht eingerichtet ist... aber dank meiner Freunde war das kein großes Problem- danke nochmal fürs tragen helfen; Julia, Kira, Anna, Paulina, Hannah und alle anderen die geholfen haben. An diesem Tag haben wir uns alle morgens schon um 6:00 Uhr morgens an der Schule getroffen und das Lehrerzimmer mit Luftballons, Konfetti und Absperrband blockiert; die Eingänge durch gefüllte Plastikbecher gesperrt und das Schultor verbarrikadiert, sodass keiner in die Schule gekommen ist, außer die Lehrer.

Anschließend sind wir dann zwischendurch während des Unterrichts durch die Klassenräume der Schule gegangen und die kleineren mussten erraten, wen wir dargestellt haben. Das war wirklich ganz lustig! Allerdings gab es am Ende des Tages eine Standpauke, da unsere Schulleiter und die Stadt nicht wollten, dass es bei uns genauso eskaliert, wie in Köln (hier mehr dazu, falls ihr es nicht mitbekommen habt).

 

 

 

 

Am Dienstag hatten wir keine Schule. Dieser Tag ist also nicht wirklich erwähnenswert. ;-)

 

Am Mittwoch (16.03.2016) hatten wir das Thema Rentner. Das war wirklich richtig cool! Wir sind dann wieder durch die Klassenräume gegangen und haben Polonesen zu Schlagermusik veranstaltet. Dazu waren wir wirklich mit 20 Leuten in jedem erdenklichen Klassenraum. Außerdem bin ich noch mit meinem Englisch LK etwas essen gegangen.

 

 

 

 

 

Gestern (Donnerstag) war einer der besten Tage. Wir sind alle als Menschen der Vergangenheit/ Zukunft gekommen und haben alle Schüler auf den Schulhof geholt um dort anschließend Spiele mit den Lehrern zu spielen. Diese mussten dann z.B. gegeneinander Eierlauf, sackhüpfen, ,,Weintrauben weit spucken'', tanzen und rechnen. Das war wirklich genial und super lustig!! Danach musste ich noch zum Unterricht und hatte dann nach der 7. Stunde frei.

 

 

 

 

 

 

Heute, also am 18.03.2016 mussten wir alle erst später kommen. Das Thema war Casino. Es hat sich aber kaum noch jemand verkleidet, da die meisten noch erschöpft von der Zulassungsparty am Donnerstag Abend waren. Dort haben wir dann noch eine Belehrung für das Abitur von unserem Direktor bekommen und ein Lob für die gelungene Woche und dann anschließend unsere Zulassungen, bzw. Laufbahnbescheinigungen.

Ich habe meine Zulassung, wie fast jeder, bekommen und nun geht es ans harte lernen!! In zwei Wochen schreibe ich bereits meine ersten Klausuren! :O

 

An dieser Stelle wollte ich mich noch einmal bei Sarah Köster für die wunderschönen Fotos bedanken, die sie die ganze Woche lang geschossen und bearbeitet hat. Meiner Meinung nach ist sie die beste Fotografin, die ich kenne (besucht am besten mal ihre Seite und seht mehr!)

 

Ich wünsche euch allen schöne Osterferien und erholt euch schön!

 


Quellen: YouTube.com, Spiegel.de

Bilder von: Sarah Köster Fotografie

Der internationale Führerschein

 

 

 

 

G'Day ihr Lieben,

 

wenn ihr in Australien Auto fahren möchtet und auch keine Probleme bekommen wollt, solltet ihr euch, bevor es losgeht, einen internationalen Führerschein (3 Jahre gültig), bzw. eine offizielle Übersetzung eures Führerscheins ausstellen lassen. Das gilt sowohl für Deutschland, als auch für Österreich und die Schweiz. Diesen solltet ihr dann immer mit eurem europäischen Führerschein mitführen, damit es bei möglichen Fahrerkontrollen, oder ähnlichem, keine Verständnisprobleme mit den jeweiligen Beamten gibt. Der internationale Führerschein dient also hauptsächlich zum Verständnis.

 

Wenn ihr dann ein temporary visa, also ein vorübergehendes Visum besitzt (in diesem Fall z.B. das Work & Travel Visum), könnt ihr uneingeschränkt die 12 Monate in Australien fahren. Natürlich dürft ihr nur die Klassen fahren, die auf eurem Schein aufgelistet und bestätigt sind (mehr Informationen, auch für die bestimmten Staaten, hier: australia.gov.au).

Ausnahmen gibt es bei den permanenten Visa, Australien betreffend (findet ihr ebenfalls unter dem vorherigen Link). Auch die Verkehrsschilder sind teilweise anders und ein wenig befremdlich. Deswegen empfehle ich euch, euch rechtzeitig über diese zu informieren (sie sind erneut von Staat zu Staat unterschiedlich).

Hier ein paar Straßen-/ Fahrregeln speziell für Queensland (qld.gov.au/transport/safety/rules).


Wenn ihr bis hierhin mitgekommen seid, dann ist das schonmal gut! - diese ganzen organisatorischen Dinge und Auflagen können ziemlich verwirrend sein! 

 

Aber nun besser dazu, wie genau man den internationalen Führerschein (in NRW) beantragen kann:

Euren internationalen Führerschein zu beantragen ist wirklich nicht aufwändig und ebenso wenig schwer.

Alles was ihr dazu braucht ist:

 

 

  • biometrieauglisches (was ein komisches Wort) Passfoto
  • Personalausweis
  • Geld (bei mir waren es 16€ für den Führerschein + Bearbeitungsgebühr) 
  • den EG- Kartenführerschein

 

(siehe auch hier für Ennepe-Ruhr-Kreis: enkreis.de/internationaler-fuehrerschein)

 

Ich bin einfach nur zur Führerscheinstelle nach Schwelm gefahren, musste 5 Minuten warten und kurz nachdem ich aufgerufen wurde, war das Dokument auch schon fertig. Ich habe dazu nur die oben genannten Dokumente abgebenzum Schluss bezahlt, und das war es auch schon. :-)

 

Ich werde euch dann auf dem laufenden halten, ob sich die

Beantragung gelohnt hat und ob ich ihn gebrauchen konnte.

 

 

Quellen:

australia.gov.au

australien-info.de

autofahren-australien.de

qld.gov.au/transport/safety/rules

 

Busy, busy, busy mit den Abiturvorbereitungen

G'Day ihr Lieben,

 

ich bin im Moment wirklich ziemlich im Lernstress und deshalb gibt es auch nicht wirklich etwas neues, außer dass ich im Moment eine kleine Arbeitspause eingelegt habe um mich komplett auf das Abitur konzentrieren zu können. Ich mache wirklich kaum etwas anderes als zu Hause in meinem Zimmer zu sitzen und von morgens bis abends alles zu wiederholen...

 

Nächste Woche (05.04 und 08.04) habe ich dann auch schon die ersten zwei meiner drei Klausuren (Englisch, Pädagogik, Deutsch) geschrieben und darauf die Woche am Dienstag (12.04) bin ich mit allen schriftlichen fertig. Danach geht es weiter mit dem lernen für die mündliche Prüfung in Biologie, die allerdings erst Ende Mai stattfindet. 

Nach der Englisch Klausur geht es dann wieder mit dem arbeiten los um die Reisekasse noch ein wenig zu stopfen und außerdem werde ich noch die Reiseversicherung, die Kreditkarte und den Studentenausweis beantragen. Es kommen also schon ziemlich bald viele neue Infos auf Euch zu!

Ich hoffe ihr seid gewappnet und freut euch genauso viel wie ich!

 

Und noch viel Glück denjenigen, die auch gerade im Prüfungsverfahren des Abiturs oder anderen Prüfungen stecken!

Good luck and we can handle that!

Even if it's hard, it's worth it. :-)

 

Auslandsversicherungen

G'Day ihr Lieben,

 

bevor ihr eine Reise antreten könnt, braucht ihr ein paar Versicherungen um auch wirklich gut abgesichert zu sein. Normalerweise hatte ich da bisher nicht so viel mit zu tun, weil ich in der Versicherung von meinem Papa mit untergebracht war. Nun wo es aber so weit weg geht und dass für eine längere Zeit, musste ich mich anderweitig versichern. Das habe ich bei der Allianz getan und werde euch in diesem Post auch Informationen (Links) zu den vorhandenen Leistungen von ihnen geben. Natürlich gibt es noch viele andere Versicherungen bei denen man sich versichern kann. Deswegen lohnt es sich die Preise und Leistungen zu vergleichen, da z.B. die Allianz nicht gerade der günstigste Ansprechpartner ist, aber eben gute Leistungen erbringt.

 

Solltet ihr euch für die gleichen Versicherungen wie ich entscheiden, dann könnt ihr diese ganz einfach in einem STA Travel Büro abschließen. 

Dort wird einem dann direkt ausgerechnet, wie hoch die Kosten sind.

Genauso habe ich es auch gemacht. Das gute ist, dass ich eine Ansprechpartnerin bei STA Travel habe (bekommt jeder, der eine Leistung von ihnen in Anspruch nimmt) und mit ihr konnte ich alles in Ruhe besprechen und weitere Fragen klären (dazu aber ein anderes Mal). Die Kosten fallen für die Allianz- Versicherungen allerdings sofort an, was ich nicht ganz soo gut finde, denn ich habe sie für zwei Jahre gebucht (da ich ja noch nicht weiß, wie lange ich genau bleiben werde) und liege bei etwas über 1.000€ für alle Leistungen, die im folgenden auch aufgelistet sind und das schwächt auf jeden Fall erstmal den Geldbeutel (auch wenn diese Summe für zwei Jahre noch in Ordnung ist). Zum Glück übernehmen aber in diesem Fall meine Eltern die Versicherungskosten, worüber ich auch wirklich super dankbar bin!!! Was ihr noch wissen solltet: falls man früher zurück reist, wird einem das Geld wieder zurück erstattet. 

 

Aber welche Versicherungen sollte man denn überhaupt buchen?

Natürlich gibt es viele unnütze Angebote, die nur dazu da sind um einem das Geld aus den Taschen zu locken. Andere hingegen sind wirklich notwenig und können euch eine Menge Ärger ersparen, auch wenn sie ebenfalls erstmal ziemlich hoch sind (ich meine 1.000€ sind nicht gerade wenig).

Zu diesen zählen z.B.:

 

 

Reiserücktrittsversicherung (klicke hier für mehr):

Diese Versicherung sollte (bei STA Travel) 30 Tage vor der Abreise abgeschlossen sein. Falls euch nämlich etwas vor der Reise zustößt, was diese verhindert oder verschiebt, werden Reisekosten (zum Großteil) erstattet.

Hier aber mehr zu den Leistungen: Reiserücktrittsversicherung

 

Auslandskrankenversicherung (klicke hier für mehr): 

Die Krankenversicherung für Auslandsaufenthalte ist ebenfalls enorm wichtig, gerade wenn diese länger sein sollen, denn: je länger ihr im Ausland seid, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr erkrankt. Ihr solltet euch überlegen, ob ihr die Krankenversicherung mit, oder ohne Selbstbehalt bucht. Das bedeutet dass ihr entweder bei jeder Leistung selber etwas dazuzahlen müsst (mit Selbstbehalt), oder eben nicht (ohne Selbstbehalt).

Die Versicherung ohne Selbstbehalt ist natürlich wieder ein wenig teuer, als die ohne.

Hier sind alle Leistungen der Allianz als PDF aufgelistet.

 

Basisschutz (klicke hier für mehr): 

Wenn ihr im Ausland angekommen seid, zählt u.a. eure deutsche Haftpflichtversicherung nicht mehr. Dass bedeutet, dass ihr die vollen Kosten tragen müsst, wenn ihr Dinge von anderen Leuten beschädigt. Deswegen solltet ihr auch über diese Versicherung nachdenken. Sie deckt auch noch weitere Bereiche ab-

 siehe hier die Leistungen: Reiseversicherungspaket

 


Weiter Infos auf: www.statravel.de/reiseversicherung - 2015

Kreditkarte(n): CashFlex + DKB

...aktualisiert...

G'Day ihr Lieben, 

 

heute erzähle ich euch ein bisschen über meine aufladbare prepaid Kreditkarte, auch CashFlex Karte genannt (die ebenfalls von STA Travel angeboten wird, die mit der HypoVereinsbank kooperieren), denn ihr solltet euer ganzes Vermögen nicht unbedingt bar mitnehmen, denn wie schnell wird einem mal die Geldbörse geklaut?! 

 

Damals als ich 2013 als Austauschschüler in Australien war habe ich eine Zweitkarte von dem Konto von meinem Vater bekommen, die ebenfalls prepaid war (weil ich noch nicht 18 war). Die *Karte hat allerdings jährlich ca. 15€ gekostet und auch die Transaktionen von Geld haben immer mindestens 3 Tage gedauert und waren ziemlich teuer... Aus diesem Grund habe ich mich mit meinen Eltern entschieden die Karte zu kündigen und nach neuen Alternativen zu suchen, die günstiger, schneller, flexibler und praktischer sind. 

 

Viele Reisende entscheiden sich für eine normale Kreditkarte. Diese kostet in den meisten Fällen dann jedes Jahr Gebühren und man hat einen ziemlich großen Dispo (Geld dass einem von der jeweiligen Bank geliehen wird) zur Verfügung (z.B. bei der Sparkasse). Allerdings kann genau das zum Problem werden, denn man kann schnell Geld ausgeben, das man eigentlich garnicht besitzt. 

Deswegen habe ich mich für eine aufladbare ,,Kreditkarte'' als ,,Hauptkarte'' entschieden, auf der ich eine bestimme Summe überweisen kann und mir auch nur diese zur Verfügung steht. Das finde ich ganz gut, denn so ist die Wahrscheinlichkeit gleich Null nachher den Dispo der Kreditkarte zzgl. Zinsen zurückzahlen zu müssen. Außerdem könnt ihr bei vielen Banken nur eine Kreditkarte anmelden, wenn ihr ein festes Einkommen habt, denn diese möchten sich natürlich vergewissern, dass sie das Geld einfordern können und es mit einem Zinszuschlag zurückbekommen! Aus diesem Grund bekommt ihr meistens auch nur eine, wenn ihr schon volljährig seid. 

 

Ein weiterer Vorteil der CashFlex Karte, den ich vorhin schon ein bisschen angesprochen habe, sind die Gebühren. Man muss nur einmalig 9,95€ zur Beantragung der Karte bezahlen und kann anschließend Gebührenfrei mit ihr einkaufen. Nur an EC- Automaten (auch ATM in Australien genannt) muss man die normalen Gebühren für MasterCard bezahlen (ca.3,50€) und kann dementsprechend auch nur an Automaten Geld abholen, an denen sich das MasterCard Symbol befindet (auf dem Bild neben dem Ablaufdatum der Karte (rechts)).  

Die Geldsummen kann man direkt in einem STA Travel Büro aufladen (die an vielen Orten auf der Welt zu finden sind), Online, oder auch per Überweisung. Man bekommt sogar Rabatte bei STA Travel, wenn man weitere Dinge bei ihnen mit der Karte bezahlt und anschließend 5% auf das Guthaben welches sich auf der Karte befindet. 

Allerdings kann man immer nur bestimmte Beträge auf einmal überwiesen und das gleiche gilt für das Geld abholen. Auch eine jährliche Höchstsumme ist vorgeschrieben (25.000€) und dadurch, dass man nur das Geld ausgeben kann, dass man besitzt, könnt ihr auch keine Autos auf eurer Reise mit der Karte mieten. Gegen einen Autokauf spricht aber nichts, solange ihr genug Geld besitzt um es zu finanzieren!

Ansonsten funktioniert die CashFlex Karte genau wie eine Kreditkarte, aber sichert eure Finanzen ein bisschen besser ab und schützt euch vor den tückischen Geldfallen. Letztendlich muss aber jeder selber wissen, ob er gerne mehr Geld zu verfügung hat, als er besitzt, und damit auch verantwortlich umgehen kann, oder eben nicht. ;-) 

 

Sicherlich ist es gut, wenn man im Notfall etwas bezahlen muss und dann eine richtige Kreditkarte zur verfügung hat. Außerdem kann es ja auch immer mal passieren, dass die eigentliche Karte die man benutzen möchte nicht funktioniert, etc. 

Deshalb habe ich noch eine Ersatzkarte von der DKB zu beantragt, falls die CashFlex mal nicht funktionierten sollte, um trotzdem die Möglichkeit zu haben an mein Geld zu kommen.

Warum aber die DKB? Ich habe mich umgehört und von vielen Leuten aus meiner Familie und Reisenden gehört, dass die Kreditkarte wirklich sehr gut sein soll. Sie kostet keine Beantragungsgebühren und man hat auch keine laufenden Kosten. Zudem kann man überall auf der Welt kostenlos an Geldautomaten Geld abholen (außer diese erheben eine Gebühr von ca.3,50€). 

 

 

 

Was muss ich machen, sollte ich mich für die CashFlex- Karte entscheiden?

Wenn ihr euch für die CashFlex entscheidet, müsst ihr mindestens 18. Jahre alt sein. Dann könnt ihr diese in einem STA Travel Büro, oder auch online unter www.statravel.de/cashcard beantragen. Es dauert dann ein paar Tage bis die Karte ankommt (mir wurde gesagt, es würde 5 Wochen dauern, bis sie ankommt, aber die Karte wurde nach ca. 1 Woche geliefert). 

Habt ihr die Karte, müsst auf die Seite www.statravel-cashcard.de gehen und dann eure Kartennummer, Email- Adresse und ein Passwort (dass ihr vorher von STA Travel bekommt) angeben. Habt ihr vorher kein Passwort bekommen solltet ihr die Service-Hotline anrufen (0800 589 5228 im Inland und +49207 078 2715 im Ausland) oder anschreiben (cashcard@stacashcard.com). Danach müsst ihr noch ein paar Sicherheitsfragen angeben  und dann kann es losgehen. Ihr solltet sicherheitshalber euer Passwort erneut ändern und alles weitere findet ihr selbsterklärend auf der Internetseite, oder auch in dem UserGuide. Die beigelegte Karte solltet ihr immer mit euch führen um im Notfall bei z.B. Diebstahl handeln zu können.

 

 

 

Was muss ich machen, wenn ich eine Kreditkarte bei der DKB beantragen möchte?

Um eine Kreditkarte bei der DKB beantragen zu können, müsst ihr gezwungenermaßen auch ein Girokonto eröffnen. Dieses ist ebenfalls kostenlos und die Kreditkarte ist inbegriffen. Dieses Paket heißt ,,DKB- Cash''. Geht einfach auf den ,,DKB- Cash eröffnen'' Link und füllt das Formular aus. Anschließend müsst ihr noch die Nutzungsbedingungen akzeptieren, euren Antrag abspeichern und dann das Formular verschicken.

Jetzt müsst ihr einige Tage warten, bis ihr eine Email bekommt, in der steht, wie es weiter geht.

Ihr müsst euch nun Identifizieren und das könnt ihr online, oder bei der Postbank machen. Mir war die Postbank- Variante lieber und deswegen musste ich in eine ihrer Filialen mit einem Ausdruck der Email und mich dort ausweisen. Jetzt muss gewartet werden, bis sich herausstellt, ob der Antrag genehmigt wurde... Falls der Antrag bestätigt wird, bekommt ihr eine Email in der euch gesagt wird, dass euer Antrag genehmigt wurde und dass euch in den nächsten Tagen immer wieder Briefe geliefert werden. Nun müsst ihr warten bis alle Briefe da sind. Dazu bekommt ihr eine Checkliste, um zu wissen, welche Briefe ihr bekommt. Jetzt beginnt der Briefmarathon...

Ihr bekommt:

- PIN für Ihre DKB-VISA-Card

- DKB-VISA-Card

- PIN für Ihre Girokarte

- Girokarte (V PAY) 

- IBAN

- Anmeldenamen + PIN 

- Freischaltcode für pushTAN

 

(bald gibt es weitere Informationen) 

Welche Gepäckstücke nehme ich mit auf die Reise?

 

G'Day ihr Lieben,



viele Backpacker entscheiden sich für einen Rucksack, aber gerade in Australien geht der Trend eher in Richtung Koffer, aber warum? 

 

Natürlich kann man nicht verallgemeinern welche Variante praktischer ist, denn das hängt wirklich von den persönlichen Belangen ab! Wenn ihr in ein Land reist, in denen die Infrastruktur nicht so gut sein soll, dann empfiehlt es sich einen Rucksack mitzunehmen, denn dann müsst ihr euren Koffer nicht über z.B. brüchige Straßen zerren. Anders aber in Australien, wo die Straßen jetzt nicht 100%ig die besten, aber trotzdem gut sind, lohnt sich der Koffer schon mehr. Denn ihr müsst bedenken, dass ihr ansonsten ziemlich viel Gepäck auf dem Rücken tragen müsst und ich bin der Meinung dass einem das schieben von 30kg definitiv leichter fällt! Zudem ist der Inhalt eures Gepäckstücks bei einem Koffer schneller zu finden und er ist viel ordentlicher zu verstauen, als in einem Rucksack.

Trotzdem haben sich einige, mit denen ich gesprochen habe, sich für einen Rucksack entschieden, nur um ,,das Backpacker- Feeling'' zu bekommen.

 

Da es ja schon bald los geht und man für gewöhnlich nicht ohne ein Gepäckstück reisen kann,

 jedenfalls nicht auf weiteren Strecken, wollte ich euch heute etwas über meins erzählen. 

 

Ich weiß garnicht mehr genau, warum ich mich für einen Koffer entschieden habe... Ich denke einfach weil ich damals auch gut mit ihm in Australien klar gekommen bin und ich sowieso einen kleinen Extrarucksack mitnehmen werde (z.B. für irgendwelche Outdoor- Aktivitäten, die man machen kann). Zudem würde ich gerne mit einem eigenen Auto das Land bereisen und da mein Koffer ziemlich weich ist, kann man ihn auch super verstauen!!

 

 

 

Über mein Gepäck: Mitnehmen werde ich meinen Koffer von Roxy für den Frachtraum und meine Ledertasche von Cowboysbag als Handgepäck.

 

Cowboysbag: 

Der Cowboysbag- The Bag (groß) ist eine sehr geräumige und große Ledertasche. 

Ich habe sie immer als Schultasche benutzt und in ihr immer alles mitnehmen können, was mein Herz begehrt. 

Sie wiegt nicht gerade wenig (ca. 1,5kg) und hat die Maße 33 x 27 x 17 cm. Man kann also super DIN A4 Formate, etc. in ihr transportieren. 

Mal gespannt ob ich auch das ganze Handgepäck hineinbekomme, aber das werde ich euch dann noch frühzeitig schreiben. :-) 

 

Koffer: 

Mein Koffer ist von Roxy aus dem FOC in Ochtrup. 

Das ist ein riesiges Outlet mit vielen Geschäften, die teilweise wirklich super Angebote haben! 

Es war eher ein Zufall, dass ich den Koffer gefunden habe und ehrlich gesagt war der Kauf auch sehr spontan, 

denn ich habe schon länger nach einem Koffer gesucht und einfach keinen passenden gefunden, aber er hat wirklich ins ,,Profil'' gepasst

- Sportankäufe sind eben nicht immer unüberlegt! :-D 

Der Koffer war von 94,50€ auf ca. 60€ reduziert.

Das Volumen beträgt 75l, er wiegt 3,850kg und hat die Maße 66 x 38 x 29

Ich freue mich schon darauf ihn mit auf meine Reise zu nehmen. Ich hoffe er hält sich gut- ich werde berichten! 

Anbei findet ihr ein Video, dass euch den Koffer noch einmal komplett präsentiert, 

denn ich wollte unbedingt mal iMovie vor Australien ausprobieren und dachte es bietet sich vielleicht an. :-)

ISIC Card

G'Day ihr Lieben,

 

als Reisender sollte man immer versuchen sein Geld so gut wie möglich zusammenzuhalten und

damit ihr schon für und während eurer Reise (z.B. Australien) sparen könnt, solltet ihr euch vorher einen Schüler-/ Studentenausweis organisieren. Damals konnte ich mit meiner Students ID von meiner High School in Australien wirklich super viel sparen, weil dort so viele Rabatte für Studenten und Schüler angeboten wurden, die wirklich hilfreich waren (z.B. Busfahrten, Bootstouren, etc.)!

Da mein Schülerausweis aber dieses Jahr noch ausläuft habe ich mich dafür entschieden eine ISIC- Karte (International student identity card) zu beantragen. Das ist ein internationaler Studentenausweis, mit dem man wirklich (laut Internet und Erfahrungsberichten) super viele Angebote und sogar bei extravaganten Sachen im Ausland (wie z.B. Skydive) viele Prozente bekommt- das bedeutet spaaaaaaren pur!!

Was genau ihr alles machen könnt, und wo die ISIC eigentlich herkommt, könnt ihr hier (discounts/about us) finden.

 

 

Die Karte könnt ihr im Internet beantragen oder z.B. bei Sta Travel im Büro wenn ihr sowas lieber persönlich erledigt.

Der Vorteil hierbei: ihr bekommt die Karte direkt mit nach Hause und müsst nicht mehr auf Post warten. Die Karte kostet einmalig 15€ und ist ein Jahre gültig (was ich allerdings sehr kurz finde...).


(Ich habe aber bei der DKB- Bank ein Angebot gesehen, bei der man eine Kreditkarte inklusive ISIC-Card bekommt, und das umsonst... 

Das habe ich leider erst zu spät herausgefunden... aber wenn ihr sowieso eine Kreditkarte bei der DKB (für z.B. eure Reise) und auch gerne den ISIC- Ausweis beantragen möchtet, bietet es sich doch an alles auf einer Karte zu haben, und das auch noch völlig um sonst ;-)).  

 

Ein bisschen konnte ich sie schon nutzen, aber noch nicht großartig viel. Um euch sagen zu können, ob sich die Karte wirklich lohnt, muss ich sie erstmal intensiver ausprobieren. Dieser Post hier wird dann dazu wahrscheinlich einfach von mir aktualisiert, oder es gibt einen neuen. :-) Ich gebe euch dann aber noch Bescheid!!

 

Bildquellen:

- unideal.de

Arztbesuche, Impfungen, Medikament, etc. BEVOR es losgeht...

 

,,Muss ich nochmal zum Arzt, bevor ich nach Australien fliege?''

 

 

G'Day ihr Lieben,

 

diese Frage sollte sich vor der Reise nochmal jeder stellen.  Pauschal kann man dazu nichts sagen, denn vom Visum aus ist meistens nichts gefragt, außer man hat sich vorher eine bestimmt Zeit in bestimmten Ländern aufgehalten, die Gesundheitsrisiken birgen (z.B. Ebola, etc.) oder eine ansteckende gefährliche Krankheit, wie z.B. Tuberkulose. Der australische Staat möchte sich natürlich absichern, dass keine dieser Dinge ins Land eingeführt werden und deshalb wird man schon während man das Visum ausfüllt nach diesen Kriterien befragt. Auch wenn man in bestimmten medizinischen oder sozialen Einrichtungen arbeiten möchte, braucht man einen sogenannten ,,Health Check''. Der macht es nur ein bisschen aufwändiger das Visum zu bekommen, aber bedeutet nicht, dass es nicht genehmigt wird. Dazu kann ich euch allerdings nichts genaueres sagen, da ich ihn nicht machen musste ;-)

 

Nun aber zu den Sachen, die alle betreffen.

Bevor es losgehen kann, sollte man nochmal in sein Impfheftchen gucken ob alle Impfungen noch aktuell sind und die Reisedauer abdecken. Wenn nicht, dann sollte man diese natürlich auffrischen lassen. Solltet ihr bestimmte Medikamente während eures Aufenthalts brauchen (z.B. Asthmaspray), klärt dies vorher mit eurem behandelnden Arzt ab, damit ihr genügend mitnehmen könnt.

 

Auch bei der herkömmlichen Reiseapotheke für nicht chronische Erkrankungen solltet ihr auf das Wort ,,Nachlässigkeit'' verzichten, denn es ist immer besser (und auch einfacher) Medikamente einzunehmen, die euer Körper gewohnt ist. Damit meine ich, dass wenn ihr eine Erkältung bekommt, am optimalsten die Medikamente nehmen solltet, die euch in eurem Heimatland immer am besten geholfen haben. Hat jetzt also jemand öfter eine Erkältung, so ist es sinnvoll das ,,Stammmedikament'' mit in die Reiseapotheke zu packen. Damit erspart ihr euch die Suche und Kosten nach helfenden Medikamenten im Ausland. Natürlich braucht ihr jetzt nicht tausende von Medikamenten mitnehmen!- ihr solltet wirklich nur das wichtigste einpacken und müsst natürlich auch auf die Einführungsbestimmungen im Einreiseland achten! :-D


Hier ein hilfreicher Link für die Einreise nach Australien.

In einem Monat geht es los! Work & Travel 16/17!

 

G'Day ihr Lieben,

 

 

Abitur √ gültiger Reisepass √ Visum √ Flug √ Versicherungen √ erste Unterkunft √ weitere Papiere √

 

- es kann eigentlich schon jetzt losgehen!

 

 

Aber ein bisschen muss ich noch warten... denn der Flug startet erst in einem Monat! Es ist wirklich extrem wie schnell die Zeit in den letzten Monaten vergangen und meine Vorfreude immer mehr gestiegen ist! Nun ist es bald so weit, dann stehe ich wieder in Frankfurt und muss mich von meinen Liebsten verabschieden um andere die mir lieb sind wiederzusehen.

Ich muss nur noch ein paar Kleinigkeiten besorgen, was die Zeit wieder ein bisschen in die Länge zieht, weil eigentlich so gut wie nichts mehr erledigt werden muss.

Ich kann euch trotzdem nur ans Herz legen so früh wie möglich anzufangen alles in die Wege zu leiten (ca. 6 Monate vor geplanter Abreise), denn es kann immer etwas dazwischen kommen... Ich kann da wirklich nur aus eigener Erfahrung sprechen denn ich muss noch vor Australien spontan operiert werden (was mir wirklich überhaupt nicht in den Kram passt, aber wann tut es das schon) und hätte ich jetzt nicht schon alles soweit fertig, wäre ich wirklich in emensem Zeitdruck!

Work and Travel bezahlen (Abitur, Führerschein, Arbeit) ?!

G'Day ihr Lieben,

 

heute schreibe ich über ein persönlicheres Thema, dass mich in den letzten zwei Jahren begleitet hat und es wahrscheinlich auch noch ein bisschen wird, denn es geht dabei um die Finanzierung meiner Reise. Das ist und war nicht immer einfach, denn ich musste ziemlich viel dafür tun um das Geld zusammen zu bekommen. Ich rede gerade nicht nur von dem Geld für den Flug, das Visum und den Versicherungen, etc. ... sondern auch von dem Geldnachweis, den man erbringen muss um überhaupt (legal) einreisen zu dürfen. Soweit ich weiß wird dies nur stichprobenartig geprüft und deswegen von vielen ignoriert, aber ich werde euch noch von meinen eigenen Erfahrungen in einem anderen Post erzählen, der allein über das Thema Geldnachweis handelt.

 

Zuerst solltet ihr wissen (für diejenigen, die hier neu sind), dass ich bereits 2013 für ein halbes Jahr in Australien war und dort an einem Schüleraustausch teilgenommen habe. Zu der Abreisezeit war ich 15 Jahre alt und deswegen nicht wirklich in der Lage für die Reise im Voraus arbeiten zu gehen.

Meine Eltern waren dann so lieb und haben zum Glück alles in die Wege geleitet und bezahlt, damit ich meinen Traum in Australien leben konnte. Ich bin bis heute wirklich unendlich dankbar, dass sie mir diese Perspektive ermöglicht haben und ich kann im Nachhinein nur sagen, dass mich der Austausch wirklich in vielen Dingen sehr weit gebracht und mir viele Vorteile geboten hat!

Ich habe mich damals so sehr in das Land verliebt, dass ich es kaum erwarten konnte zurück zu fliegen. Deswegen hatte ich mich auch ziemlich schnell dafür entschlossen so bald es geht wieder die Rückreise anzutreten. Allerdings gab es da in Problem- DIE KOSTEN…

Meine Eltern wollte ich nicht wieder fragen, ob sie meine erneute Reise zahlen würden. Deswegen war es anfangs ziemlich schwer zu glauben, dass ich es jemals zurückschaffen würde... Ich war schließlich noch 16 und in dem Alter einen Job zu finden war schlichtweg unmöglich... zumindest in meiner Stadt. Dort wollte man nur 18 jährige Studenten einstellen oder Vollbeschäftigte... das einreichen meiner unzähligen Bewerbungen brachte einfach nichts... aber das war kein Grund für mich aufzugeben!

Eines Tages hörte ich dann davon, dass eine Bäckereikette noch Schüleraushilfen suchte und da schlugen meine Ohren Alarm. Ich ging sofort zu einer ihrer Filialen und hatte ein Bewerbungsgespräch. Das verlief auch positiv und ich bekam meinen ersten Job. Allerdings musste ich jeden Tag neben der Schule arbeiten gehen und zudem bekam ich auch nur 5€ die Stunde... wenigstens etwas dachte ich mir noch zu der Zeit, aber die Probleme häuften sich, als ich meinen Lohn nie bekam. Schließlich hörte ich auf dort zu arbeiten und suchte weiter.

 

 

 

 

Es war schon ein ziemlicher Zufall, als ich eines Tages bei EDEKA einkaufen war und hörte, wie sich eine Kassiererin darüber beschwerte, dass es nicht genug Personal gäbe. Das ließ mich aufhorchen und ich ging direkt zum Filialleiter um nachzufragen ob wirklich eine Stelle frei war. Dieser bejahte meine Frage und gab mir einen Bewerbungstermin, an dem ich mit meiner Bewerbung zur Chefin kommen sollte. Dieses war super angenehm und mir wurde ein Probearbeitstermin an der Kasse angeboten. Der Tag war echt cool und ging schnell vorbei. Am Ende des Tages musste ich dann dem Filialleiter zeigen, was ich gelernt hatte und er entschied sich letztendlich mit der Chefin dafür, dass ich eingestellt werde. Seitdem habe ich von September 2014 bis Juni 2016 jeden Monat 48h dort gearbeitet und durfte viele wunderbare Menschen kennenlernen.

Ich kann nur sagen, dass es nicht immer einfach war alles unter einen Hut zu bekommen... Denn das Abitur kam natürlich immer näher und ich hatte auch noch andere Dinge zu erledigen. Nach der Schule dann bis 21.30Uhr arbeiten zu müssen war da nicht immer das liebste, was ich getan habe. Die schlimmste Zeit war aber ungefähr von Februar 2015- Juni 2015. In ihr habe ich nämlich jeden 2. Tag mehreren Schülern Nachhilfe gegeben und musste zusätzlich zur Schule und Arbeit auch noch 3x in der Woche zur Fahrschule. Ich war also die ganze Woche lang nur unterwegs und habe den Sonntag wirklich lieben gelernt. An ihm musste ich allerdings immer lernen und alles für die Schule erledigen, denn die durfte ja nicht zu kurz kommen! Dieser Zeitabschnitt war wirklich sehr hart für mich und hat auch ziemlich viele Nerven gekostet!!- aber es hat sich gelohnt, denn ich habe meinen Führerschein und konnte anderen Schülern in Englisch helfen. Zudem habe ich das Geld für Australien eigenständig zusammen bekommen, konnte mir zuletzt sogar noch langersehnte Extras leisten und habe trotz allen Anstrengungen mein Abitur bekommen! 

 

Ich habe aus den Bemühungen die ich hatte und den Problemen denen ich gegenüber stand viel gelernt und auch viel mitnehmen können. Es erfüllt mich mit stolz zu sagen, dass ich meinen Auslandsaufenthalt selbst finanziere, aber auch, dass meine Eltern mich 2013 so sehr unterstützt haben!

An alle die den finanziellen Nervenkitzel noch vor sich haben wünsche ich viel Glück und egal durch welche der beiden Varianten ihr ins Ausland kommt, alles hat seine Vor- und Nachteile. Das wichtigste ist, dass ihr das Reisen und Entdecken genießen könnt und dabei glücklich seid.

Für mich wird es jetzt langsam Zeit mich von der Arbeit zu verabschieden. Ich hatte wirklich eine schöne Zeit, wo ich viel lernen konnte und nette Menschen und Freunde kennengelernt habe! Aber bevor ich gehe, wird noch einmal richtig gefeiert!!!

Update- Abiturball, etc.

G'Day ihr Lieben, 


es ist schon wieder viel Zeit vergangen und es geht somit schon diesen Donnerstag zurück nach Australien! 

Ich bin gerade noch damit beschäftigt letzte Dinge abzuklären und zu organisieren. 

Heute habe ich ein paar Euro in Australische Dollar eingetauscht um nicht nur auf die Kreditkarten angewiesen zu sein und auch mein ,,TravelJar’’ (ein mit 1,2 und 5 Cent gefülltes Einmachglas) eingezahlt. Außerdem war ich nochmal im Reisebüro um letzte Fragen zu klären und nochmal einen Flugplan ausdrucken zu lassen. Da gab es nämlich einige Änderungen (aber nichts großes). Zudem ist jetzt auch der Transport zum Flughafen geklärt, denn da gab es definitiv zu wenig Plätze in unserem Auto um alle wichtigen Menschen mitzunehmen! Mein Koffer ist dann nämlich doch nicht groß genug dafür um alle reinzustopfen.. haha nein, Spaß bei Seite! - darüber aber mehr am Donnerstag oder folgende Tage! 

Gastgeschenke und alle anderen Reiseutensilien habe ich auch endlich zusammen! Ich bin mal gespannt ob ich wirklich nichts vergessen habe, aber das werde ich ziemlich zeitnah merken, denn jetzt wird langsam anfangen den Koffer zu packen!! Wenn ich ehrlich bin denke ich, dass es schwieriger wird, als letztes Mal, denn man ist erwachsener geworden und braucht auch irgendwie mehr Dinge im täglichen Leben… Also das gilt zumindest für mich… 


Die letzten Tage waren ziemlich stressig und es wird irgendwie auch nicht besser- zu wenig schlaf und lange Tage - und dass schon seit einiger Zeit! Seitdem ich nicht mehr in den Unterricht muss ist mein ganzer Schlafrhythmus einfach nur aus dem Ruder gelaufen… aber irgendwie hat es sich immer wie lange Ferien angefühlt (außer das viele Lernen natürlich!), in denen der Schlafrhythmus nunmal nicht der optimalste ist… Seit letzten Freitag ist mir aber endgütig bewusst geworden, dass die Situation in der ich im Moment Stecke nicht nur viel Freizeit bedeutet, sondern auch den endgültigen Abschluss meiner Schullaufbahn darstellt- das Ende des Abiturs. Ich hatte nämlich Abiturball! Es war wirklich ein schöner Abend mit Familie und Freunden und unsagbar gut, um mit allem schulischen abschließen zu können.

Erst gab es die Zeugnisvergabe, bei der man einzeln auf die Bühne treten musste und das Dokument vom Schulleiter überreicht bekam, danach Essen mit Musikeinlage von unserer Abiband (mit der die Proben wirklich immer lustig waren) und anschließend Party mit super DJ’s!! 

 

Wirklich ein unvergesslicher Abend und ein schöner endgültiger Abschluss! 

 

 

 

Back in Australia as Backpacker

G’Day ihr Lieben,


endlich ist der Tag der Abreise gekommen und es geht zurück nach Australien. Nach zwei einhalb Jahren bammeln und harter Arbeit hat es letztendlich wirklich geklappt! Ich muss aber ehrlich gestehen, dass ich bis gestern noch keinen Tropfen Aufregung verspürt habe… wie gesagt, bis gestern, denn nun hat sich das schlagartig geändert!! 

 

Am Dienstag habe ich die letzten Dinge auf meiner To- Do Liste erledigt (einkaufen von Utensilien, Arztbesuch, etc.) und Abends einen Abschied von meiner Arbeit gehabt. Wir waren dazu in einer kleinen Runde etwas trinken und ich habe eingewilligt mein Arbeits-T-Shirt mitzunehmen und ,,australientauglich’’ zu gestalten, indem ich es mit verschiedenen Dingen schmücke. - mal sehen, was daraus wird!!


Gestern habe ich noch meinen Koffer und Handgepäck zu Ende gepackt und alle elektronischen Geräte aufgeladen. Zudem bin ich wirklich erstaunt, dass ich gerade mal 20kg in meinem Koffer habe (ich dürfte regulär 30kg mitnehmen) und das, wobei ich diesmal nicht sparsam mit meiner Gepäckauswahl war! Nur bei meinem Handgepäck sieht alles ein wenig anders aus…. das Gewicht meiner Tasche beträgt dort nämlich genau die Grenze von 7kg und ich musste schon etwas herausnehmen… Meines Erachtens nach ist dieser Teil immer das schwierigste, denn mann möchte ja genug Zeitvertreib während des Flugs haben und das besteht nunmal nicht nur aus 22 Stunden Filme gucken und schlafen (so gerne ich es auch so hätte)… 

Naja, jedenfalls konnte ich mich am Mittwoch auf dem Geburtstag meines Bruders noch etwas entspannen und ablenken und habe nochmal die ganze Verwandtschaft gesehen. Mein richtiger Abschied wurde aber erst heute gefeiert, denn dem Brüderchen seinen Tag zu klauen, wäre nicht fair gewesen. 

 

Ab zehn Uhr gab es dann Frühstück bei mir zu Hause und es war jeder willkommen, der Zeit und Lust hatte. Meine Familie, Freunde der Familie und die ganze Clique waren dann da und sind auch größten Teils bis zum Ende geblieben! Es war wirklich eins schönes gemeinsames Frühstück und das beste war, als der Freund einer meiner Freundinnen mit seinem exotischen Auto vorbeikam!! Mit ihm hat er uns dann erstmal eine Runde herumgefahren und das gab einen tollen Adrenalin-Kick bei jedem.  Um 15.30 Uhr haben wir uns dann alle fertig gemacht, ich habe noch wundervolle Abschiedsgeschenke in meinem Gepäck verstaut und dann mussten wir uns auch schon alle voneinander verabschieden … Das war natürlich nichts das schönste und trennen wollten wir uns eigentlich auch nicht richtig voneinander, denn jetzt beginnt die Zeit, in der jeder seine eigenen Wege geht und wir nicht möchten, dass wir uns aus den Augen verlieren! 

 

 

Danach ging es dann mit meinem Papa, meiner Mama, meinem Bruder und meiner Tante im Auto von Dortmund nach Frankfurt. Zum Glück hatten wir keinen Stau und waren erstaunlich früh am Flughafen (ca.19 Uhr, sodass ich entspannt einchecken konnte ohne anstehen zu müssen. Da wir aber auch ein wenig hungrig waren, sind wir dann etwas im Flughafen essen gegangen und dann war es auch schon so weit: 


Um 21 Uhr musste ich mich dann von den Liebsten verabschieden und das für eine längere Zeit! Ich muss ganz ehrlich sein, und sagen, dass es mir diesmal wirklich schwieriger gefallen ist tschüss zu sagen… Es gab dann auch viele Tränen und Umarmungen, bis ich dann durch den Schalter der Bundespolizei musste und schließlich zum Duty Free Bereich kam. Dort hatte ich aber keine Zeit mehr mir etwas anzugucken, sondern musste direkt durch die Sicherheitskontrolle und mich anschließend an einer gefühlten 300 Personen langen Schlange anstellen um zu boarden

 

 

 

Man wurde wirklich lieb im Flugzeug begrüßt und wie immer zu seinem Platz gewiesen. Ich hatte einen Fensterplatz (von Frankfurt bis Sydney andauernd; einmal rechts, einmal links am Fenster) und somit ist es mir leichter gefallen zu schlafen und auch meine Nervosität herunterzuschrauben (denn ein bisschen Flugangst habe ich nunmal…). Natürlich war es blöd immer über alle Menschen drüber zu klettern, bzw. sie aufzuscheuchen, aber es muss ja sowieso jemanden geben, der am Fenster sitzt. ;-) Ein weiterer Vorteil sind natürlich tolle Bilder!!! 


Der Flug von Frankfurt nach Dubai war dann ganz in Ordnung. Er hat sich irgendwie endlos angefühlt im Vergleich zu dem Langstreckenflug von Dubai nach Sydney (was wirklich merkwürdig war!!). Neben mir saßen eigentlich zwei ganz nette Männer, aber der eine direkt neben mir hatte wohl schon zu viel getrunken, dass man seine Fahne riechen konnte…. war den nicht sooo toll, aber auszuhalten. Während des Fluges gab es dann eine Mahlzeit, die auch wirklich lecker war- Lachs mit Kartoffelpüree und Gemüse! Die Leute die mich gut kennen wissen, dass ich  eigentlich keinen Fisch mag, aber da es nichts mehr anderes gab, wollte ich auch keinen Aufstand machen und habe es einfach nochmal probiert und ich muss sagen: es war super lecker (wenn du das gerade ließt Mama, bist du bestimmt erstaunt :-P)!! 

Geflogen sind wir insgesamt ungefähr über Deutschland, Österreich, , der Türkei, den Irak, den Iran, indischer Ozean, etc, und über dem Irak befanden sich die ganze Zeit riesige Lichter (keine Lichter der beleuchteten Städte, sondern viel stärker und weit entfernt von den viel beleuchteten Orten)! Das war schon erstaunlich und ich würde super gerne wissen, was das genau war… Vielleicht weiß das ja einer von euch? :-) 

 

 

 


Beim Aussteigen des Flugzeugs habe ich dann zwei andere Reisende kennengelernt, die ebenfalls nach Australien wollten. Beide in die Nähe von Brisbane, aber auch über Sydney. Eine von ihnen hat den gleichen Flug wie ich und saß wirklich aus Zufall in meiner Sitzreihe und somit konnten wir viel quatschen, etc.. Ich meine, wie cool ist das denn, dass das unverhofft in einem solch riesigen Flugzeug passiert?! 

Davor hatten wir uns aber in Dubai voneinander getrennt, nachdem wir etwas Trinkwasser gekauft geholt haben. Trinkt einfach aus den Wasserspendern, die sich an jedem Gate befinden. Das wollte ich auch machen, aber ich habe sie nicht gefunden, bevor ich mir schon etwas gekauft hatte. So könnt ihr unnötige Geldausgaben vermeiden. Sie hat den Pool und Spa Bereich im International Hotel Dubai ausprobiert, kann ihn wirklich nur empfehlen und fand es super! Mir war das ein wenig zu riskant weil ich nicht meinen Flug verpassen wollte und somit schon direkt zum Gate genauen bin. Das war aber auch eine gute Entscheidung, denn so habe ich eine liebenswerte Kiwi- Deutsche getroffen, mit der ich dann auch super viel geredet habe. Die Zeit ist wirklich schnell vorbei gegangen und dann ging es auch schon wieder zum Boarding.

Wir hatten dann etwas Verspätung bei dem Flugstart, aber man konnte super im Flugzeug schlafen. Ich glaube insgesamt 6 Stunden habe ich geschafft. Allerdings gab es zwischenzeitlich ziemlich heftige Turbulenzen und dann wurde mir schon ein wenig mulmig zumute… 

Durch Zufall habe ich dann noch eine Deutsche kennengelernt, die auch einen Zwischenstopp in Sydney hat und wir haben uns direkt vorgenommen die Stadt gemeinsam ein wenig zu erkunden (aber dazu gleich mehr) und auch so hat man viele Europäer (Niederländer) getroffen, mit denen man sich super unterhalten konnte! Der Service war auf dem Flug von Dubai- Sydney definitiv um Längen besser, denn man hatte, aus welchem Grund auch immer, gefühlt viel mehr Platz und es gab mehr Utensilien (Decke, Kopfhörer, Zahnpasta, Schlafmaske)!! Allerdings muss ich sagen, dass ich den Flug mit Qantas damals viel positiver in Erinnerung habe. Damit meine ich insbesondere den Service und die Bewegungsfreiheit im Flugzeug! Aber trotzdem war er gut. 


 

 

 

 

 

 

 

 

In Sydney angekommen war es erstmal super kalt (9’C) und ich habe dann erfahren, dass mein Gepäck doch nicht durchgereicht werden konnte (wie es mir von STA Travel versichert wurde), sondern dass ich es mit durch die Zollkontrolle nehmen muss! Das habe ich dann auch gemacht. Danach ging es mit Nena (dem Mädchen mit der ich zusammen in Sydney war) zu ihrem Hotel und anschließend zu meinem Terminal (Domestic Terminal 2- Jetstar), wo ich eigentlich schon mein Gepäck abgeben wollte um in Ruhe Sydney erkunden zu können, aber dann erfahren habe, dass es nur 2 Stunden vorher möglich sei… Also musste ich es in einem Abstellraum abgeben und 3 Stunden haben mich sagen und schreiben AU$11 gekostet!! Es ist wirklich alles so teuer hier… insbesondere das Essen (AU$10 für ein gewöhnliches Sandwich dass man bei Aldi für 1,50€ bekommt….)! Naja jedenfalls musste ich mein Gepäck ja irgendwie am Flughafen in Sicherheit wiegen, da ich nicht von 6- 15 Uhr am Flughafen auf meinen Flug warten wollte. Da ich ja in Cairns von einem Shuttle abgeholt werde und 3 Tage Aufenthalt in einem Hostel zum Start gebucht habe (das erzähle ich euch aber in einem anderen Post), musste ich auch noch anrufen und bescheid sagen, wann ich ungefähr kommen würde. Allerdings hat das nicht wirklich etwas gebracht, denn mir wurde gesagt, ich solle mich später nochmal melden. Schließlich haben wir uns dann auf den Weg in die Innenstadt gemacht (AU$ 24,50 für ein Return Ticket) und natürlich grundlegend zum Opera House und der Harbour Bridge. Es war wirklich super leer am Circular Quay und man konnte in Ruhe Fotos schießen. Der Spaziergang am Pier entlang hat mich an die Orientation Days 2013 erinnert und ich musste wirklich schmunzeln! 3 Jahre ist es schon her, aber Sydney fasziniert mich immer noch mit seiner Gelassenheit im Vergleich zu anderen Großstädten)! Nachdem wir uns dann etwas bei Subway gegönnt hatten (das wirklich vom Preis in Ordnung war) sind wir noch ein bisschen herumgelaufen und dann auch schon wieder mit dem Zug zurück gefahren. Die Züge hier sind wirklich richtig cool- total sauber und genügend Sitzmöglichkeiten und auch die Verbindungen sind gut! Naja Nena und ich haben uns nicht auf Anhieb zurecht gefunden, aber es dann letztendlich doch zurück geschafft. Wir hatten solche Karten, die man immer wie auch in London scannen lassen musste. :-P

 

 

 

 

 

 



Seitdem saß ich dann von 12 Uhr australischer Zeit, bis 13.45 Uhr noch am Flughafen, habe darauf gewartet einchecken zu können und dann schließlich auch zu boarden. Ich konnte es nämlich kaum mehr erwarten endlich zurück nach Cairns zu kommen und alle Menschen die mir dort wichtig sind wiederzusehen!

Auf dem Flug nach Cairns hat mich dann wieder eine Frau angesprochen und wir hatten eine nette Unterhaltung. Das war ganz gut, denn ich war hundemüde aber wollte noch nicht schlafen um den Jetlag besser in den Griff zu bekommen. Zum Glück war der Flug ziemlich ruhig und frei von Turbulenzen und ging zudem noch schnell vorbei (ich meine was sind denn schon 3 Stunden im Gegensatz zu 14?)!! 

Am Flughafen hat mich dann ein französischer Backpacker gefragt, wo er hin muss und da wir im gleichen Flieger saßen, sind wir zusammen zum Gepäckband gelaufen. Zudem musste ich bei meinem Hostel anrufen, denn diese bieten einen kostenlosen Transport vom Flughafen an. Das Shuttle war auch binnen Minuten da und die Fahrt zum Hostel verlief komplett problemlos. Die Fahrerin war ebenfalls deutsch und hat mir erstmal ein paar Überlebenstipps für Backpacker gegeben und mich über die momentane Joblage aufgeklärt.


Das war es dann erstmal von der Anreise. Es tut mir wirklich leid, dass der Post erst jetzt kommt, aber das Hostel Internet ist nicht gerade das beste und funktioniert auch nicht auf meinem Computer (warum auch immer?!)… Naja aber wenigstens wisst ihr, dass ich heile angekommen bin und dass es mir hier wirklich an nichts fehlt (außer natürlich die Familie und Freunde!!!). 




Danksagungen


An Mama, Papa und Kay:

Danke dass ihr mich die letzten Jahre lang so toll unterstützt und mir dabei geholfen habt mein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren! Ihr seid die besten und ich vermisse euch sehr hier!! Jetzt habt ihr ERSTMAL keinen mehr, der euch nervt und bis in die Puppen schläft, hahah (ihr werdet mich aber trotzdem nicht so schnell los :-P)! 


An Chiulia, Channah, Kira, Anna und Pafluki (magst du ja liber als Linchen habe ich zu Ohren bekommen, aber danke dass du es über dich ergehen lassen hast :-P): Ihr seid wirklich die besten! Ich bin so Dankbar mit euch befreundet zu sein und möchte euch nicht verlieren! Danke dass ihr mich so lieb verabschiedet habt und ich vermisse es jetzt schon total mit euch abzudrehen und verrückt zu sein-  muss ich mich hier wirklich beherrschen, haha!  


An Anja, Julia, Jörg, Silly, Ralf, Dorit, Bernd, Beate, Vanessa, Mario, Joana, Katja mit Kindern und allen anderen die mich verabschiedet haben: Ich danke euch vielmals! Ich werde euch wirklich vermissen! An Beate, Mario und Vanessa speziell: Danke für die tollen T-Shirts, ich trage sie super gerne!!

Nachweis über $AUD 5000

 

,,Wie viel Geld muss ich für ein Work & Travel mitnehmen?''

 

G'Day ihr Lieben, 

 

heute geht es um das Thema ,,Geld'' und dessen Nachweis bei der Einreise. Einige haben sich bestimmt schonmal gefragt, wie viel Geld man mitnehmen sollte und der australische Staat hat dafür sogar eine ungefähre Summe, $AUD 5000, festgelegt, an die man sich halten sollte, da sie bei der Einriese kontrolliert werden darf, bzw. kann. Wo genau es steht und wie es formuliert ist, könnt ihr auf dem folgenden Bild sehen.  

 

 

 

Quelle: www.border.gov.au, Stand vom 01.06.2016

 

Ungefähre Übersetzung

 

Wer kann das Visum bekommen:

 

Du bist vielleicht in der Lage das Visum zu bekommen, wenn du:

 

 

  • Australien im Vorhinein nicht mit einem Work and Holiday (zeitlich beschränkt) Visum (Unterklasse 462) betreten hast. 
  • einen gültigen Reisepass eines Landes besitzt, dass in das Working Holiday Programm in Australien involviert ist.
  • das alter von 18. Jahren erreicht hast, aber noch nicht dein 31. Lebensjahr.
  • ein aufrichtiger Besucher bist, der Urlaub in Australien verbringen möchte.  
  • genug Geld hast um dich selbst während deines Aufenthalts zu versorgen (ca. AUD 5000)
  • genug Geld besitzt um am Ende deiner Reise ein Rückflugticket oder ein Anschlussticket zu erwerben.
  • nicht von einem abhängigen Kind während deiner Zeit in Australien begleitet wirst. 

 

(Ich übernehme keine Haftung, etc. für Fehlübrsetzungen) 



Aus meinen Erfahrungen: 


Vor dem Flug

Als ich zum ersten Mal davon gehört habe, dass man AU$5000 braucht, war ich schon ein bisschen überrascht, denn umgerechnet sind das grob 3500€ (Kursabhängig)... Dazu kommt dann ja noch der Flug, die Versicherungen, und viele weitere Dinge, wie z.B. die Reiseausrüstung!- also schon eine ganze Menge...

Trotzdem wollte ich das Geld definitiv zusammen bekommen, denn es steht nunmal schwarz auf weiß, dass man es braucht. Also bin ich arbeiten gegangen und habe es mir verdient (hier mehr dazu).

Zwei Wochen vor der Abreise, habe ich dann mein Erspartes auf mein Sparkassenkonto gelegt und einen Kontoauszug gezogen. Dies ist dann der beglaubigte Kontoauszug, den ihr mit ins Ausland nehmen und vielleicht vorzeigen müsst. Denkt daran, dass ihr auch einen Nachweis über eure Rückreise vorlegen müsst. Das könnt ihr machen, indem ihr euer Rückflugticket, oder die entsprechende Summe, falls ihr den noch nicht gebucht habt (wie ich), vorlegt.


Kontrolle am Flughafen in Australien

Ich wurde am Flughafen nicht kontrolliert, sondern musste nur meinen Reisepass vorzeigen. 

 

Quelle: www.finanzen.net/waehrungsrechner

MEIN TIPP?

Seid einfach fair und bringt das Geld auf, nachdem verlangt wird. Es hilft euch schließlich auch bei eurer Reise und unterstützt einen angenehmen Aufenthalt. Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass kein Mensch Lust hat nach einem so langen Flug noch Stress mit dem Zoll zu bekommen und seine Einreise zu gefährden... Der australische Staat hat sich definitiv etwas bei den Bedingungen und Empfehlungen gedacht ;-). Und wenn ihr das Geld wirklich nicht aufbringen könnt, haben vielleicht eure Eltern oder Großeltern die Möglichkeit euch das Geld für den Nachweis zu borgen. Es geht nämlich im Endeffekt nur darum, dass ihr im Notfall Geld habt und es spielt keine Rolle, wer die ,,Geldspritze'' ist (hört sich jetzt wirklich doof an, aber es geht einfach darum, dass man kein Sozialfall wird, während man dort ist, denn das Land ist mega teuer)!!

Nomads Cairns, Starterpaket von STA

G'Day ihr Lieben,

 

ich bin nun schon seit etwas mehr als einer Woche auf Reisen und habe super viel erlebt! Von Frankfurt in Deutschland nach Dubai in die Vereinigten Arabischen Emiraten bis hin nach Sydney, einer der Riesenmetropolen Australiens. Schon allein der Flug war eine Erfahrung an sich. Aber darüber wisst ihr ja schon alles. Deswegen geht es in diesem Post über meinen Aufenthalt im Nomads Hostel in Cairns und dem von STA Travel angebotenen Starterpacket.

 

Von Sydney ging es dann mit JetStar weiter nach Cairns, wo ich von dem Nomads eigenen Shuttle kostenlos abgeholt wurde. Dazu musste ich an der Rezeption anrufen. Da ich noch kein Telefon hatte, war ich auf eine Telefonzelle angewiesen. Das war aber überhaupt kein Problem, denn diese schmücken den Flughafen von Cairns wirklich gut!! Daraufhin musste ich ca. 10-15 Minuten warten bis das Shuttle da war und mich die Fahrerin super lieb willkommen geheißen hat. Sie war ebenfalls deutsch (so gefühlt jeder ist das hier!) und hat mich gleich über einige wichtige Backpacker News und die derzeitige Joblage in der Stadt aufgeklärt!

 

Angekommen im Hostel musste ich Einchecken. Das verlief ebenfalls problemlos! Kurz darauf habe ich dann eine Mappe von der Organisation ,,Base X'' bekommen (das gehörte zu STA Travel Paket) und in ihm befanden sich vorlagen für das Resume (Lebenslauf), Informationen über die SIM- Karte, eine Stadtkarte von Cairns und noch ein paar Flyer und Kärtchen. Zudem stand auf dem Umschlag ein Termin für mich drauf, da ich mich mit einer Frau namens Amy treffen sollte (dazu aber noch später etwas mehr).

Von der Rezeption aus ging es dann in mein Zimmer. Ich habe eigentlich ein 6-10 Bett Zimmer gebucht, da es tausend Mal günstiger war, aber wurde trotzdem in ein 4 Bett Zimmer gesteckt!! :-) Als ich dann im Zimmer ankam, saßen drei Mädchen auf ihren Betten und waren für ihre Abreise am packen. Um 1 Uhr nachts sind sie dann gegangen um ihren Flieger nach Airlie Bach zu bekommen. Es war soooo gut Freiraum zu haben, denn nach der ganzen Fliegerei wollte man einfach ein bisschen Zeit für sich und vor allem einen erholsamen Schlaf! Das Zimmer war außerdem eines der tollen mit eigener Terrasse!!! Ich habe also wirklich super viel Glück gehabt!!!

Von vielen Backpackern habe ich zu hören bekommen, dass sie nachts nicht schlafen konnten, da ihre Mitbewohner die verschiedensten Dinge getrieben haben... Das hat mich dann meine persönliche Lage noch mehr glücklich schätzen lassen, denn eigentlich wollte ich zuerst nicht unbedingt alleine im Zimmer sein!!

 

 

 

 

 

 

Nachdem ich mein Gepäck verstaut hatte, wollte ich eigentlich direkt den Post über den Hinflug schreiben, habe mich nach unten in den Entspannungsbereich gesetzt (hier zum Nomads damit ihr eine kleine Vorstellung davon bekommt, wie es dort aussieht) und wollte loslegen da es hieß, dass Wifi kostenlos zur Verfügung steht. Allerdings entsprach das nicht ganz der Wahrheit und man hatte die Wahl zwischen $4 für 24 Stunden Wifi, oder $12 für 7 Tage Wifi. Ich habe dann das für $4 genommen, da ich am nächsten Tag nochmal genau nachfragen wollte. Im Nachhinein habe ich dann gesehen, dass ich ein Kärtchen in meinem Umschlag übersehen hatte, dass mir eine Woche kostenlos Internet verschafft hätte- so habe ich nur einen davon genutzt! Das war ärgerlich wegen der $4, aber ich war sowieso den ganzen Tag lang in Cairns unterwegs und konnte deren Stadteigenes kostenloses Wifi nutzen (das gibt es übrigens häufig in Australien, dass Städte ihr eigenes, kostenloses Wifi für die Bürger zur verfügung stellen).

Nachdem das Internet funktionierte und ich allen Leuten geschrieben hatte dass ich heile angekommen war, bzw. neue Nachrichten gelesen hatte, wollte ich aber nicht direkt ins Bett gehen. Deshalb habe ich mich einfach zu einer Gruppe Backpacker gesetzt und wir sind gut ins Gespräch gekommen! Am Ende des Abends haben wir uns dann für den nächsten Tag verabredet und wollten gemeinsam in die City von Cairns laufen.

 

 

 

Am Morgen sind wir dann die Esplanade entlang gegangen und haben uns auf den Weg ins Cairns Central gemacht. Dort wollte ich dann eine Telefonkarte für mein Handy kaufen, aber ich hatte meinen Reisepass nicht dabei, weswegen die Verkäuferin mir keine geben wollte (aber hier in Atherton reicht es einen Personalausweis vorzuzeigen). Also sind wir zur Lagoon gelaufen und  waren ein bisschen schwimmen! Abends haben wir dann bei Woolworths ein paar Lebensmittel für unser BBQ am Strand eingekauft, denn gibt es kostenlose Grillplätze wo man am Meer schlemmern kann! :-)

 

Am Montag habe ich mich dann mit einer Dänin getroffen um den Sonnenaufgang in Cairns zu beobachten. Dazu mussten wir um 6.30 Uhr am Strand sein und nur ein paar Meter laufen, da das Hostel nah am Meer liegt! Wir hatten wirklich Glück alles sehen zu können, denn die Sonne ist knapp neben den Bergen aufgegangen!

Nachdem das Spektakel vorbei war (und das war es ziemlich schnell, denn die Sonne ist förmlich Marathon gelaufen!) ging es zurück zum Hostel und wir haben uns erstmal Frühstück gemacht (das Hostel eigene Frühstück was in meinem Paket enthalten war würde ich keinem empfehlen, außer ihr steht auf 2 Scheiben Weißtoast mit Butter und Vegemite/Marmelade und das jeden Morgen).

 

 

 

Um 8.30 Uhr hatte ich dann den Termin bei Amy. Sie ist ein Recruitment Coordinator von JobSearch Australia und hat uns über die wichtigsten Sachen über Arbeiten in Australien aufgeklärt (Tax File Number, Superannuation, Bank Account, SIM Card, RSA, etc.). Darüber werde ich euch aber zu einem anderen Zeitpunkt aufklären... ;-) Zudem haben wir eine SIM Karte von Vodafone bekommen (die leider falsche Größe für mein Telefon hatte, haha) und sie ist mit uns in die Stadt gefahren um uns an der Bank abzusetzen. Ich sage gewollt uns, denn es war noch eine andere deutsche mit dabei, die das gleiche gebucht hatte, wie ich.

In der Bank angekommen (Commonwealth) sind wir dann direkt betreut worden und haben unser Bankkonto eröffnet. Das ist kostenlos bis zum 21. Lebensjahr. Ich muss also nichts dafür zahlen!!

Leider haben wir vergessen die Superannuation (Rentenkonto) zu beantragen, die man definitiv haben sollte und so musste ich dies in Atherton bei der Commonwealth nachholen. Das verlief aber auch komplett problemlos. In der Zeit in der wir bei der Bank waren hat Amy in unserem Namen die TFN (Tax File Number) beantragt. Somit konnten wir nach dem Banktermin unsere Zeit frei in der Stadt nutzen. Wir sind dann erst zu Telstra gegangen (warum ich mich für Telstra entschieden habe, erzähle ich euch ein anderes Mal), da ich ja den Tag vorher die SIM nicht kaufen konnte, da ich meinen Reisepass nicht dabei hatte. Ich habe dann die Prepaid Karte für $40 genommen, da man 6GB Internet hat, freie Anrufe und SMS in ganz Australien und zusätzlich noch ca. $380 (da bin ich gerade nicht sicher) für internationale Anrufe zur Verfügung hat.  Diesen Betrag muss ich jetzt jeden Monat zahlen, aber das ist wirklich okay hier, da ich es voll ausnutze!!!

Nachdem wir bei Telstra waren haben wir uns dann Mittagessen bei Woolworths gekauft und sind zur Lagoon gelaufen um den Tag etwas ausklingen zu lassen. Danach hatte ich mich mit einem Couchsurfer zum Kaffee verabredet und wir sind zu einem Lookout gefahren. Von ihm aus konnte man ganz Cairns sehen! Im Anschluss ging es dann zu Jimmys, wo ich mein erstes australisches Bier hatte!!

 

 

 

 

Am nächsten Morgen habe ich mich auf nach Atherton gemacht und musste schon um 8.45 Uhr den Bus bekommen. Um aber in die Stadt zu kommen musste ich das Hostel Shuttle um 7 Uhr nehmen. Das erste war aber voll und somit durfte ich nochmal eine halbe Stunde warten. Zum Glück hat der Fahrer aber noch eine zweite Tour gestartet! Deshalb habe ich es noch pünktlich zum Trans North Bus geschafft und konnte in aller Ruhe meine Reise in die Tablelands starten. 

Auf dem Weg zu meiner australischen Heimat musste ich dann noch bei Telstra anrufen da es Probleme bei der Aktivierung meiner SIM Karte gab. Aber auch das hat sich alles lösen lassen, obwohl ich mit einem Inder sprechen musste der einen starken Akzent hatte. :-D

 

Letztendlich bin ich heile in Atherton angekommen, aber auch dazu ein anderes mal mehr. :-) 

 

Fazit:

Das Paket (Schnellstarter Paket) hat sich meiner Meinung nach definitiv gelohnt. Ich musste 100€ bezahlen und habe dafür drei Nächte Hotelaufenthalt inkl. Frühstück; Flughafentransfer; freies Internet (normalerweise, hätte ich besser geguckt); kostenloses Shuttle in die Stadt; ein Jahr Mitgliedschaft bei Jobsearch Australia (im Wert von $175); eine SIM Karte; Hilfe bei Beantragung von TFN, Bankkonto und Superannuation bekommen! Wenn ihr also etwas für den Start braucht, lohnt sich dieses Paket definitiv! Aber wartet am besten bis es im Angebot ist, denn ansonsten müsst ihr fast 200€ zahlen und das ist definitiv zu viel!!

Wie es sich anfühlt nach 3 Jahren wieder zurück zu sein

G'Day ihr Lieben, 

 

ich bin jetzt seit etwas über einer Woche zurück in Atherton und lebe mit meiner Gastfamilie zusammen. Es ist einfach ein so schönes Gefühl zu wissen, dass man willkommen ist und sich auch hier zu Hause fühlen kann. Es ist wirklich ein Privileg sagen zu könne, dass man an zwei Orten Familie hat. Der einzige Nachteil: Man wird immer den Ort vermissen, an dem man sich gerade nicht befindet. Im Moment kann ich es jedoch noch nicht glauben, dass ich wirklich zurück bin, denn es ist so viel Zeit vergangen seitdem ich das letzte Mal hier war. Dennoch hat sich kaum etwas verändert! Das einzige was anders ist, ist dass ich nun hier arbeiten gehe und nicht jeden Tag den ,,School Spirit''  erlebe. Außerdem sind viele meiner Freunde nach Cairns, bzw. Townsville, Brisbane oder Melbourne gezogen um dort zu studieren. Das bedeutet natürlich, dass ich während meiner Reise mit Maren viele Leute besuchen darf, hehe. :-) Meine Gastschwestern sind natürlich erwachsener geworden, haben nun beide ihr Teenie Alter erreicht und es lebt eine neue Austauschschülerin in meiner Gastfamilie. Ansonsten ist aber alles beim Alten geblieben.

 

Als ich am Dienstag eingezogen bin, wusste aber noch keiner etwas davon. Ich hatte mit meiner Gastmutter zwar abgesprochen, dass ich bei ihnen wohnen darf, aber sie wusste nicht wann genau ich komme, da ich sie gerne überraschen wollte und das ist mir auch gelungen! Nachdem ich in Atherton angekommen war, hat mich ein guter alter Freund abgeholt und mich nach Hause gefahren (Thanks for that! Otherwise I would have died, literally!). Mein Plan war danach eigentlich meinen Koffer, etc. zu verstauen und von dort aus zu meiner ehemaligen High School zu laufen. Als ich dann aber ins Haus wollte, habe ich meine Gastschwester in ihrem Zimmer sitzen sehen und sie hat mich ebenfalls direkt bemerkt. Daraufhin ist sie dann kreischend zur Haustür gelaufen und meine andere Gastschwester hat sich gewundert warum sie so schreit! Bis sie mich dann gesehen hat. Es gab dann erstmal eine große Umarmung!! Zudem habe ich dann auch meine italienische Gastschwester, Vanessa, kennengelernt, die auch erst ein paart Tage vorher angekommen war (Sie ist wirklich super und man kann sich keine bessere Austauschgastschwester wünschen und wir unternehmen so viel gemeinsam!). Sie hatte dann die Idee etwas italienisches zum Abendessen zu kochen und ich habe ihr angeboten mit ihr mit zu kommen. So konnten wir uns direkt besser kennenlernen, denn man muss ca. 1h von unserem Haus bis zu den Supermärkten laufen... 

Meine Gastmutter war zu der Zeit noch auf der Arbeit und somit hatten wir genug Zeit uns zu überlegen, wie ich sie überraschen könnte. Ich habe dann aber vergessen die Dinge zu kaufen, die ich dafür brauchte... und das ist uns allen aufgefallen, als wir wieder zu Hause waren und sie Schluss hatte. Netterweise hat sich mein Freund dann angeboten mich abzuholen und nochmal mit mir zum Supermarkt zu fahren! 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dort konnte ich dann einen schönen Blumenstrauß kaufen. Wieder am Haus angekommen, habe ich dann an der Haustür geklingelt (meine Gastschwestern waren natürlich aufgeklärt, da wir ja vorher alles geplant hatten), mich wortwörtlich hinter den Blumen versteckt und gewartet bis sie die Tür geöffnet hat. Darauf hin habe ich zu ihr gesagt, dass jemand Blumen für sie hat liefern lassen und sie war erstmal ziemlich verwirrt darüber. Sie wollte unbedingt wissen, von wem und dann habe ich ihr die Blumen in die Hand gedrückt, sodass sie mich sehen konnte. Sie hat ebenfalls angefangen zu schreien und es hab erstmal viele Umarmungen! 

Ich bin so froh, dass alles zum Ende hin so gut funktioniert hat, auch wenn es nicht ganz nach Plan lief! Wie schon gesagt, ist es wirklich mega wieder hier zu sein! 

 

In den folgenden Tagen habe ich mich dann mit einigen Freunden getroffen und wir haben ein paar coole Sachen unternommen (u.A. einen Ausflug zu Lake Eacham; einen Pubcrawl in Cairns, aber dazu ein anderes Mal mehr und auch mit meiner Gastfamilie bin ich schon ein bisschen auf Erkundungstour gewesen)! Natürlich konnte ich noch nicht jeden wiedersehen, aber ich denke mal dass sich das von Zeit zu Zeit noch ergeben wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Port Douglas Trip

G'Day ihr Lieben,

 

gestern war ich mit meiner Gastfamilie und einem guten australischen Freund in Port Douglas. Um dorthin zu gelangen, sind wir um 8.30Uhr ca. 1.30h über die Nationals Route 1 und State Route 81/44 gefahren. Das bedeutet wir haben die Strecke durchs ,,Outback'' genommen. Die Fahrt war wirklich angenehm. Wir haben viel zu erzählen gehabt und dabei Country Musik gehört - also hat alles von dem Ambiente gepasst! Außerdem gab es auf dem Weg einige Lookouts an denen wir gestoppt und die Aussicht genossen haben.

 

 

 

 

In Port Douglas selbst war es dann super voll und wir mussten erstmal einen Parkplatz für jedes Auto finden. Das hat etwas gedauert, aber wir haben zum Glück etwas weiter außerhalb noch welche gefunden! Von dort aus ging es dann zu den Markets und wir haben die Stände durchgestöbert. Allerdings haben wir uns aufgeteilt und ich bin mit meinem Freund nach einer Weile zum Meer gegangen. Der Ausblick war einfach atemberaubend! Wir haben uns dann erstmal einen gemütlichen Platz gesucht, wo möglichst wenig Armeisen waren (an meine liebe Anna: es wäre nicht schwer dir welche mitzubringen, haha). Von dort aus haben wir dann den Blick aufs Meer genossen und gewartet, bis die anderen mit ihrer Shoppingtour fertig waren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir dann wieder alle bei den Autos waren, ging es zum Strand!!! Durch einen kleinen Teil des Regenwaldes ist man zum offenen Meer gelangt. Dort hatten wir dann erstmal Lunch und haben uns umgezogen. Das Wasser hatte die perfekte Temperatur zum schwimmen und somit sind wir dann direkt alle nach unserem Mittagssnack ins Wasser gehüpft! Dort haben wir uns dann erstmal ein paar Stunden aufgehalten und die wunderschöne Szenerie genossen.

An dem Tag waren viele Menschen am Strand und auch im Wasser und alles wurde von Lifeguards gewacht. Trotzdem muss ich gestehen, dass ich Respekt vor dem Wasser hatte, denn gerade hier in Far North Queensland ist es nicht selten, dass Salzwasserkrokodile im Meer schwimmen und generell in fast jedem Gewässer hier befinden sich Krokodile. Im Moment sind die Strände noch geöffnet, aber schon ziemlich bald werden sie wegen der Quellen geschlossen. Der Tag am Strand war aber auf jeden Fall super schön und das Wetter war einfach perfekt! Es hat sich angefühlt, als wäre man im Paradies!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um 2.30Uhr mussten mein Freund und und ich dann nach Cairns fahren, da ich im Voraus ein paar Termine zur Autobesichtigung vereinbart hatte. Es ist wirklich ein großer Nachteil hier in der Gegend kein Auto zu besitzen, aber dazu mehr hier. Wir haben die Strandroute ausgewählt. Das bedeutet über die National Route 1 und den Captain Cook Highway. Diese Strecke kann ich wirklich jedem empfehlen, denn sie ist wunderschön und man bekommt nahezu jeden erdenklichen Strand von zu sehen, der sich zwischen Port Douglas und Cairns befindet! Musik aufdrehen, mit den richtigen Leuten fahren und der Tag ist perfekt- so wie meiner! Die Ausblicke die man erhaschen kann sind traumhaft und auch hier haben wir einige Stopps eingelegt um die Natur zu genießen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Cairns haben wir dann zwei Autos angeguckt und uns mit Noras Gastfamilie getroffen. Sie haben uns geholfen die Autos ein bisschen näher unter die Lupe zu nehmen. Ich habe aber nicht direkt zugeschlagen, denn ich möchte mir vorher noch ein paar andere Autos angucken. Jedenfalls sind wir dann nochmal zu Patrick gefahren (ein Kumpel aus Cairns) und haben seinen neuen Welpen kennengelernt. Zurück nach Atherton sind wir dann über Kuranda und Mareeba gefahren. Die hälfte der Strecke bin ich zurück gefahren. Es war garnicht mal so leicht das erste mal richtig in Australien auf der linken Seite der Straße zu fahren und die vertauschte Bremse und Kupplung zu benutzen. Auch die Schaltung ist spiegelverkehrt zu der deutschen...  aber ich habe meinen Freund und mich heile nach Hause bringen können, haha! Danach hat er mir Carl Barron gezeigt (ein australischer Komiker) und wir hatten bei ihm Abendessen. Meine Gastfamilie hatte auch noch eine schöne Zeit. Sie hatten mehr Zeit an jedem Strand zu halten und waren Abends noch spontan in Cairns essen. Nathan und ich wären gerne mitgekommen, aber wir hatten ja die Autobesichtigungen zu erledigen und er musste am nächsten Morgen wieder früh raus um zur Arbeit zu gehen. Wir hatten wirklich viel Spaß und der Tag war so Ereignisreich. Ich werde definitiv noch einmal diese Route abklappern (wahrscheinlich mit Maren wenn sie möchte) und an jedem Strand halten.

 

ACH JA & vergesst nicht euch einzukremen! Die Sonne ist so aggressiv - und Nathan und ich haben uns natürlich wieder einen SONNENBRAND geholt... ALSO SEIT VORSICHTIG! Gerade bei einem so langen Tag im Freien. 

 

 

Dairyland, Lake Barrine, Curtain Fig Tree, Nineteen, Kuranda & Barron Falls

G'Day ihr Lieben,

 

in den letzten Tagen/ Wochen ist ziemlich viel passier. Viel Erlebnisausflüge aber auch viel privates. Über genau diese Ausflüge möchte ich heute etwas erzählen und dabei auch mein Privatleben ein bisschen ankratzen.

 

Ich beginne mal mit dem 04.08.16. An diesem Tag sind nämlich Patrick und Melanie (australische Freunde von mir) nach Atherton gekommen und haben ein bisschen Zeit mit mir verbracht. Wir haben uns für die Gallo Dairyfarm verabredet. Das ist eine art Restaurant, dass seinen eigenen Käse und Schokolade herstellt und zum Verkauf anbietet. Das bedeutet quasi dass man auf einer riesigen Farm essen geht. Bestellt haben wir eine Käseplatte und Pralinen die wir dann untereinander geteilt haben- das war aber auch reichlich genug! Danach ging es mit dem Auto und lauter Musik zum Grocery shopping in die Stadt. Am selben Abend habe ich nämlich einen Zwiebelkuchen für meine Gastfamilie gekocht. Nachdem alle Lebensmittel zu Hause gut verstaut wurden, hieß der nächste Stopp: Lake Barrine!!! Das ist einer der wunderschönen Seen hier in den Tablelands. Nach einer kleinen Entdeckungstour im Regenwald (die große wird an einem anderen Tag noch nachgeholt), hatten wir dann einen Kaffee im Lakehouse mit Blick auf Barrine und haben den Tag etwas ausklingen lassen. Zum Schluss haben wir dann nochmal dem Curtain Fig Tree einen Besuch abgestattet und auch nach all der Zeit war es genauso atemberaubend ihn anzuschauen wie beim ersten Mal! Am Nachmittag ging es dann nach Hause und ich habe angefangen zu kochen. Der Zwiebelkuchen kam wirklich gut bei jedem hier an und war innerhalb von Stunden komplett verschwunden, haha!

 

Thanks for the nice day out guys! :-) 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 06.08. hatte ich Geburtstag und meine Aussies haben es geschafft mich komplett sprachlos zu machen! Alles hat ganz langsam angefangen, als ich aufgestanden bin. Ich wurde nämlich von meiner Familie in Deutschland förmlich aus dem Bett geskypt. Von ihnen habe ich dann ein super süßes Geburtstagsvideo bekommen und ein Ständchen!!! Dann haben wir noch so ein bisschen über alles geredet, während ich mich für die Arbeit fertig gemacht habe, denn ja, ich musste arbeiten. Das ist für mich aber wirklich überhaupt kein Problem, denn ich liebe den Job im Café! Ich hatte wirklich noch nie so viel Spaß zu arbeiten! Naja jedenfalls bin ich dann nachdem ich halbwegs fertig war in die Küche genauen und wurde dort von Vanessa (meiner italienischen Gastschwester) mit einem Geburtstagslied und einer großen Umarmung überrascht! Wir haben dann gemeinsam gefrühstückt, bis ich letztendlich zur Arbeit laufen musste.

Dort hatte ich dann eine vier Stunden Schicht vor mir, die wie im Fluge verging! Es war nämlich extrem voll und man hatte weder Zeit zu trinken, geschweige denn auf die Uhr zu gucken... Nach der Arbeit musste ich dann noch schnell etwas bei meinem zweiten Arbeitsplatz abgeben, bei dem ich ab Montag starte. Glücklicherweise hat mich Nathan abgeholt. Dass bedeutet, dass wir noch ein bisschen Zeit für uns hatten und er mir einen 30min Spaziergang gespart hat!!

Um drei Uhr rum ging es dann nach Hause um sich fertig zu machen, denn es ist nicht so einfach sich als Mädchen zu viert ein Badezimmer zu teilen, aber wir bekommen das ganz gut hin würde ich sagen! Um kurz nach sechs waren dann alle fertig. Geplant war nämlich: 6 Uhr im chinesischen Restaurant mit Familie und Freund. Ich habe dann von meiner Gastfamilie vorher noch ein super Geschenk bekommen: einen riesigen Australien Routenplaner inkl. Landkarten und Campingplätzen für die große Reise um Australien (ja, der Plan steht noch!!).

 

 

 

Als wir dann im Restaurant ankamen, hatten wir einen riesigen Tisch für uns mit 4 weiteren freien Plätzen und kurz danach kam dann Nathan mit Frida + Freund, Erin und Jessica im Schlepptau zu unserem Tisch!! Ich konnte es erst garnicht glauben, denn ich hatte vorher noch mit allen geschrieben und sie haben es echt gut geheim gehalten, denn ich hatte keine Ahnung!!! Dann haben wir alle ein 3 Gänge Menü Buffet bestellt und den Abend mit vieeeel Reden und in Erinnerungen schwelgen verbracht, haha. Zum Ende hin gab es dann noch ein und ich habe einen selbstgemachten Geburtstagskuchen von Sonya und den Mädels bekommen (den hat aber keiner mehr essen können, da wir solo voll waren)!

Die ganze Aktion war wirklich eine wunderbare Überraschung!! Ich habe mich riesig gefreut und der ganze Abend war einfach perfekt! Einen schöneren Abend hätte ich mir wirklich nicht vorstellen können!!

 

Thanks to everyone for coming xx I really didn't expect anything like that (even if Sonya managed to spoil it a bit, ahahah). I enjoyed the whole night and the fantastic dinner with youse all! Thanks so much for being in my life! 

 

 

 Der Sonntag (07.08.) war ein weiterer ereignisreicher Tag, denn ich bin mit meiner Gastfamilie nach Kuranda gefahren und wir haben den Koala Gardens (wo ich 2013 schon einmal war), Markets und den Barron Falls einen Besuch gestattet!!! Los ging es morgens um 9.00 Uhr. Um nach Kuranda zu kommen muss man ca. eine Stunde fahren, also waren wir früh genug da um den Tag entspannt zu starten.




Zuerst sind wir zu den Koala Gardens gegangen, wo wir Frischwasserkrokodile, Kängurus, Wallabies, Wombats und Schlangen gesehen haben. Vanessa und ich haben uns dann dafür entschieden ein Foto mit den Koalas zu machen und mussten zum Glück auch garnicht lange warten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Nach den Koala Gardens haben wir uns dann den Markt angeguckt. Der ist riesig in Kuranda und es hat uns bestimmt 2 Stunden oder sogar länger gekostet alles anzugucken!! Am Ende haben wir dann aber doch nichts gekauft, da man in Cairns und Atherton viel günstiger an die ganzen Souvenirs herankommt. Und warum mehr Geld ausgeben, als es sein muss?! Allerdings habe ich mir vorgenommen nochmal ins Venomous House zu gehen. Dort gibt es nämlich die giftigsten Spinnen und Schlangen. Allerdings wollte keiner mit mir kommen, weswegen ich warte bis sich jemand findet  - Maren?? :-D

Bevor wir uns dann auf den Rückweg gemacht haben, sind wir zu den Barron Falls gefahren. Das ist eine riesige Wasserfall Formation. Um die Wasserfälle aber richtig sehen zu können mussten wir ein Stückchen über den Regenwald laufen. Ich sage gewollt ,,über'', denn wir sind über Brücken gelaufen, die an den Bäumen gespannt waren. Also ein Kletterwald für Anfänger. Die Natur war so atemberaubend und auch der Regen an dem Tag könnte keinem vom uns die Laune verderben!!

 

Thanks for that awesome trip!! We really enjoyed it and love girly days with you Sonya xx

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Planänderung- let's live the Aussie way ...

G'Day ihr Lieben,

 

in den letzten Wochen gab es viel Hin- und Her und es haben sich so gut, wie alle Pläne geändert- wie das Leben eben manchmal so spielt. Ich hatte einfach keine Zeit und Lust zu schreiben, da ich viel mit Maren unternommen habe, arbeiten war, nach Farmarbeit gesucht habe, organisatorische Entscheidungen treffen musste und auch meinen Freund nicht vernachlässigen wollte!

 

Jetzt aber alles erstmal detailliert:

Es hat damit angefangen, dass ich am 02. September meine Gastfamilie verlassen habe, da mein Freund und ich Housesitting für seine Freunde in Mareeba gemacht haben. Da dieses kleine Städtchen aber mal eben 30 Minuten von Atherton entfernt liegt, haben wir uns dazu entschieden einfach alle Dinge für den Zeitraum mitzunehmen. Die ganze Aktion war ziemlich spontan, aber eine schöne Erfahrung, denn es hat mir einfach gezeigt wie es sein kann, unabhängig zu sein. Trotzdem habe ich natürlich die Zeit bei meiner Gastfamilie genossen, aber zwei Monate dürften dann auch genug sein. Es ist ja auch kein endgültiger Abschied, denn ich werde in der Nähe bleiben und weiß, dass ich immer willkommen bin! Genauso wie es für meine Gastfamilie gilt, falls sie eines Tages nach Deutschland kommen sollten.

 

Am 06. September kam dann Maren aus Deutschland endlich in Australien an und ich konnte es kaum glauben! Wir haben den Rest der Woche super viel unternommen und ich habe ihr versucht alles zu zeigen, was ich an meiner australischen Heimat so schätze. Wir waren im Granite Gorge, Lake Eacham, Yungaburra, Walkamin, Mareeba, Emerald Ice Creamery, einen Tag in Kuranda und einen anderen in Cairns und haben uns zudem Wasserfälle angeguckt! Natürlich ist die Gold Coast ganz anders als Far North Queensland, aber gerade das macht Australien meiner Meinung nach so interessant! Wir hatten tolle Mädelsabende in Mareeba, denn dort haben wir die erste Woche alle zusammen gelebt. Es war einfach toll ihr mein Zuhause zu zeigen und es nicht immer nur beschreiben zu müssen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jedenfalls hat es in dieser Zeit auch alles angefangen mir über den Kopf zu wachsen, denn wir haben verzweifelt nach Farmarbeit gesucht um unser Visum um ein weiters Jahr zu verlängern. Leider konnten wir aber nichts finden. In ein Backpacker Hostel gehen wollten wir nicht, denn dort wird man finanziell so ausgebeutet. Man hätte die Woche $200- $270 bezahlen müssen, je nachdem wie viel man gearbeitet hätte und zudem wäre Zuhause dann mehr zu einem ''Zwangsplatz'' geworden, wenn ihr versteht was ich meine... Es wäre einfach komisch gewesen keinen festen Alltag mehr zu haben und ein Teil der Backpacker Community zu werden... Auch der Vertrag hatte es schon in sich und wir hätten viel Geldverlust gemacht, wären wir früher aus dem Hostel gegangen. Trotzdem haben wir aber nicht so leicht aufgegeben, denn schließlich wollten wir ja erst unser 2nd Year Visa bekommen und dann den großen Roadtrip starten. Also wurde nach dem Housesitting ins zu Atherton näher gelegene Yungaburra gezogen. Dort haben wir drei Nächte im ''On the Wallaby'' verbracht (erstmal nur drei da wir danach den Raum hätten wechseln müssen), welches ich euch nur wärmstens empfehlen kann! Wir haben $25 die Nacht für ein 6er Zimmer bezahlt, in dem wir aber die ganze Zeit nur zu dritt waren. Die ganze Anlage war super gepflegt, mit freundlichem Personal und einer schönen Lage, nicht allzu weit vom Zentrum. Während unseres Aufenthaltes dort haben wir ein Auto von einer australischen Freundin für unbefristete Zeit geliehen bekommen. Das hat uns dann zu der Entscheidung getrieben nach den drei Tagen nach Walkamin ins ''Top of the Crop'' zu ziehen, denn dort war die Miete billiger ($160/Woche) und wir hatten mehr Platz für uns. Zudem lag es auch zwischen all den Farmen und wir waren genau mitten Atherton und Mareeba, den Hochbiegenden der Farming World hier in den Tablelands. Von dort aus haben wir dann versucht alle mögliche Farmen abzufahren und anzurufen, aber nichts erreicht. Zudem ist an dem Tag des Umzugs auch noch unser Auto kaputt gegangen- Motorschaden. Also war unsere einzige Gelegenheit von Walkamin wegzukommen auch erledigt, denn unsere Unterkunft war eine kleine Farmunterkunft am Rande von allem... Hätte ich nicht meinen Freund hier, denn er hat uns sein Auto geliehen und uns somit wirklich aus der größten Katastrophe gerettet, denn ich arbeite ja schließlich noch im Café, musste irgendwie zur Arbeit kommen, die ganz grob 30 Minuten mit dem Auto von Atherton weg ist und wir wollten ja auch in der Lage sein einkaufen zu gehen, etc.

 

 

Wie ihr lesen könnt gab es in den letzen Wochen viel Hin und Her, der mit viel Stress verbunden war und auch kein wirkliches Ende finden wollte. Es war ein komisches Gefühl immer seine Sachen packen zu müssen und weiterzuziehen ohne sich wirklich vom Fleck zu bewegen und das an einem Ort der Erde, den man eigentlich Zuhause nennt. Am 15. September, also letzen Donnerstag hat Maren sich dann dazu entschieden wieder zur Gold Coast zu ihrer Gastfamilie zu fliegen und dort ihre Zeit zu verbringen, mit der Begründung, dass sie einfach ein festes Umfeld braucht.

Am Anfang war ich natürlich geschockt und ich bin auch immer noch ein wenig enttäuscht, dass unsere Pläne sich nun um 380' gewendet haben, aber auf der anderen Seite kann ich ihre Entscheidung total nachvollziehen. Ich habe auch gemerkt, dass ich nicht wirklich weg möchte, da mich einfach zu viel hier hält. Dafür kann ich dann vielleicht nur ein Jahr lang in Australien bleiben, aber habe meine Freunde und Familie hier. Zudem ist es ja auch nicht unmöglich meine Reiseziele von Far North Queensland aus anzusteuern. Und es steht jetzt schon fest: es wird auf jeden Fall zur Gold Coast gegangen um meine Maren zu besuchen und sie kommt erneut hierher um das Great Barrier Reef zu sehen! Wir sind also immer noch sehr gute Freunde und ihre Entscheidung hat nichts daran geändert.

 

Heute Morgen (am 18. September 2016) habe ich Maren dann nach Atherton zum Trans North Bus gebracht, der sie dann am Flughafen abgesetzt hat. Es war wirklich schwer sich zu verabschieden, aber zumindest sind wir beide in Australien und folgen unseren Träumen!

 

Ich hoffe ihr seit nicht ganz zu enttäuscht. Mich hat es auch eine Weile und schlaflose Nächte gekostet um mit den Planänderungen klarzukommen, aber ich denke das ist das Leben und es kommt immer anders als geplant. Ich werde euch aber trotzdem auf dem laufenden halten, denn ich gibt immer einen Plan B (wenn man ihn so nennen kann), aber darüber werde ich euch nächstes Mal erzählen!

Der Autounfall - Gillies Range Road

Wie aus dem Nichts kam dieses weiße schwere Monster mit einer Höllengeschwindigkeit kurz nach einer Kuppel auf mich zugefahren. Auf der falschen Spur! Moment, nicht ich, nein, sondern der weiße Brocken, der im Sekundenabstand immer näher auf mich zukommt. Ich kann es nicht glauben! Wo soll ich hinfahren? Ich kann nicht auf meiner Spur bleiben!! Das Lenkrad nach links gerissen und fest umklammert, Gefahrenbremsung um von den 100km/h wegzukommen, Augen zu und hoffen dass der Fahrer des weißen Landrovers wieder die Kontrolle über sein Auto bekommt und mir doch noch irgendwie aufweichen kann!

Dann spüre ich eine noch nie vorher gefühlte Kraft, die mich nach links schleudert... ich versuche mein Lenkrad nicht loszulassen und den Wagen unter Kontrolle zu halten, bis mein Auto endlich im Hohen Gras zum stehen kommt.  Ich sitze auf meinem Sitz und bin alleine im Fahrzeug. Das war ich aber auch schon vorher, denn ich bin ja schließlich auf dem Weg zu meinem Freund gewesen um mit ihm einen schönen freien Tag zu verbringen.  Montag, 03. Oktober 2016, Feiertag in Australien. Es war nicht das erste Mal, dass ich die Gillies Range hochgefahren bin. Mir wurde schon von vielen Leuten erzählt, dass diese Strecke gefährlich sei, aber um zurück nach Hause zu kommen musste ich sie schon öfters nehmen. Ich war voller Stolz als ich diesen Weg erneut gemeistert hatte und habe nichts mehr schlimmes erwartet, bis dann aus dem Nichts...

 

Ich starrte nur nach vorne und versuchte normal zu Atmen. Bleib ruhig. Was ist mit dem Auto? Was passiert jetzt? Was muss ich als nächstes tun? Wo ist der weiße Landroter? Ich glaube es ist alles gut, denn der Zusammenprall hätte schlimmer sein können! Plötzlich hörte ich wildes Klopfen an der Scheibe. 6 Erwachsene Personen versuchten mich anzusprechen. Das war okay, denn ich konnte sie hören. Ich war bei vollem Bewusstsein. Sie wollten dass ich das Auto verlasse als ich merkte, dass der Motor noch lief. Ich stellte ihn aus, zog die Handbremse an und versuchte die Fahrertür zu öffnen. Es ging nicht. Ich wollte das Fenster hinunter kurbeln. Es ging nicht. Einer der Erwachsenen ist auf mein Autodach geklettert und wollte, dass ich die Beifahrertür öffne, doch auch diese ließ sich einfach nicht öffnen. Ich versuchte auch das Fenster auf dieser Seit zu öffnen und endlich hatte ich Erfolg. Allerdings war ich so zitterig, dass ich die Hand des Mannes nicht richtig greifen konnte und zu dieser Zeit schafften es die anderen Erwachsenen die Fahrertür aufzubrechen. Ich wollte zu dem anderen Auto laufen um zu gucken ob alles in Ordnung ist und ob jemand Hilfe braucht, aber eine der Erwachsenen hielt mich dann zurück. Sie wollte nicht dass ich mich zu viel bewege sagte sie. Gleich danach kamen der Fahrer des Landrevers mit seiner Frau und seinem Sohn schon auf mich zugelaufen.  Alle waren heile. Erst danach schaute ich auf mein Auto und stellte fest, dass es in 1000 Teile zerschmettert war. Ich bin den Ute meines Freundes gefahren und alles was übrig war, waren die Fahrerkabine und die Front des Autos. Meine Seite war komplett verbeult und hatte Lackspuren auf der ganzen Tür verteilt. 

Ich konnte nicht glauben, was gerade passiert war. Wie würde jetzt alles Versicherungstechnisch aussehen? 

Eine der Erwachsenen nahm mich in den Arm und versuchte mich aufzubauen. Zudem rief sie gleich meinen Freund an und berichtet ihm was passiert war. 

 

Jeder fragte mich in Abständen ob ich irgendwelche Scherzen habe, aber mir ging es gut. Keine offenen Wunden, keinerlei Schmerzen. Ich fühlte mich okay, abgesehen von leichten Nackenschmerzen.

Als dann der Krankenwagen kam, wurden alle Beteiligten untersucht. Zum Glück ging es allen gut. Ich musste allerdings mit ins Krankenhaus, da Verdacht auf einen Halswirbelbruch bestand... Zudem war mein Blutdruck auch noch nach einer Stunde nach dem Aufprall viel zu hoch und meine Finger kribbelten. Nach vier Stunden im Krankenhaus und Polizeibefragung ist dann zum Glück auch für mich alles gut ausgegangen und ich durfte mit meinem Freund nach Hause fahren. 

 

Letztendlich ist bei dem Landroter ein Reifen geplatzt, sodass er die Kontrolle verloren hat und mit 100km/h in meine Fahrerseite hineingefahren ist. 

Alle sagen sie wissen nicht wie es sein kann, dass ich ''nur'' mit einem Schleudertrauma und einer Schwellung an den Halswirbeln davongekommen bin und dass ich verdammt Glück gehabt habe. 

Als ich nämlich dem Auto ausgewichen bin, hat mich langes Gras im Graben abgefangen, aber ein paar Meter weiter wäre dort nur eine Steinauer gewesen...

Ich kann nur sagen, dass ich verdammt glücklich bin, dass ich so gut davon gekommen bin und niemandem etwas schlimmeres passiert ist. 

 

In diesem Fall musste ich natürlich die Reisekrankenversicherung in Anspruch nehmen. Darüber schreibe ich euch aber ein anderes Mal. Heute bin ich wieder zurück gefahren und musste die gleiche Strecke wieder nehmen. Es war ein beunruhigendes Gefühl wieder im Auto zu sitzen und am Unfallort die ganzen Reifenspuren zu sehen, aber ich habe alles soweit gemeistert. Ich ruhe mich jetzt ein bisschen aus und versuche die restlichen Kopfschmerzen wegzubekommen!

 

Auf auf nach Cairns - Der Umzug

G'Day ihr Lieben,

 

wie ihr ja schon lesen konntet ist in den letzten vier Wochen sehr viel passiert, was meine Pläne komplett geändert hat. Ich habe mich dazu entschieden das nächste halbe Jahr in Cairns zu verbringen. Nicht nur bei Freunden, in einem Hostel oder Sharehouse. Nein, mein Freund und ich haben uns dazu entschieden zusammenzuziehen und unser eigenes kleines Haus zu mieten. Ein Townhouse mit zwei Zimmern, einer Küche, einem Wohnzimmer, zwei Bädern, einer Waschküche und einem Garten.

Aber nochmal von Anfang, denn ich bin mir sicher, dass ihr wissen wollt, wie wir überhaupt auf die Idee gekommen sind nach Cairns zu ziehen und nicht in den Tablelands zu bleiben? Die Antwort ist garnicht so schwer zu beantworten. Eigentlich wollten wir nicht unbedingt aus Atherton/ Tolga weg, aber da mein Freund ein gutes Jobangebot in Cairns bekommen hat und ich mit meinem Visum nur 6 Monate für den selben Arbeitgeber arbeiten darf (dass bedeutet ich hätte nur noch 3 Monate bei P&P arbeiten dürfen) und es schwer ist in Atherton überhaupt irgendwelche Jobs zu finden, haben wir uns letztendlich für Cairns entschieden!

Hier habe ich innerhalb von 3 Tagen einen Job im Bayleaf Balinese Restaurant gefunden, einem stadtbekannten Restaurant in der Nähe der Esplanade.

 

Da ich dort direkt angefangen sollte zu arbeiten, musste ich bei P&P leider eine Blitzkündigung einreichen und schon nach Cairns ziehen, obwohl wir noch nicht das Haus hatten. Die ersten Tage habe ich dann bei der Schwester meines Freundes gewohnt, bis wir dann letzte Woche Donnerstag offiziell umgezogen sind. Wir sind in ein unmöbliertes Haus gezogen, was bedeutet, dass wir viele Dinge extra kaufen mussten. Zum Glück haben uns aber seine Familie und Freunde viele Dinge von sich gegeben und uns beim Umzug unterstützt. Es war wirklich ein schönes Gefühl den gleichen Familien und Freundesrückhalt zu haben, wie in Deutschland!

 

Jetzt fragen sich viele von euch bestimmt, ob es nicht noch ein bisschen zu früh ist um zusammen zu ziehen, aber ganz ehrlich? Ich war mir noch nie so sicher! Mein Partner und ich haben die Zeit die wir zusammen sind sowieso so gut wie jeden Tag zusammen verbracht und quasi schon zusammen gewohnt, also warum es nicht ganz offiziell machen, haha?

Bisher klappt auch alles sehr gut. Es ist so interessant die Gewohnheiten der zweiten Hälfte kennenzulernen und jeden Tag von der Person umgeben zu sein, die einem so viel bedeutet!

 

 

 

 

 

 

 

Arbeitswechsel - Jobben mit Backpacker Konditionen

G'Day ihr Lieben,

 

sieht es gut in Australien mit dem Arbeiten aus?

Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, hatte ich bereits viele Jobs seitdem ich hier bin.

Ich hatte die Möglichkeit viele Bereiche zu entdecken und Erfahrungen zu sammeln, was ich wirklich zu schätzen weiß. Ich habe viele Dinge gelernt. Nicht nur weiß ich jetzt sicher, was ich machen möchte wenn ich zurück in Deutschland bin, sondern ist mir auch bewusst geworden, dass man Menschen nicht nach ihrem Beruf beurteilen sollte. Letztendlich geht es nämlich nicht darum,  wie viel man verdient oder wie der eigene Beruf in der Gesellschaft angesehen wird, sondern dass man mit dem was man macht glücklich ist.

 

Glaubt mir, ich kann da ein Lied von singen, denn wenn man mit dem Working Holiday Visum unterwegs ist und noch nicht die größte Arbeitserfahrung mit sich bringt, dann nimmt man eigentlich alles an, was man bekommt.

In diesem Post erzähle ich euch ein bisschen etwas über jeden Job, inkl. den Arbeitsbedingungen, den ich hier in Australien ergattern konnte. Ich habe mich dafür entschieden diesen Post jetzt schon zu schreiben, da ich die nächsten sechs Monate bei meinem jetzigen Arbeitgeber bleiben möchte.

 

Meinen ersten Job habe ich offiziell am 21.07.2016 bei Petals & Pinecones in Atherton begonnen. Das ist ein kleines Familienunternehmen, indem Kaffee, Kuchen und außergewöhnliche Kreationen verkauft werden, aber auch Möbel und Dekoration.

Ich habe mit 12h in der Woche begonnen dort zu arbeiten und bin nachher bis auf 38h die Woche gekommen. Es hat super viel Spaß gemacht dort zu arbeiten, denn man war ein Teil einer kleinen Familie, der ,,P&P Familie''. Insgesamt habe ich dort drei Monate und ein paar zerquetschte Wochen gearbeitet, bis ich gekündigt habe um mit meinem Partner nach Cairns zu gehen.

 

 

 

Am 02.08.2016 habe ich mich zudem im Nightfill bei Atherton SUPA IGA versucht. Das ist im grundgenommen das packen der Ware, aber hier wird es während der Nacht gemacht, wenn sich keine Kunden mehr im Laden befinden. Dieser Job war ebenfalls großartig und hat mega viel Spaß gemacht. Er war echt super entspannt und man hatte Spaß mit den Kollegen. Die Uhrzeit war hier aber leider das Problem, denn da ich kein Auto hatte musste ich entweder ein Taxi nehmen (die in den Tablelands nicht wirklich zuverlässig sind) oder Arbeitskollegen fragen, ob sie mich mitnehmen können, denn Nachts um 12 Uhr noch 1 Stunde nach Hause laufen ist nicht so die beste Idee... Zudem habe ich den Job gleichzeitig zu dem P&P Job gehabt und musste dadurch so viele Steuern zahlen, dass sich der 2. Arbeitsplatz nicht mehr gelohnt hat. Deswegen habe ich mich dann dafür entschieden den Job nach einigen Wochen aufzugeben, obwohl er wirklich toll war.

 

Als dann fest stand, dass Nathan und ich zusammen nach Cairns ziehen möchten, habe ich mich online über SEEK.com.au bei einigen Jobs beworben und innerhalb von einer Woche einen Job in Cairns gehabt- im Bayleaf Restaurant. Ausgeschrieben war eine Stelle an der Rezeption, aber als ich dann mein Interview hatte wollte man mich ab dem 27.09.2016 als Kellnerin im Restaurant. Ob das ein Trick war? Keine Ahnung, aber ich habe zugestimmt, da ich somit fürs erste einen Job in Cairns hatte. Die Stunden waren dann auch ganz gut. Ich bin mit 25h die Woche eingestiegen, aber ich habe immer die Nachtschichten bekommen.

Ich konnte mich nicht ganz mit dem Job anfreunden und hatte auch nicht den optimalen Start, denn nach der ersten Woche im neuen Job hatte ich den Autounfall, nachdem ich erstmal ein paar Tage aussetzen musste... Das fanden die Manager zwar nicht so toll, aber haben es geduldet, da sie meine Arbeit mochten. Ich konnte mich selbst aber nicht so recht mit dem Job in Einklang bringen. Die Kollegen waren zwar super lieb und auch die Arbeitsatmosphäre war nicht schlecht, aber diesen Job wollte ich einfach nicht für die Rest meiner Zeit hier machen... Somit habe ich mir etwas anderes gesucht, und den Reef Job bekommen.

 

Hier wurde mir ab dem 16.10.2016 eine Halbtagsstelle angeboten mit festen freien Tagen. Ich hatte mich super auf diesen Job gefreut, denn ich hatte ihn so toll in Erinnerung. Als ich dann allerdings angefangen habe, war alles anders als damals und als abgesprochen. Meine Aufgaben bestanden darin 5 Tage in der Woche 10h lang (das nur zu halbtags) Geschirr einzusammeln, abzuwaschen und die seekranken Passagiere zu versorgen. Also nichts, was ich für die nächsten 6 Monate jeden Tag machen wollte. Der Fakt, dass ich aus Zeitmangel einfach keine Freizeit haben konnte und dass, obwohl ich hier bin um Dinge zu erleben und entdecken. Dies hat mich unglücklich gemacht und ich habe angefangen zu überlegen, was mich in der Zeit hier in Australien glücklich machen könnte und mir die Kriterien bietet, die mir wichtig sind. Letztendlich habe ich bei Great Adventures gekündigt. Allerdings hatte ich trotzdem eine schöne Zeit und hier sind ein paar Fotos:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Glücklicherweise habe ich schnell etwas neues bekommen und das auch noch direkt vor meiner Haustür! Und zwar erneut bei IGA in Cairns aber diesmal als Kassiererin. Dort ist im Moment alles im Prozess und ich werde am 08.11.2016 beginnen zu arbeiten. Viele von euch werden sich jetzt bestimmt die Frage stellen, wieso ich den Great Barrier Reef Job gegen einen Platz an der Kasse eingetauscht habe und meine Antwort ist, dass ich jetzt endlich mehr Zeit habe und glücklich sein kann!

 

Update am 11.09.2017: 

Nach 6 Monaten bei IGA kann ich mich immer noch nicht beschweren. Der Job war wirklich toll, ich hatte tolle Mitarbeiter, habe mein Geld immer pünktlich bekommen und auch sonst war alles gut. Das einzige was ein wenig negativ war, waren die unregelmäßigen Stunden. So konnte ich in einigen Wochen mehr verdienen als in anderen. Aber auch das war kein riesiges Problem und ich bin letztendlich bis zu dem 08.05.2017 dort geblieben. Nach den 6 Monaten musste ich mir noch einmal etwas neues Suchen, was sich etwas schwieriger für nur 2 Monate gestaltete, aber auch dies war letztendlich kein Problem. Ich habe dann noch für die restliche Zeit in einem kleinen Kaffee gearbeitet und habe es abgöttisch dort geliebt!

Crystal Cascades, Fairy Falls & Cairns Beaches

G'Day ihr Lieben,

 

ich habe mich schon wieder eine ganze Weil lang nicht gemeldet, aber ich finde wirklich kaum Zeit zum bloggen. Wenn ich dann die Zeit hätte, bin ich nie wirklich motiviert etwas zu schreiben. Da ich aber möchte, dass die Erfahrungen die ich mit euch teile, auch so ausgeschmückt, wie möglich sind, warte ich lieber auf den richtigen Moment, in dem ich Spaß habe am schreiben!!

 

Jedenfalls ist wieder so viel Zeit vergangen und in dieser Zeit ist super viel passiert. Nicht, dass es mir so vorgekommen wäre, aber als ich zurückgeblickt habe, ist mir erstmal aufgefallen, wie viel ich erlebt habe!

Cairns ist eine ziemlich große Stadt für australische Verhältnisse und das Freizeitangebot ist einfach fantastisch! Mal abgesehen von den typischen Dingen, die man in jeder Stadt findet, wie öffentliche Bäder, Shopping Center, Clubs, etc. bietet die Natur eine große Bandbreite an freier Unterhaltung. Es gibt viele wunderschöne Traumstrände, Wasserfälle, Regenwälder und vieles mehr! Und genau darum wird es heute gehen, denn vor einigen Wochen habe ich die Crystal Cascades mit Freunden besucht und wir hatten eine gute Zeit.

 

Aber was sind die Crystal Cascades? - Als ich das erste mal an der Beschilderung für dieses Naturwunder vorbeigefahren bin, dachte ich, dass es sich um Höhlen oder so etwas in der Art handle, aber als meine Freunde mich dann gefragt haben, ob ich mit ihnen dorthin fahren möchte, habe ich festgestellt, dass es sich eigentlich um einen wunderschönen Fluss handelt. Wenn man von dem Parkplatz aus ein wenig läuft, kommt man an klare Wasserstellen des Flusses, in denen man schwimmen gehen kann, ohne Krokodile befürchten zu müssen (was hier wirklich selten ist, haha). Es ragen viele Steine aus dem Wasser hervor, von denen man sich mit Vergnügen aus ins angenehme Frische stürzen kann.  Auch viele kleine Fische kann man erblicken und wenn man genug vom Nassen hat, trocknet man sich in der Sonne und genießt den Regenwald und seine einzigartigen Geräusche. Hat man danach das Verlangen sich noch ein wenig mehr zu bewegen, kann man dem Hauptweg bis zum Ende folgen und wird von einem schönen Wasserfall überrascht, an dem man sich sogar erneut erfrischen kann.

Insgesamt war ich jetzt schon öfter an diesem Ort und hatte letztes Wochenende viel Spaß mit Vanessa, meiner italienischen Gastschwester und einer ihrer Freundinnen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ebenfalls in der Nähe der Cascades kann aber noch viel mehr sehen. Die sogenannten ,,Fairy Falls''. Durch ein kleines Stück Regenwald liegt ziemlich abgelegen ein noch schönerer Wasserfall, in dem man ebenfalls schwimmen gehen kann. Allerdings verlangt es ein bisschen Mut über den unebenen Weg zu laufen und über nasse Steine und Felsen zu klettern, an kleinen Abhängen vorbei. Der Ausblick am Ende dieses Abenteuers lohnt sich aber auf jeden Fall! Und dadurch, dass der Wasserfall so abgelegen liegt, wissen meist nur die Einheimischen von ihm und somit ist es hier auch nicht zu überlaufen! Aber Achtung, auf dem Rückweg zum Auto habe ich hier meine erste lebende Schlange gesehen und es hat nicht viel gefehlt, dann hätten wir beide eine nicht so toll Begegnung gehabt, haha.

 

Aber hier gibt es wie gesagt nicht nur Wasserfälle und Flüsse, sondern auch das Meer ist gleich vor der Tür. Seitdem ich mit meinem Partner nach Cairns gezogen bin, habe ich immer wieder neue Strände erkundet und kennengelernt. Einer von ihnen ist Ellis Beach, ein bisschen weiter von der Innenstadt entfernt, aber wunderschön! Hier habe ich ein gemütliches Abendessen mit Freunden erlebt. Auch Yorkeys Knob gehört neben Palm Cove zu einem meiner Lieblingsstrände. Hier ist die Sandfläche ziemlich groß und der Strand ist nicht zu überrannt. Ein Tag mit Freunden, oder auch alleine an diesen beiden Fleckchen der Welt, kann Wunder wirken!

 

 

 

 

 

 

Ich werde mich hier noch weiter auf die Suche nach schönen Plätzchen in der Natur machen und euch davon berichten.

Viele australische Geburtstage

G'Day ihr Lieben,

 

auch in Australien feiert man seinen Geburtstag. Es werden Familie eingeladen und Freunde eingeladen, Spiele gespielt und definitiv kann ich nicht verneinen, dass Alkohol eine große Rolle spielt. Diese bestimmte Konstanz hat hier nämlich bei vielen Aussies einen besonders hohen Stellenwert. Von XXXXGold zu Carlton, zu Cruisern, bis hin zu vielen anderen alkoholischen Getränken. So viel, dass man es garnicht alles ausprobieren kann...

 

 

Am 29.10.2016 bin ich auf Erins Geburtstag eingeladen gewesen. Sie hatte sich dafür entschieden in einer kleinen Runde im Tolga Pub zu feiern. Der Abend war auch wirklich schön! Mit insgesamt 5 von uns haben wir den Abend während eines super leckeren (dafür ist der Pub bekannt) Essens einfach nur genossen. Es gab viel zu bereden und somit auch nicht gerade wenig zu lachen! Schließlich sehen wir uns alle nicht so oft zusammen und es war einfach toll mal wieder in einer größeren Gruppe zusammen zu sein!

 

 

 

Ein paar Tage später war dann der Geburtstag von der Mama meines Freundes. Sie hat ganz gemütlich mit der ängsten Familie zu Hause gefeiert und es gab frisch gekochtes Essen vom Papa. Es war wirklich schön! An diesem Tag habe ich auch endlich die Großeltern meines Partners kennengelernt und wir hatten viele tolle Themen über die wir uns bis spät in die Nacht unterhalten haben!

 

Dieses Wochenende (21.11- 23.11.2016) gab es dann einen 18. zu feiern- den Geburtstag der kleinen Schwester meines Freundes. Die Feier hat am 21. im Tolga Pub begonnen. Da konnte ich aber leider nicht dabei sein, weil ich am nächsten Morgen arbeiten musste. Deswegen bin ich am Samstag Nachmittag gegen 4 dazu gestoßen. Die Feier fand zu Hause statt und ich kann nur sagen, dass ich noch NIE in meinem Leben so viele betrunkene Menschen gesehen habe, aber gleichzeitig hatte ich auch den Spaß meines Lebens! Ich habe nette tolle Leute kennengelernt und kenne jetzt fast jedes einzelne Gesicht dieser wunderbaren Familie!

Our Italian is leaving

G’Day ihr Lieben, 


der letzte Donnerstag Mittag (01. Dezember 2016) war nicht gerade ein alltäglicher, denn ich musste mich von jemandem verabschieden, der mir in den letzten fünf Monaten sehr ans Herz gewachsen ist. 

Um 11.30 Uhr bin ich zum Flughafen in Cairns gefahren und wurde von meiner Gastmutter schon erwartet. Sie hat mir dann gezeigt wo der Rest der Familie saß und ich habe meine italienische Gastschwester mit meiner Anwesenheit überrascht. Wir hatten schon am Sonntag eine kleine Abschiedsfeier für sie organisiert und dadurch dachte sie, dass wir uns nicht mehr sehen würden.

Es war toll sie nochmal am Flughafen zu sehen und mich richtig bei ihr zu verabschieden. 


Ihr Flug ging um 12.30 Uhr mit Qantas nach Brisbane und von dort aus über die Vereinigten Emiraten zurück nach Italien. In der letzten Stunde haben wir uns dann in ein Café gesetzt und einfach die restliche Zeit miteinander genossen. Bis dorthin war auch alles gut, aber als dann ihr Flug aufgerufen wurde, stieg die Nervosität in allen von uns. Wir hatten uns vorgenommen nicht zu weinen, aber daraus ist dann doch nichts geworden. Nach dem ersten Abschied folgte der zweite und daraufhin direkt der dritte. Es war wirklich nicht einfach sie gehen zu lassen. 

In diesem Moment hatte ich dann den Gedanken, dass ich in ein paar Monaten in ihrer Situation stecken werde und es kam das gleiche Gefühl auf, dass ich damals 2013 hatte, als ich Australien verlassen im Dezember habe. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich nicht so ganz wusste, was ich davon halten sollte. Auf einer Seite vermisse ich definitiv meine Familie und Freunde in Deutschland und kann es kaum erwarten sie alle wiederzusehen, aber auf der anderen Seite möchte ich Australien und somit meinen Partner, die Familie und meine Freunde nicht verlassen, denn ich liebe mein Leben hier!

Ich hätte innerlich zerbrechen können, als ich daran dachte -an den Moment, an dem ich gehen muss. 

 

Aber genug von diesen Gedanken. Vanessa, meine Gastschwester, hatte einen guten Rückflug und lebt sich jetzt wieder langsam in Italien ein. Meine Gastfamilie und ich sind zusammen zu unseren Autos gegangen, haben uns noch ein bisschen unterhalten und letztendlich bis zum nächsten Mal verabschiedet. Anschließend ging es für mich wieder nach Hause. Es ist wirklich noch so ungewohnt komplett auf eigenen Beinen zu stehen, in einem Land, in dem so viel gleich ist, aber noch viel mehr anders! Ich genieße meine nächsten Monate noch in vollen Zügen und melde mich bald bei euch zurück.

 

 

 

 

Thank you so much for all the great times we had and the memories we share! I love you Queen V. my favourite Italian!

 

 

Weihnachten in Australien

Bei 33' und 80% Luftfeuchtigkeit im Bikini in Queensland am Strand liegen und in der Sonne entspannen. Gleichzeitig mit der Familie ein paar Gläser Wein genießen und Rum Balls essen. 

 

 

G'Day ihr Lieben, so funktioniert Weihnachten in Australien. 

 

Aber wie läuft eigentlich die Vorweihnachtszeit ab und welche Unterschiede gibt es zu Deutschland? 

Am 01.Dezeber beginnt die Weihnachtszeit. Ab diesem Zeitpunkt ist der ganze Weihnachtsschmuck in der Stadt zu sehen und es wird begonnen die Menschen mit Weihnachtsmusik in die richtige Stimmung zu versetzen. Egal wo man hingeht, das ,,Weihnachtsfeeling'' ist irgendwie immer anwesend. In den Lebensmittelläden kann man plötzlich allerlei australische Weihnachtsleckereien kaufen und auch der berühmte Weihnachtskalender wird hier nicht ausgelassen. Allerdings nimmt Cadbury überwiegend den Platz von Lindt ein und Milka ist plötzlich ganz verschwunden! 

Zudem beginnt die Zeit der Weihnachtsfeiern, ob auf der Arbeit, oder im Sportverein.

Von extrem geschmückten Häusern kann man hier nicht genug bekommen und der Kunststoffweihnachtsbaum wird ebenfalls ab Anfang Dezember aufgestellt.  

 

Aber was ist denn jetzt eigentlich anders?

Naja, abgesehen von dem Fakt, dass in Australien gerade Hochsommer ist und die Weihnachtskalender im Kühlschrank aufbewahrt werden sollten, gibt es auch keinen Nikolaus am 06. Dezember, geschweige denn die Adventstage.

Auch das ganze tolle traditionelle deutsche Weihnachtsgebäck und die Süßigkeiten kann man hier nicht kaufen, bzw. nur als ,,Sonderedition'' im Woolworths. Christmas Carols spielen eine ganz große Rolle und viele örtliche Chöre und Schulgruppen treten auf um Weihnachtsstimmung zu verbreiten.

 

 

 

Aber wie war eigentlich mein Weihnachten? 

 

Ich denke um euch am besten zu erklären wie anders der 12. Monat Downunder zu dem in Deutschland ist, sollte ich euch etwas über meine ganz persönlichen Erfahrungen erzählen. Zum Glück hatte ich vom 24.- 29.12.2016 von der Arbeit frei bekommen, denn die Familie meines Partners hat uns über die Feiertage in ihre Ferienwohnung eingeladen. Somit ging es dann am ,,Christmas Eve'' (24.12.) nach Kurrimine Beach zum Strandhaus der Familie. Nachdem wir alle begrüßt hatten, sind wir zu der älteren Schwester meines Freundes nach Palm Beach gefahren und haben uns einen gemütlichen Film- und Pool Abend gemacht. 

 

 

 

Am nächsten Morgen war so weit: Christmas Day (25.12.)- der Tag der Familie und Bescherung. Zum Frühstück gab es dann ein riesiges Familienessen mit Toast, Bacon & Egg, Pancakes und vielen weiteren Dingen. Wir hatten alle sogenannte ''Bon Bons'' auf unseren Tischen, die wir jeweils zu zweit ziehen mussten. Der Gewinner war derjenige, der das längere Stück in seiner Hand hatte und dieser musste eine Krone aufsetzten und durfte alles was in dem Bon Bon war behalten. 

Anschließend ging es dann an die Bescherung. Die hat bei uns gut 2 Stunden gedauert, weil die ganze große Familie da war. Einer hat ein Geschenk nach dem anderen verteilt, sodass jeder sehen konnte was jeder geschenkt bekam. Das war wirklich schön und harmonisch. Dabei gab es dann viel zu lachen und anschließend viel zu spielen.

Gegen Mittag haben mein Freund und ich uns dann zurück auf den Weg zum Strandhaus gemacht, haben Zeit mit seinen Großeltern verbracht und sind anschließend eine Runde Kajak auf dem Meer gefahren. Das war wirklich ein schönes Erlebnis, denn von unseren Booten aus konnte man das Great Barrier Reef sehen. Es war wirklich nur einige Meter vom Strand entfernt. Allerdings mussten wir beim einsteigen in die Boote auf Krokodile und Quallen acht nehmen. Am Abend gab es ein wunderbares BBQ mit frisch gefangenen Krabben und Krebsen. 

 

 

Der 26.12 war super ereignisreich. Wir sind nämlich am frühen Morgen mit dem Boot in die Mangroven gefahren und haben unsere Krebsnetze auf Fang geprüft. Mein Freund hat dann die Käfige aus den Wassern gezogen, wobei wir alle achtsam sein mussten und ein Auge nach Krokodilen aufhalten mussten. Danach sind wir dann über einen langen Fluss gefahren um den Vater meines Freundes abzusetzen und anschließend über das Reef zurück zum Strandhaus gefahren. Abends hat sich dann die ganze Familie zusammen getan um ein wenig Cricket zu spielen. Dieser Tag war einfach toll und ich habe so viele neue Dinge (kennen)gelernt.

 

 Am 27.12. haben wir dann ein bisschen im Haus entspannt und haben uns von den Sonnenbränden erholt, die wir vom Tag davor hatten. Gegen Mittag haben mein Partner und ich uns dann von seiner Familie verabschiedet und sind wieder nach Hause ins ca. 2.5h entfernte Cairns gefahren.

 

Die Weihnachtszeit war wirklich ganz anders als in Deutschland für mich. Sie war wirklich interessant, aber ich muss doch zugeben, dass ich die traditionellen Feiertage in Deutschland vermisst habe und für mich gehört einfach Schnee dazu.

 

Thank you so much for all those amazing days we spent together! I loved and appreciated everything I experienced and we did! I am so grateful I was a part of this! 

*Merry Aussie Christmas*

Australia Day 2017 & Australian Venom Zoo

G'Day ihr Lieben,

 

es ist jetzt schon wieder ein wenig her, seitdem ich mich das letzt Mal gemeldet habe. Allerdings muss ich mich in letzter Zeit um viele Dinge kümmern und da bleibt dann kaum Zeit für den Schreibtisch und den Mac.

Deshalb erzähle ich euch in diesem Post einfach mal über zwei tolle Erlebnisse.

 

 

Beginne ich mit dem 26. Januar 2017. In Australien wird jedes Jahr der Nationalfeiertag, auch Australia Day genannt, sehr groß gefeiert. An diesem Tag sind fast alle Läden geschlossen, außer die berühmten australischen Trinkmärkte, in denen man nichts außer die verschiedensten Sorten von Alkohol bekommt. Einige Supermärkte haben ebenfalls geöffnet, so auch der IGA in dem ich zur Zeit arbeite.

Glücklicherweise hatte ich an dem Tag frei und konnte dadurch mit meinem Partner einen schönen Australia Day genießen. Aber wir haben nicht alleine gefeiert, nein, sondern mit der Familie und guten Freunden. Es war wirklich ein schöner Tag. Bei warmen 30'C in der Sonne Kubb und Cricket spielen, miteinander etwas trinken und viel reden und am Nachmittag dann die Würsten auf dem Grill braten um den Tag mit einem typischen Aussie- BBQ zu beenden. Wir hatten wirklich einen schönen entspannten Tag. Laut meinem Partner nicht den traditionellsten, aber trotzdem einen sehr schönen! 

 

Zwei Tage später sind wir dann nach Kuranda gefahren, einem kleinen Dorf welches zwischen Atherton und Cairns liegt. Dort gibt es viele Touristenattraktionen, u.A. die Koala Gardens, das Butterfly Sanctuary, Birdsworld, die ich schon 2013 besucht habe und den Australian Venom Zoo. Dort gab es Schlangen, Spinnen, Skorpione und andere Lebewesen aus der Region. Zuerst durften wir durch den frei zugänglichen Bereich laufen, indem es extrem giftige Schlangen in Terrarien zu sehen gab. Außerdem gab es dort Frösche und Gekkos. Nachdem wir in diesem Bereich alles angeschaut hatten, sind wir wieder zu der Rezeption gegangen und ein Mitarbeiter hat uns eine private Tour durch die unzugängliche Zone gegeben. Dort durften wir dann schlangen halten und er hat uns alles mögliche über Schlangen, Spinnen, Frösche und Skorpione erzählt. Wie ihr gift wirkt, wie man Gifte in Medizin umwandelt und natürlich auch, wie man die Arten vor dem Aussterben schützen kann. Im Anschluss durften wir dann noch eine weitere Schlange halten und Fotos machen.

Die private Tour bekommt man automatisch, wenn man sich das Museum anschauen möchte und ds ist meiner Meinung nach sehr empfehlenswert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Farmarbeit - 2nd Year Visa - Backpacker Leben

G'Day ihr Lieben,

 

ich habe es geschafft nach wochenlangem herumtelefonieren an einen Farmjob für Bananen heranzukommen. Mein Ziel war es mit meinem Partner länger in Australien Zeit verbringen zu können, denn nach 3 Monaten Farmarbeit hat man die Möglichkeit sein Visum um ein weiteres Jahr verlängern zu lassen. Allerdings ist nicht alles so gelaufen wie es geplant war, aber erstmal von Anfang an:

 

Nachdem ich endlich eine Farm gefunden hatte, wollte der Manager dass ich direkt den übernächsten Tag anfange dort zu arbeiten. Das war kein großes Problem, denn ich hatte sowieso frei. Ich musste mir nur neue Arbeitsschuhe (Boots) und Arbeitskleidung kaufen. Allerdings befand sich die Farm in Mareeba und diese Stadt wird durch die Kuranda Range von Cairns getrennt. Es liegen zwischen den beiden Orten zudem eine gute Stunde Autofahrt. Deswegen haben mir die Eltern meines Partners angeboten während der drei Monate die wir geplant hatten, bei ihnen zu leben.

 

Ich habe dann die Farmarbeit ca. 4,5 Monate vor meiner angesetzten Abreise begonnen. Hier kann ich euch schonmal direkt sagen, dass dies ein großer Fehler war! Solltet ihr wirklich euer Visum verlängern wollen, beginnt so früh wie möglich mit der Farmarbeit, denn bei mir hätte nichts mehr dazwischen kommen dürfen. Kein Regen der den Arbeitsprozess gestört hätte; keine Krankheitsausfälle, da diese nicht als gearbeitete Tage eingerechnet werden; keine sonstigen Unterbrechungen; etc. ,denn auch das Visum kann bis zu 6 Wochen brauchen um bearbeitet zu werden. Gerade bei dem zwei Jahres Visum muss man mehr Zeit einplanen, da mehr geprüft werden muss als bei dem ersten und es definitiv nicht verschenkt wird!

 

Generell muss man um das Visum zu bekommen 88 Tage Farmarbeit nachweisen können. Allerdings wurde mir von dem manager erzählt, dass solange man seine ganze Zeit auf der selben Farm verbringt, man nur genaue 3 Monate arbeiten muss. Das bedeutet, dass die freien Arbeitstage mit eingerechnet werden, solange es nicht zu viele sind. Wie viele es aber letztendlich sein durften, konnte keiner beantworten.  Ich musste jeweils 10- 12h, 4 Tage in der Woche auf der Farm arbeiten (von Montag bis einschließlich Donnerstag). Der Freitag war optional. Allerdings hat jeder zusätzlich den Freitag gemacht, da keiner wusste ob man ansonsten später Probleme mit dem Visum bekommen würde und es gab zusätzlich mehr Geld. Auf meiner Farm gab einen festen Stundenlohn (Mindestlohn). Das ist sehr wichtig bei Farmarbeit! Achtet darauf, dass ihr nicht nach kg oder Stückzahl bezahlt werdet. Natürlich könnt ihr somit auch mehr Geld machen (je nachdem was ihr pflückt), aber genauso hoch stehen die Chancen kaum Geld für Knochenarbeit zu verdienen. Wenn ihr noch zusätzlich einen weiteren Job habt, wie ich zu der Zeit, empfiehlt es sich allerdings sich zu entschieden, da wenn man zwei Arbeitsplätze während der drei Monate hat nur die vollen 88 Arbeitstage gezählt werden. Das wäre sehr knapp mit meiner Zeit geworden und deswegen habe ich mich dazu entschieden mich nur auf Farmarbeit zu konzentrieren.

 

 

An meinem ersten Arbeitstag hieß es dann abrupt nach Atherton ziehen und meinen Partner erst einmal zurücklassen. Ich musste morgens um 6.30 Uhr an der Farm sein und meine neuen Schuhe bereithalten (ihr werdet wahrscheinlich auch für jeden neuen Arbeitsplatz auf einer Farm ein neues Paar Schuhe kaufen müssen. Es geht hierbei lediglich um Pflanzenkrankheiten, die die komplette Saat zerstören können). Diese wurden dann überprüft und nachdem ich sie angezogen hatte musste ich zusätzlich durch ein Wasserbecken laufen um möglich Keime zu vernichten. Von dort aus ging es dann mit extrem alten, aber irgendwie auch richtig coolen, Jeeps zum Produktionsschuppen. Nach einer halben Stunde um sieben Uhr klingelte es dann zum Arbeitsbeginn. Allen Mitarbeitern wurden ihre Jobs zugeteilt. Es gab extrem viele Backpacker, aber auch der ein oder andere Australier war dabei. Abgesehen von mir gab es dann an dem Tag noch 3 weitere Neuanfänger. Wir haben dann alle eine Einführung bekommen, musste unsere Angaben weitergeben, wurden durch den Produktionsbereich geführt und haben alle Regeln und den Ablauf von Bananenproduktion kennengelernt.

 

Direkt danach wurden wir zu unserem ersten Job geführt. Dort mussten dann bis zum Schichtschluss Plastiktüten falten. Zwischendurch hatten wir insgesamt 45 Minuten Pause auf den ganzen Tag verteilt. Die Arbeit ging einem ziemlich in den Rücken, denn mann musste auf einer Stelle stehen. Sobald man den Platz wechseln wollte, oder angefangen hat zu reden, war es sehr wahrscheinlich eine Verwarnung zu bekommen.

In den weiteren Tagen musste ich dann die Plastiktüten weiter falten, die Toiletten reinigen, riesige schwere Bananenhände in den Wasserbecken anheben und auf Druckstellen prüfen, 40kg Tonnen entleeren, Eisenwagen in die Produktionshalle schieben, etc.

 

Das kontinuierliche stehen war wirklich sehr schmerzhaft für meinen Rücken. Allerdings konnte ich mich zu Beginn damit abfinden. Was mich aber mehr störte, war der psychische Druck den die Manager auf einen ausübten. Beim trinken wurde man sehr oft mit musternden Blicken angeschaut. Andauernd wurden etliche Mitarbeiter angeschrieen. Teilweise vor versammelter Mannschaft. Beleidigungen und Kündigungsdrohungen gehörten quasi zum Alltag. Man fühlte sich einfach wie ein Tier. Ich persönlich wurde nicht angeschrieen, aber alleine dass anderen mit der Kündigung gedroht wurde, die fast ihre 3 Monate auf der Farm verbracht hatten, schmiss bei mir Fragen auf: Was wenn ich fast meine Zeit abgearbeitet hätte und wäre dann entlassen worden? Zudem stand man die ganze Zeit unter Druck, gerade weil man Angst hatte etwas falsch zu machen. Wurde jemand gekündigt, standen am nächsten Tag wieder 3 neue Backpacker an der Türschwelle. Deswegen gab es auch keine zweiten Chancen. Wenn man nicht schnell genug war, oder den Managern deine Nase nicht gepasst hat, konnte man gehen. Sogar Muskelprotzen haben gekündigt, weil die Arbeit teilweise einfach unzumutbar war. 

Nach ein paar Woche hatte ich mich dann auch dafür entschieden zu meinem alten Job zurückzukehren. Dort wurde ich wieder direkt eingestellt und wieder liebenswert aufgenommen. Ich wollte nicht meine Gesundheit und die letzten Monate mit meinem Partner riskieren. Im Nachhinein habe ich zusätzlich noch herausgefunden, dass an dem selben Tag an dem ich meine Kündigung eingereicht hatte, noch 10 weitere Leute das gleiche getan haben. Ich habe mich sehr sehr schwer mit dieser Entscheidung getan und habe lange gebraucht um diese Entscheidung zu treffen, aber ich habe sie bis zum heutigen Tag nicht bereut.

 

So, das war meine Erfahrung zu dem Thema Farmarbeit in Australien. Ich denke es ist Glückssache was für eine Farm ihr erwischt. Ich hatte nunmal keins ins dieser Angelegenheit. Wichtig ist nur, dass ihr euch wohlfühlen musst bei dem was ihr tut. Lasst euch genügend Zeit bei der Suche und recherchiert ebenfalls über die Farm.

Wenn ihr Fragen zu diesem Thema habt, schreibt mich gerne an.

Mount Garnet - Aussie Ostern, Pferderennen und Stierreiten

G'Day ihr Lieben,

 

vergangenes Wochenende war einfach wundervoll. Wir haben Ostern unter dem freien Sternenhimmel neben dem Lagerfeuer in Mount Garnet verbracht.

 

Am Freitag Morgen ging es los: von Cairns nach Atherton und von dort aus direkt zu Mount Garnet, einem kleinen Dorf im tieferen Queensland, ca. 2,5h von der Küste.  Mit dem vollgepackten Auto über ,,Dirtroad'' und letztendlich zum ,,glamping'' (glamorous camping) in der Familienhütte meines Partners- einfach eine wunderschöne Erfahrung.

 

Der Weg über die Atherton Tablelands war atemberaubend. Eine grüne Hügellandschaft mit Vieh und ab und zu ein paar Häuser. Nachdem wir Ravenshoe erreicht hatten, änderte sich die Landschaft von grün zu braun- rot. An den Straßenseiten sah man nun Termitenhügel und Eukalyptusbäume in rot- brauner Erde, anstatt Palmen und weitere grün- blühende Pflanzen. Je länger wir fuhren, desto mehr wurden wir von Outback umgeben.

 

 

 

 

 

Als wir ankamen waren bereits alle dort und ich habe erstmal eine Tour bekommen. Nachdem wir unseren Schlafplatz in einem Ute organisiert hatten, lud das Wetter zum Golfen ein. Ich habe dann herausgefunden, dass golf eine beliebte Sportart in Australien ist und habe es erstmal von meinem Partner gezeigt bekommen. Nachdem er mir die Basics beigebracht hatte ging es auch schon los. Der Golfplatz war riesig und bot gleichzeitig die Strecke für Pferderennen dar. Nach ein paar Löchern war es dann auch noch Abend und es wurde dunkel.

Umzingelt von Eukalyptus- und weiteren stereotypischen australischen Bäumen konnten wir den Sonnenuntergang genießen. Am Abend gab es dann eine Runde am Lagerfeuer mit viel selbst gemachter Musik.

Auch die Nächte im Ute waren unvergesslich! Es war zwar sehr kalt, aber der Sternenhimmel dafür umso schöner! 

 

Der nächste Morgen war sehr kühl. Nachdem ich mich aber am Kamin aufwärmen und eine heiße dusche nehmen konnte, wurde es allmählich wärmer.  Uns waren am Tag zuvor ein paar Lebensmittel im Camp ausgegangen, so mussten wir in die 30 Minuten entfernet Stadt nach Inner Hot Springs fahren um Nachschub zu kaufen. Dort haben wir es uns aber erst einmal gut gehen lassen, denn die Stadt ist für ihre heißen Quellen bekannt. In dem einen Moment ist es angenehm warm, im nächsten extrem heiß und dann richtig kalt. Es war sehr interessant sich an der Quelle entlang zu tasten und falls ihr irgendwann mal die Möglichkeit habt Inner Hot Springs zu besuchen oder ihr die Stadt bei der Durchreise abpasst, empfiehlt es sich einen kleinen Stop einzulegen.

Nach dem Einkaufen ging es wieder zurück durch die verlassene Landschaft Australiens zum Familiencamp.

Bevor es anfing zu regnen, hatten wir uns dazu entschieden noch einmal den Golfplatz besuchen zu gehen und haben erneut ein paar Löcher gespielt. Als uns dann aber die ersten Regentropfen erreichten waren wir erst einmal von etwas ganz anderem abgelenkt. Direkt vor unseren Augen hatte sich ein riesiger Regenbogen gebildet und in der Ferne erstrahlte ein zweiter, der immer stärker wurde. Als diese erloschen, entschieden wir uns dafür wieder ins Camp zu gehen. Dort angekommen, spielten wir bis tief in die Nacht Musik.

 

Am Sonntag kam dann für die kleinen Mitglieder der Familie der Osterhase und brachte ganz viel Schokolade. Nachdem wir uns mit Kaffee und Tee wieder aufgewärmt und gefrühstückt hatten, hieß es für meinen Partner und mich: Rückreise antreten. Wir hatten noch vor ein wenig Sightseeing auf dem Rückweg zu betreiben und entschieden uns somit gegen frühen Mittag das Camp zu verlassen. Auf unserer Tour zurück haben wir dann die wunderschönen Millstream Falls, Ravenshoe und Herberton besucht und hatten eine gemütliche Rückreise nach Cairns.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ungefähr zwei Wochen später ging es dann erneut zu Mount Garnet. Dieses Mal allerdings wegen der jährlichen Races. Dort fanden dieses Jahr zwei Tage lang Pferderennen und einen Tag lang Stierreiten statt. Wir sind am Freitag den 28.04.2017 spät am Abend angekommen, damit wir den zweiten Tag der Pferderennen richtig genießen konnten. Am 29.04. fand dann der offizielle große Tag der Rennen statt, an dem man sich für die Tradition ,,Fashion on the Fields'' bewerben konnte. Dort werden die schönsten Race- Outfits gewählt und es werden Teilnehmer in verschiedenen Kategorien gekrönt. Auch wir haben uns ein wenig herausgeputzt, aber nur zum vergnügen. Nachdem wir auf dem Platz angekommen waren, haben wir direkt mit gewettet und auf Pferde gesetzt. Natürlich nur eine kleine Summe und auch nur damit ich sehen konnte, wie so ein Pferderennen funktioniert. Dann fing auch schon das erste Rennen an und ich muss sagen, dass es wirklich interessant war. Allerdings habe ich wirklich gehofft dass keines der Pferde stürzt, da sie ansonsten bei Brüchen erschossen werden... Das ist auch der Aspekt den ich nicht gut an Pferderennen finde, aber da gibt es viele geteilte Meinungen. Ansonsten muss ich sagen war es eine schöne Erfahrung! Wir hatten viel Spaß mit unserer Gruppe und dieser Tag wird unvergesslich bleiben. 

In der selben Nacht gab es dann eine Gatsby (1920er) Geburtstags Party, wofür sich alle im Camp verkleidet haben. Wir haben dann die ganze Nacht lang Musik gespielt und ein paar Leute waren am nächsten Morgen als mein Partner und ich wieder wach wurden immer noch am spielen. Ich denke mal ich kann jetzt behaupten, dass ich alle Aussie- Klassiker wenigstens einmal im Leben gehört habe! :D Nach dem Frühstück ging es dann mit Picknick Decke in die Stierarena. Dort haben wir uns einen der begehrten Schattenplätze gesichert und konnten für Stunden die Cowboys auf ihren Pferden und die Stierreiter betrachten. Ich muss sagen dass ich dieses Event sogar noch interessanter als die Pferderennen fand. Die Raffinesse Stiere mit einem Lasso zu Fall zu bringen und das Vertrauen der Cowboys in ihre Pferde war einfach klasse! Auch der Mut und die Kondition die dahinterstecken um auf einem Bullen zu reiten sind beachtenswert! Allerdings muss ich an dieser Stelle sagen, dass dieses Event für Tierliebhaber wahrscheinlich eher ungenießbar ist. Meiner Meinung nach sollte man es aber trotzdem mal gesehen haben. 

 

Am Abend vom 30.04. ging es dann wieder gemütlich zurück in die tropische Heimat Cairns. 

 

 

 

 

 

 

 

Anzac Day - Babinda Boulders, Waterfalls & Skywalk

G'Day ihr Lieben,

 

am 25.04.2017 zum ANZAC Day sind mein Partner und ich ins Auto gestiegen und haben einen spontanen Tagestrip durch die Cairns Gegend gemacht. Unser erstes Ziel waren die Babinda Boulders. Wunderschön geformte Felsbrocken, als seinen sie von Menschenhand, umgeben von kristallklarem Wasser. Schwimmen gehen dufte man auch aber dafür war es uns ein wenig zu voll und auch ziemlich kalt. Deswegen haben wir lieber den Waldweg gewählt. Von dort aus ist man entlang des Wassers gelaufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend sind wir in Richtung Innisfail weitergefahren und haben an Wasserfällen angehalten die. Nach einer riesigen Umleitung und ca. einem Kilometer Fußweg durch den Regenwald zum Wasserfall selbst, haben wir realisiert dass wir alles richtig gemacht haben. Es gab insgesamt drei Stopps von denen aus man den Wasserfall betrachten konnte. Ich denke einfach dass in diesem Post die Bilder mehr sprechen sollten als die Worte. 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir den Wasserfall begutachtet hatten, ging es weiter. Dieses Mal hoch in die Tablelands. Dort sind wir an einem Teefeld vorbeigekommen. So grün wie dieses Feld habe ich kaum etwas in meinem Leben gesehen! Die Farm hatte ebenfalls Tee zum Verkauf und so haben wir richtig guten, aber günstigen Tee bekommen! Auf dem Weg in die Tiefen der Atherton Tablelands sind wir dann auf den Skywalk gestoßen. Wir haben uns dann entschieden Tickets zu kaufen und konnten über den Regenwald laufen und die Schönheit der Natur von Far North Queensland genießen! 

 

 

 

 

 

 

Der Urlaub im Urlaub: Airlie Beach & Whitehaven Beach

G'Day ihr Lieben,

 

während unseres gemeinsamen Urlaubs sind mein Partner und ich in den Süden gefahren. Dort haben wir eine Tour zu den Withsundays und dem Whitehaven Beach gebucht.

 

Am 27.06.2017 mussten wir dazu um 7 Uhr morgens am Port Airlie, in Airlie Beach sein. Schon als wir noch im halb dunklen die Stadt betraten, habe ich mich in die wunderschöne Straße mit dem atemberaubenden Meerblick verliebt. Auch die Architektur dort wich eher von dem ab was ich von Australien bereits kennengelernt hatte. Doch ist mir aufgefallen das Airlie hauptsächlich eine Touristenstadt ist. Überall gab es Hotels, Hostels und weiteres.

Da Anfang 2017 ein starker Sturm die Küste Airlies verwüstete, war die Natur nicht so wie immer, der Blick auf die Berge vom Hafen aus war trotzdem sehr schön!

 

Gegen 7.30 Uhr wurden wir dann zum boarden aufgerufen und wir konnten den perfekten Platz im Boot ergattern. Wir saßen draußen halb geschützt von einer Plane, aber haben trotzdem noch leichten Wind abbekommen und hatten den freien Blick aufs Meer. Die Bootsfahrt dauerte ungefähr 2 Stunden und nach einem kleinem Stopp auf Hamilton Island ging es dann gleich weiter zur Whitehaven Bay. Das Boot hielt dann in der nähe des Strandes. Dadurch dass das Wasser sehr niedrig war und sich zusätzlich noch Riff unter uns befand konnten wir nicht weiter mit dem großen Boot fahren und wurden auf kleine umverfrachtet. Nach einem kleinen Fußmarsch durch das Wasser hatten wir dann die Insel erreicht. Ich kann euch sagen, dass ich noch nie in meinem Leben so weißen Sand gesehen habe! Anfangs erschien er etwas gelblich, denn es war ein wenig bewölkt und der Sturm wurde größtenteils von Whitsunday Island abgefangen. Hier konnte man die Sturmschäden noch klarer erkennen als in Aralie Beach, aber wenn ich ehrlich bin, hat diese Katastrophe nur ein weiteres wunder erschaffen. Auf einer Seite hatte man nun zerstörte Bäume und gelblichen Sand und auf der anderen Kristall klares Wasser und papierweißen Sand. Mein Partner und ich hatten uns dann dazu entschieden den ganzen Strand abzulaufen. So haben wir insgesamt eine Strecke von 10km an diesem Tag zurück gelegt. Je weiter wir uns von allen Booten entfernten, desto weißer und unberührter wurde der Strand und der Himmel befreite sich von allen Wolken. Letztendlich hatten wir Kilometer weiten Strand für uns ganz alleine.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Ende unserer Halbtagstour haben wir alles perfekt abpassen können und ebenfalls einen guten Sitzplatz bekommen. Nach einem weiteren Stopp auf Hamilton Island ging es dann zurück zu Airlie Beach, wo wir ein kleines Dinner- Date hatten.

Daintrees - unter Krokodilen

G'Day ihr Lieben,

 

heute, am 06.07.2017 hieß es: Früh aufstehen. Mit dem Boot im Schlepptau ging es dann von Atherton über Mareeba und Port Douglas zum Daintrees, einem riesigen Fluss der ins Meers mündet. Zunächst mussten wir das Boot über die Rampe ins Wasser bekommen, ohne an sich ins Wasser zu gehen, denn der Daintree River ist nur so überfüllt von Salzwasserkrokodilen. Das lieft auch problemlos und wir konnten direkt durchstarten. Innerhalb der ersten paar Minuten haben wir ungefähr 4 der mächtigen Reptilien gesehen und ich muss sagen, dass mein Respekt dieser Tiere gegenüber noch einmal um das zehnfache gestiegen ist. Für mich war es immer unvorstellbar, dass es wirklich Krokodile im Meer und in den Flüssen gibt...

Das Wasser des Flusses war an diesem Tag sehr still und somit konnten wir die Geschwindigkeit des Bootes komplett ausnutzen. Allerdings mussten wir acht auf Sandbänke geben, denn dadurch dass der Fluss ins Meer mündet, ist die Tiefe des Wassers sehr unregelmäßig.

 

Wir sind dann zuerst in kleine Mangroven Stücke gefahren, um haben unsere Krebsfallen abgeworfen. Gerade in schlammigen Gegenden fühlen sich die Krabbler nämlich besonders wohl. 

Nach einiger Zeit, nachdem wir alle Fallen platziert hatten, kamen wir dann an der Mündung des Meeres an. Dort haben wir die Angelruten herausgeholt und versucht Fische zu fangen. Leider erfolglos, aber dafür gab es auf dem Rückweg eine richtige Krokodilparade. Überall konnten wir riesige Krokodile liegen sehen! Sobald wir aber an ihnen vorbei fuhren, ließen sie sich ins Wasser gleiten und verschwanden. Dies war besonders gruselig, als wir die Krebsfallen wieder aus dem Wasser ziehen mussten und dem Wasser sehr nah gekommen sind... Glücklicherweise hatte es aber an diesem Tag keines der Krokodile auf uns abgesehen und so konnten wir wieder gemütlich das Boot auf den Autoanhänger laden und es ging innerhalb von 2,5h wieder zurück in die Tablelands nach Atherton.

 

Es ist einfach erstaunlich, was Australien alles zu bieten hat!

 

 

Trennungsschmerz - ein Abschied der härtesten Sorte

G'Day ihr Lieben,

 

am 08. Juli war ein unbeschreiblich harter Tag.

Ich betitele ihn sogar als den bisher schwierigsten Tag meines Lebens. Es hieß nämlich Abschied nehmen. Von meinem Partner, seiner Familie und sehr guten Freunden.

Tschüss zu sagen war noch nie einer meiner Lieblingsdinge, aber an diesem Tag habe ich gemerkt, wie sehr ich in dem Jahr in Australien verwurzelt bin.

Enige denken sich jetzt vielleicht, wie man sich innerhalb eines Jahres so heimisch fühlen kann, aber ich kann es euch erklären. Stellt es euch so vor: Ihr findet einen Platz in dem ihr euch sehr wohl fühlt mit eurem Partner, der euch das wichtigste auf Erden geworden ist und einer zweiten wunderbaren Familie die euch so akzeptiert, wie ihr seid und fast so ist wie euer Eigen. Würdet ihr gehen wollen? Bestimmt nicht!

Als ich 2013 nach meinem Schüleraustausch in den Flieger steigen musste, fühlte es sich nicht ganz so schlimm an. Es war schade dass die Zeit so schnell vorbeigegangen war, aber umso schöner war es zu wissen, dass man wieder nach Hause kommt.

Diesmal fühlte es sich aber ganz anders an. Natürlich hatte ich mich auf meine Familie und Freunde in Deutschland gefreut, aber trotz alledem fühlte es sich an als würde ich von der anderen Hälfte, die in der ich leben möchte, zwangsmäßig weggerissen. Ich musste gehen, aber wollte es nicht.

Natürlich hatten mein Partner und ich Zeit viel über diesen Moment nachzudenken und er kam auch nicht spontan, jedoch verging die Zeit bis dorthin viel zu schnell und so wirklich vorbereiten auf eine Verabschiedung kann man sich ja auch nicht.

Wir haben es dann so genommen, wie es kam, es versucht ein wenig in den Schatten zu stellen und unsere letzten Tage miteinander genossen.

 

Als es dann am 07.07.2017 eine Abschlussfeier für mich gab, die mein Partner und seine Familie für mich organisiert hatten, hatte ich die Möglichkeit meinen ganzen Dank an alle auszusprechen.

Wir haben gefeiert und geweint, bis spät in den Abend hinein. Anschließend sind alle über Nacht geblieben und haben bis auf den Abschiedsmoment am folgenden Tag gewartet. Es war ein ganz komisches Gefühl vorübergehend ,,Goodbye'' sagen zu müssen. Irgendwie fast schon befremdend. Es fühlte sich einfach nicht richtig an.

Als mein Partner mich dann zum Flughafen gebracht hatte, fing die Nervosität bei uns beiden an. Man wollte jede Minute bis zum Limit auskosten und als dann auch noch der Flug ein wenig nach hinten verschoben wurde, waren alle verärgert, außer wir. Es löste bei uns sogar einen kleinen Glücksmoment aus. 30 Minuten mehr für uns. Natürlich hatte ich noch genug Wartezeit bis zu meinen nächsten Anschlussflug, deshalb konnten wir uns, naja entspannt ist hier nicht das richtige Wort, aber erleichtert hinsetzten.

Als die Zeit dann aber natürlich schneller vorüberging als wir es wollten, kam es zu dem Moment, den wir beide seit Wochen gefürchtet hatten. Ich musste Boarden. Wir warteten uns laßen jeden erdenklichen Passagier an uns vorbeilaufen, bis wir es nicht mehr aufschieben konnten. Küsse, Umarmungen und Worte, aber nichts konnte dem Schicksal einen Strich in die Rechnung machen. Wir mussten uns nun räumlich trennen. Mit Wiederwillen schritt ich langsam in Richtung Boarding- Schranke, meinen Partner an der Hand. Bis er mich loslassen musste...

Dieses Gefühl, nun nicht mehr zusammen sein zu können, aber unbedingt zu wollen. Sich wohl zu fühlen, wo man gerade ist, aber gehen zu müssen. Zurückrennen wollen um auch nur eine weiter Umarmung zu bekommen... aber es ist nicht möglich.

 

Nun stand ich dort. Auf der anderen Seite meiner zweiten Hälfte. Weinend und verzweifelt. Einen letzten Blick wagen, oder nicht? Je mehr man schaut, desto schmerzvoller wird es. Trotzdem wage ich immer wieder Blicke, bis ich letztendlich gehen muss.

 

Dieses Gefühl möchten weder mein Partner und ich noch einmal durchlaufen müssen. Wir sind der Meinung, dass es nichts schlimmeres gibt, als von einander getrennt zu sein.

Mittlerweile sind ein paar Wochen seit diesem Ereignis vergangen, aber ich kann noch genau fühlen, wie es war, meinen Partner vorübergehend gehen lassen zu müssen. Jetzt dauert es noch eine Weile, bis ich ihn endgültig in meine Arme schließen kann und nie wieder gehen lassen muss.

Fliegen von Australien als Backpacker

G'Day ihr Lieben,

 

am 08.07.2017 ging es mit dem Flieger zurück von Cairns nach Düsseldorf. Um ganz ehrlich zu sein zählt fliegen nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, denn ich fühle mich wohler dabei wenn meine auf Füße echtem Untergrund stehen. Trotzdem bin ich schon sehr oft geflogen und hatte bisher auch immer sehr entspannte und schöne Flüge, ohne viele Turbulenzen oder jeglichen Komplikationen. Genauso verlief auch der Rückflug von Australien nach Deutschland. Besonders bei Langstreckenflügen empfiehlt es sich auf gute Fluggesellschaften zu setzten, denn diese garantieren dir so gut wie immer den benötigten Komfort. Natürlich befindet man sich dann in einer anderen Preisklasse, aber ob man jeden Service im Flug inklusive hat, oder für jede kleinste Leistung extra bezahlen muss, kommt man letztendlich sowieso auf eine vergleichbare Summe.

Ich habe mich wie immer auf Qantas und Emirates verlassen und wurde nicht enttäuscht! Ganz im Gegenteil. Die Sitzplatzverteilung war grandios, denn es wurde immer sicher gestellt, dass wenn ein Platz frei war, Passagiere nur an das Fenster und an den Gang gesetzt wurden. Der Service hat wie immer gestimmt und auch der Komfort und die Ausstattung waren toll! Es gab viele Filme auf dem Platzeigenen Bildschirm, Decken, Kopfhörer, Kissen und die Verpflegung war ebenfalls sehr gut! Es wurde sicher gestellt, dass man regelmäßig Mahlzeiten bekam. Diese waren frei wählbar und die Gerichte vielfältig.

Es gab nichts auszusetzen und der Flug war trotz meiner Einstellung zum fliegen sehr komfortabel und bequem.

 

Aber jetzt mal zum persönlichen.

Morgens gegen.. ich glaube 10 Uhr, sind mein Partner und ich zum Cairns Flughafen gefahren. Über den Abschied habe ich ja bereits im letzten Beitrag geschrieben. Von dort aus ging es in einer Qantas Maschine bis nach Melbourne. Auf dem Weg saß ich neben einer australischen Deutschlehrerin, was auch mal sehr interessant war!

 

In Melbourne angekommen, hatte ich noch gute 3 Stunden (durch Verspätung in Cairns) Wartezeit. Diese haben sich wirklich wie Kaugummi gezogen, aber das war auch sehr gut, da ich dadurch viel Zeit hatte um mit meiner zweiten Hälfte zu quatschen. Dann kam die Große Herausforderung, der 14h Flug von Melbourne nach Dubai Airport. Kein Telefonieren trotz Herzschmerz. Aber trotzdem ging die Zeit relativ schnell um, da ich eine super liebe Sitznachberin hatte und wir nur zu zweit in einer Dreierreihe saßen. Wir hatten sehr viel Gesprächsstoff und viel Platz um uns breit zu machen. So wurden die 14h einfach durchgeschlafen.

Kaum in Dubai angekommen, mussten wir uns schnell verabschieden, da mein Flug innerhalb von 30 Minuten abhob. Ich wurde dann noch an der Flughafenkontrolle herausgezogen, da irgendetwas gepiept hatte (ich weiß bis heute nicht was) und musste somit ein wenig zum Gate hetzten... Nach einem Jahr Australien sieht und nimmt man das aber alles lockerer, aber natürlich gab es auch wieder Deutsche, die auf sich aufmerksam gemacht haben. Das war relativ lustig, denn ich kann mittlerweile bestätigen, dass einige Vorurteile deutschen gegenüber definitiv stimmen! Der Dubai - Düsseldorf Flug war sehr entspannt. Ich hatte Internet, konnte also so mit meinem Freund Telefonieren und zudem noch eine ganze Reihe für mich selbst!

 

Die Flüge waren wirklich gut und nachdem ich in Deutschland angekommen war muss ich zugeben, war ich auch nicht erschöpft! Von dort aus ging es dann zurück ins deutsche Zuhause und mehr spannendes gibt es auch nicht wirklich zu erzählen.

 

 

Ich bin zurück nach einem Jahr Work & Travel

G'Day ihr Lieben,

 

ich bin jetzt schon wieder seit ca. 2 Monaten in Deutschland. In der Zwischenzeit hat sich viel getan. Zuerst habe ich wieder Arbeit gesucht und arbeite mittlerweile in zwei Teilzeitstellen.

Es fühlt sich wirklich so an, als wäre ich schon wieder seit einer Ewigkeit hier und kann es kaum erwarten wieder gehen zu können. Wohin? Ich glaube das ist selbsterklärend! Allerdings stehen aber auch noch viele weitere Ziele auf meiner Reiseliste. Ich kann es also kaum erwarten euch überall mit hinzunehmen!

 

Gibt es denn schon feste Pläne für eine neue Reise? Ja, also fast.

Meine nächsten Entscheidungen sind schon getroffen und bald wird auch alles in Angriff genommen. Allerdings werde ich diese Informationen erst einmal für mich behalten und euch später damit überraschen. 

 

Nun dachte ich mir, wäre es vielleicht ganz schön, wenn ich euch noch etwas über meine Ankunft verrate und das Wiedersehen mit meiner Familie und meinen Freunden nach einem Jahr. Eigentlich wollte ich alle überraschen, aber das hat leider nicht funktioniert, wie ich es mir ausgemalt hatte, denn ich musste meinen Eltern sagen, wann ich den Rückflug buchen wollte, da sie ihn mir bezahlt haben. Das war nämlich noch mein Geschenk zu dem bestandenen Abitur in 2016. Also viel mein Papa schon mal weg. Irgendwie hat meine Mama es dann auch herausgefunden und somit ging es nur noch darum meinen Bruder und meine Freund Ecu überraschen. Die dachten nämlich, dass ich mein Visum verlängern konnte und erst viel später wiederkomme. Naja, eben falsch gedacht. Leider waren dann genau zu dieser Zeit die meisten meiner Freund ein Urlaub, sodass ich sie erst später wiedersehen konnte. Meine Eltern und ich haben dann geplant, dass ich an dem Wochenende nach dem Geburtstag von meinem Bruder wiederkomme, da er an diesem mit der Familie gefeiert hat. Er hatte natürlich mit nichts gerechnet und sich riesig gefreut, als er in mein Zimmer kam, weil er ,,etwas holen musste'' und ich plötzlich vor ihm stand. Diese Überraschung war wirklich gelungen. Das war dann auch so das spektakulärste was so passiert ist und seitdem versuche ich mich wieder in Deutschland einzuleben. Ganz so leicht fällt mir das nicht, da ich jetzt erstmal merke, wie viel ich mir von der Aussie - Kultur und meinem Partner angenommen habe... Aber wie gesagt, die nächste Reise ist schon geplant und ich kann es weniger als kaum erwarten!

 

 

TFN (Steuernummer) und Tax Back (Steuererklärung) für Backpacker

G'Day ihr Lieben,

 

im Juli hat das ,,Tax Year'', bzw. Steuerjahr von 2016 in Australien geendet und das von 2017 begonnen. Deswegen geht es heute mal um die Steuernummer und die Steuererklärung.

 

 

In Australien is man verpflichtet, sobald man arbeitet, Steuern zu zahlen. Dafür muss man zu Arbeitsbeginn eine Steuernummer beantragen bzw. besitzen. Dies gilt für alle Menschen, die in Australien arbeiten und nicht extreme Summen an Steuern abtreten möchten. Also auch für dich wenn du Work & Travel machst und arbeiten möchtest. Die Steuernummer (Tax File Number, kurz: TFN) kannst du ganz einfach Online beim ,,Australian Taxation Office'' beantragen und sie ist kostenlos. Als ,,nicht Staatsbürger Australiens'' brauchst du dazu nur eine Meldeadresse (die meisten Hostels bei denen du zuerst in Australien ankommst erklären sich dazu bereit, dass du ihre Adresse angeben darfst) deine Reisedaten (Reisepass, etc.) und musst die Steuernummer für ,,Foreign passport holders, permanent migrants and temporary visitors'' beantragen. Das Taxation Office schickt dir dann innerhalb von 28 Tagen deine TFN zu. Wenn du direkt nach deiner Ankunft arbeiten möchtest geht das auch. Entweder beantragst du deine Steuernummer vor Ankunft in Australien (da habe ich aber keine Erfahrungen mit gemacht) oder du reichst deine TFN innerhalb von einem Monat bei deinem Arbeitgeber nach. Das stellt dann auch kein Problem dar. Stand September 2017.


Sobald du eine Steuernummer besitzt, zahlst du natürlich weiter Steuern, aber die Höhe wird dann von deinem Wochenlohn bestimmt. Verdienst du weniger als die Mindestgrenze, musst du gar nichts zahlen. Wenn du Farmjobs machst, wirst du mehr zahlen müssen, aber zum Ende des Jahres nochmal eine schöne Summe heraus bekommen! Dieses Jahr zum 01. Januar 2017 haben sich viele Regeln geändert. Hier nochmal ein Link zum nachlesen: ato.gov.au/working-holiday-makers.

 

In Australien ist man dazu verpflichtet eine Steuererklärung abzugeben. Dies kann man von dem 01. July bis Oktober tun. Dazu muss man seine sogenannten ,,Payslips'', bzw. ,,Group Certificates'', also Zusammenfassungen über den Gesamtverdienst und der bereits gezahlter Steuern, jeder seiner Jobs einreichen. Diese werden einem von jedem Arbeitgeber bis zu dem 15.07 jeden Jahres zugeschickt. Hat man also 5 Arbeitgeber gehabt, muss man auch fünf Abrechnungen (ich weiß nicht ob man sie wirklich Abrechnungen nennen kann) einreichen.

 

Man hat die Möglichkeit dies einfach Online zu machen. Allerdings kann man auch zu Steuerberatern  (,,Tax Agents'') gehen und sich helfen lassen. Ich hatte mich für die Hilfe entschieden, da mein Fall etwas schwieriger war. Schließlich hatte ich auch noch vor den Regeländerungen in 2017 gearbeitet. Für den ganzen Prozess musste ich insgesamt AUD119 bezahlen (für Backpacker ist es immer mehr, da man ja viel mehr Dokumente zu bearbeiten hat) aber hatte dadurch überhaupt keine Probleme und alles ist Stressfrei von der Bühne gegangen. Zudem hat es sich auch gelohnt, wenn ich bedenke wie viel Geld ich am Ende vom Staat wieder bekommen habe. Hier ist mein Tax Office in Atherton, welches ich wärmstens empfehle. Ihr könnt euch auf einen professionellen und zuverlässigen Service einstellen.

 

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig helfen. Wenn ihr weiter Fragen habt, schreibt mich gerne an! Ich weiß wie verwirrend dieser Papierkram zu Beginn sein kann!

Rückflug buchen bei STA Australien

G'Day ihr Lieben, 

 

in vorherigen Posts hatte ich euch erzählt, wie genau ich meinen Hinflug (hier geht es zum entsprechenden Post) gebucht hatte, wie er war (hier) und wie mein Rückflug nach Deutschland (hier!) abgelaufen ist. Allerdings habe ich ausgelassen, wie ich meinen Rückflug überhaupt bekommen habe! Deswegen dachte ich, hole ich dies mal heute nach. 

 

Das Buchen des Rückflugs war schon irgendwie ein heikles Thema, da ich nicht zwingend wieder zurück wollte. Aus diesem Grund habe ich auch sehr lange auf mich warten lassen, bis ich ihn dann letztendlich zwei Monate vor Abflug gebucht habe. Zu diesem Zeitpunkt waren die Flüge der meisten Gesellschaften dann natürlich schon teurer. 

Ic hatte mich im Voraus immer Mal wieder über die Kosten Up-To-Date gehalten, wollte eigentlich direkt von der Seite einer Airline buchen, aber hatte mich dann doch dazu entschieden nach STA in Cairns zu gehen und von dort aus alles zu regeln.

 

Das habe ich dann auch gemacht. Mit meinem Partner im Schlepptau ging es zu STA Backpacker in Cairns. Eine sehr schöne, kleine und gemütliche Filiale des Spitzenreiters. Wir mussten auch auf nichts und niemanden warten und sind direkt drangekommen. Unser Berater, Josh, ist dann mit uns verschiedene Flüge durchgegangen. Einige waren im Vergleich zu anderen ziemlich günstig, hatten dann aber auch mehrere Zwischenstopps und eine allgemein längere Reisezeit. Deswegen habe ich mich letztendlich dazu entschieden einen etwas teureren Flug von Qantas zu buchen. Er ging von Cairns-Melbourne-Dubai-Düsseldorf und das auch noch innerhalb kürzester Zeit. Das bedeutete aber gleichzeitig, dass die Zeit zum Umsteigen sehr gering war (das war aber kein Problem, da ich mich mittlerweile in Dubai etwas auskenne).  

Was mich ein wenig gewundert hat, ist, dass ich keinen Reisepass, oder sonstige Identifikation vorzeigen musste. Ich habe also nur bezahlen müssen und dann direkt meine Buchungsunterlagen bekommen. 

 

Auf dem Weg nach draußen haben wir dann günstige Flüge nach Europa in der Weihnachtszeit gesehen und sind dann einen Tag später geradewegs zurück zu Josh und haben einen Flug nach Deutschland für meinen Partner gebucht.  

 

Für meinen Flug mit Qantas und Emirates habe ich jetzt umgerechnet ungefähr €1500 bezahlt.. one way. 

Das ist natürlich sehr teuer und ich wäre günstiger dabei gewesen, hätte ich den Hin- und Rückflug gleichzeitig in Deutschland gebucht. Da ich aber nicht wusste, wie lange ich in Australien bleiben wollte und konnte (ein, oder zwei Jahre), und ich nicht immer umbuchen wollte, hatte ich damals nur den Hinflug gebucht. Im Nachhinein kann ich euch aber eher empfehlen alles gleichzeitig zu buchen und euer Rückflugticket als flexibles Ticket zu buchen. 

Allianz Auslandskrankenversicherung im Test

G'Day ihr Lieben,

 

während meines Jahres im Ausland war ich natürlich  Krankenversichert, denn gerade bei einem längeren Aufenthalt ist dies sehr wichtig. Je länger mann weg ist, desto höher eben auch die Wahrscheinlichkeit krank zu werden und eine Versicherung zu brauchen. 

 

Ich bin wirklich froh darüber, dass ich eine Krankenversicherung ohne Selbstbehalt abgeschlossen hatte, bevor es los ging. Hier mehr zu den Grundinformationen. Leider hatte ich Gesundheitlich in meinem Auslandsjahr nicht so ein Glück und musste des öfteren zum Arzt und sogar ins Krankenhaus.

Das erste mal hatte ich Beschwerden im Bereich einer vorherigen Operation (ca. 1 Monat alt). Damals war es mitten in der Nacht und ich wurde von Maren und meinem Partner ins Krankenhaus gebracht. 

Wir mussten insgesamt dort um die 3-4 Stunden warten und am Ende konnte die Ärztin nichts genaueres feststellen. 

Es wurde auch nicht viel getestet und mir wurden freiverkäufliche Schmerzmittel gegeben, da die Ärztin keine hohen Kosten entstehen lassen wollte. Der Preis lag dann letztendlich bei ca. $550 ... Die Rechnung habe ich dann direkt bei der Allianz eingeschickt und sie wurde innerhalb kürzester Zeit beglichen. 

 

Ein paar Wochen später hatte ich dann den Autounfall auf der Gillies Range. Dort wurde ich dann von dem Rettungsdienst ins gleiche Krankenhaus gebracht und es wurden jegliche Scans und Tests gemacht. Dadurch, dass ich aber nicht an dem Unfall Schuld war, hat die Allianz sich, nachdem ich die Rechnung erhalten und eingeschickt hatte, sich an den Verursacher wenden wollen. Dies hat aber nicht funktioniert, da seine Versicherung nicht mit meiner verhandeln wollte. So hat mich letztendlich das Krankenhaus nach einem Monat angerufen und gefragt, ob ich Neuigkeiten hätte und wüsste, wann die Allianz das Geld überweist. Nachdem ich dann dachte, die Rechnung wäre endlich bezahlt, erhielt ich wieder einen Anruf vom Krankenhaus und als ich wieder in Deutschland angekommen war, konnte ich es endlich ganz abklären! Es hat fast 10 Monate gedauert, bis sie es dem Krankenhaus endlich gezahlt haben! 

Das war wirklich ein langwieriger Prozess... ich musste viele male hinterher telefonieren und es hat sehr lange gedauert bis das Krankenhaus letztendlich bezahlt wurde. Zum Glück hatte ich eine super liebe Sekretärin vom Krankenhaus, die sehr nett und geduldig war und mich immer auf dem laufenden gehalten hat! Mit der Allianz war ich da aber nicht so zufrieden...

 

Ein ähnliches Problem hatte ich, als ich von unserem Haus in Cairns abgeholt werden musste, da ich einen Organausfall hatte... Ich wurde im Krankenhaus super behandelt und bin auch relativ schnell wieder auf die Beine gekommen. Allerdings musste ich, nachdem es mir wieder einigermaßen besser ging, vom Krankenhaus aus die Allianz anrufen und um einen Kostenvoranschlag bitten. Das bedeutet, dass die Allianz dem Krankenhaus versichern musste, dass sie die anfallenden Kosten tragen. Diesen habe ich dann auch innerhalb eines Tages erhalten. Als ich dann aber 5 Monate später wieder in Deutschland ankam, erhielt ich eine Email des Krankenhauses in Cairns, in der mir mitgeteilt wurde, dass immer noch kein Geld bezahlt wurde... Also musste ich wieder hinter der Allianz her rennen und sie daran erinnern das Geld doch bitte zu bezahlen. Das wurde dann auch nach einem guten weiteren Monat getan...

 

Wenn ich zum Hausarzt wollte, musste ich immer die zu bezahlende Summe vorstrecken und dann im Nachhinein die Rechnung an die Krankenversicherung schicken. Das war schon ein wenig blöd, da dadurch für mich natürlich trotzdem Kosten angefallen sind, aber das Geld habe ich immer nach einigen Wochen (ca.3) zurückbekommen. Hier war also alles in Ordnung. 

 

Letztendlich kann ich sagen, dass ich mit dem Service der Allianz nicht wirklich zu frieden war. Ich musste hinter der Krankenkasse her telefonieren, damit meine offen stehenden Rechnungen beglichen wurden. Dies geschah zum Großteil erst nach vielen Monaten... Die Versicherung hat mich für die Zeit in Australien ca. €500/Jahr aufwärts gekostet und eigentlich hätte ich mehr von der Allianz erwartet, da sie einen guten Namen hat.Allerdings muss ich aber sagen, dass die Mitarbeiter an den Telefonen immer nett und hilfsbereit waren. 

 

Was habt ihr für Erfahrungen mit der Allianz Auslandskrankenversicherung gemacht? 

Erzählt mir doch von euren Erfahrungen!

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Kreditkarten und ISIC im Test

G'Day ihr Lieben, 

 

bevor es nach Australien ging hatte ich mir ja zwei verschieden Kreditkarten (von der DKB und STA) und eine ISIC (Studentenkarte) Karte zugelegt. Heute wollte ich euch mein Feedback geben, da ich während der Zeit in Australien di verschiedenen Karten mehr oder weniger gebrauchen konnte. 

 

Beginne ich mal mit der DKB Visa Karte. Ich bin wirklich zufrieden mit den Leistungen gewesen, hatte nie Probleme etwas abzuheben oder zu bezahlen, die Karte hat Paywave, dass man in Australien sehr leicht nutzen kann und ich habe alle Gebühren zurückerstattet bekommen, falls ich Bargeld abgehoben habe. Auch bei reinen Kartenzahlungen hatte ich nie Zusatzgebühren. Ich kann diese Karte und Bank wirklich weiterempfehlen und bin super zufrieden! 

 

Nun zu der STA Cash-Flex Karte. Sie war eigentlich auch ganz gut, aber ich hatte ab und zu Probleme, Geld von einigen Kassenautomaten zu bekommen. Auch bei weiteren Bezahlungen in Läden, etc. hatte ich ab und zu Probleme, obwohl ich immer genügend Geld auf der Karte hatte. Deshalb würde ich sie nicht unbedingt weiterempfehlen, aber in den meisten Fällen hat sie gute Dienste geleistet.

 

Als letztes zu der ISIC Karte. Mit ihr konnte ich Geld bei der Flugbuchung sparen. Allerdings war das auch das letzte Mal, dass ich die Karte in Gebrauch hatte. Ich hätte bestimmt mehr mit ihr sparen können, hätte ich mich mehr über Angebote informiert, aber irgendwie kam es nie dazu. Deswegen kann ich nicht all zu viel über ihre Leistungen sagen. Nur dass mir persönlich kaum etwas aufgefallen ist, wo ich sie hätte benutzen können. 

 

Wart ihr auch mit einer der drei Karten im Ausland? 

Dann berichtet mir doch über eure Erfahrungen!

Linksverkehr in Australien

G'Day ihr Lieben, 

 

heute geht es mal ein wenig um den Verkehr in Australien. Wie einige von euch wissen wird hier auf der linken Seite gefahren, was anfangs, denke ich, für alle Neuankömmlinge sehr gewöhnungsbedürftig ist. 

Auch für mich war es wieder eine Umstellung nachdem ich nach drei Jahren wieder nach Australien gekommen bin... 

 

Zuerst solltet ihr euch angewöhnen umgekehrt über die Straße zu gucken. Also anstatt das gewohnte links-rechts-links dann auf rechts-links-rechts umzusteigen. Denn ihr werdet schnell merken, nicht nur beim Autofahren müsst ihr vorsichtig sein, sondern auch bei für euch eigentlich ganz natürlichen Vorgängen, wie z.B. die Straße zu überqueren. 

Von dort aus solltet ihr euch langsam steigern. Also wenn möglich nicht direkt ins Auto uns los fahren, denn es gibt auch einige Verkehrsregeln die hier anders sind. Diese solltet ihr euch vorher aneignen.

 

Fangen wir mal mit den einfachen Dingen an. 

Wenn ihr in Australien über Ampeln geht (und das solltet ihr zu Beginn tun um euch nicht aus Versehen mit den Straßenseiten zu vertun), werden sie ziemlich schnell nachdem sie grün anzeigen auf Zahlen umschwingen. Dies sind die Zeitsekunden die ihr habt, bevor die Ampel für euch rot wird. So weiß man genau bescheid, ob man lieber auf einer Insel anhalten sollte oder man weiter gehen kann. Generell sind die Ampeln auch nicht zu überhören, da sie eine Blindenfunkgion haben.

 

Traut ihr euch dann endlich ins Auto, solltet ihr euch eins merken: Der Farer sitzt immer mit der Seite zur Fahrbahn (sowohl in Deutschland als auch in Australien)! Falls ihr also mal einen kleinen Aussetzer habt und nicht wisst, auf welcher Seite ihr gerade fahren solltet, könnt ihr euch an diesen Tipp erinnern. 

In Australien ist das Lenkrad auf der rechten Seite und die Schaltung links von einem. Anfangs habe ich dann ab und zu mit meiner Hand geben die Tür gehauen weil ich schalten wollte, haha... irgendwann gewöhnt man sich da aber dran!

Zu Beginn solltet ihr euch nicht allzu große Sorgen um Überholen, etc. machen. Geht es erst einmal langsam an und stellt vielleicht auch sicher dass die ersten paar Male immer eine zweite Person mit euch im Auto sitzt.

 

Wenn ihr dann einigermaßen sicher seid, wundert euch nicht über einige australische Autofahrer.

Generell wird einem immer sehr nah aufgefahren, denn irgendwie hält in Australien keiner etwas von dem Sicherheitsabstand. Das hat mich dann schon sehr oft genervt, weil ich ihn gerne halten wollte, aber dadurch noch gefährlichere Situationen entstanden sind, da andere Autofahrer sich in die Lücke reinquetschen wollten und mich dann ausgebremst haben...

 

Achtet immer auf eure Geschwindigkeit und lasst euch nicht von eurem Hintermann verrückt machen! Die Polizei ist wirklich überall present und blitzt wie verrückt. Zudem sind Strafzettel auch extrem teuer und man kann sie sich als normaler Backpacker eigentlich nicht leisten...( Ich wurde einmal geblitzt und durfte für 7km/h über der Geschwindigkeit gleich $160,00 bezahlen)! Wer euch überholen will, der überholt dann eben! 

Fahrt auch nicht schneller als ihr es euch zutraut. Mein Partner und ich sind zum Beispiel regelmäßig die Kuranda - und Gillies Range gefahren. Das sind Serpentinen und man kann dort teilweise nur 30km/h fahren um sicher zu sein, obwohl 40km/h ausgeschildert sind. Sehr oft wird man aber auch von anderen mit 70-80km/h überholt...

Macht euch aber auf keinen Fall verrückt! Fahrt so, dass ihr sicher seid! 

Allerdings gibt es eine Regel in Australien, die besagt, dass es verboten ist, 20km/h unter der Geschwindigkeitsangabe zu fahren. Das sollte aber auch kein Problem für euch sein, denn diese sind in den meisten Fällen sehr realistisch aufgestellt.

 

Eine kleine Anekdote: 

Nachdem ich spät Nachts mit 45km/h auf einer 60km/h Strecke auf dem Weg nach Hause war, wurde ich von der Polizei angehalten, da ich zu langsam war, musste meinen Führerschein vorzeigen und einen Drogen- und Alkoholtest machen. Natürlich war dieser negativ und ich durfte dann weiter fahren, aber es war trotzdem mal eine Erfahrung wert. Allerdings muss ich sagen, dass ich zuerst garnicht wusste, dass ich angehalten werde, denn in Australien wird nur das Licht angemacht und die Sirenen erklingen ... Da dies ja in Deutschland auf einen Notfall hindeutet, wollte ich den Polizeiwagen passieren lassen, bis ich dann endlich merkt hatte, dass es um mich ging, haha. 

 

Ich kenne leider einige Freunde, dessen Familienmitglieder bei Autounfällen ums Leben gekommen sind, denn diese sind hier wirklich nicht selten... Ich kann euch sogar Erfahrungen aus erster Hand geben, von meinem Autounfall im Oktober 2016 (hier mehr dazu). Nehmt also bitte Acht auf euch und fahrt behutsam und aufmerksam! Gerade wo ihr so viel umdenken müsst, ist die Gefahr etwas höher dass etwas passiert.  Ich wünsche euch ansonsten eine gute Fahrt!